Angefangen bei der immer wieder betonten, spärlichen Nutzung von CG Szenen; es wurde ja altmodisch gedreht, mit echten Stunts usw... Trotzdem fängt der Film mit einem typischen Paramount Intro an, welches auch aus einem Pixar Film stammen könnte (und diese billig gerenderten Erdmännchen tauchen noch öfter auch), zeigt uns weiterhin eine billig gerenderte Affenbande, die sich mit Indys Sohn Mutt durch den billig gerenderten Dschungel schwingt (und sich natürlich mit ihm verbündet; ach wie Disney niedlich...). Meinte Herr Spielberg mit altmodisch etwa, dass man bei ILM jetzt auf Pentium II setzt???
Weiter zum Cast:
Einzig brauchbarer Charakter ist Indy himself.
Marion grinst nur dumm rum und fährt ein bisschen (OK und heiratet), ist aber ansonsten nutzlos.
Mutt (Indy ihm sein Sohn) kämmt sich gerne die Haare, wird zum Schluss sogar ein echter Möchtegern Indy, der sonst auch nur fragend durch die Gegend läuft, wenn er nicht grade vorm Greenscreen steht und fechtet oder einen auf Tarzan macht.
"Mac", Indys Kumpel aus Splinter Cell Zeiten (im Krieg war Herr Jones wohl als Bond in Deutscland unterwegs), entpuppt sich ein paar mal als doppel/tripple Agent und verwirrt eigentlich nur (halt der Typ der nur das Gold will und am Ende eh draufgeht und es keinen interessiert).
Alter Mann (öhm ich glaub der hieß "Ox"?) wirft mit Lösungsfragmenten zu den Rätseln, die Dr. Jones auch selber raus bekommen würde rum, ist sonst aber der standard verwirrte alte Sack, den auch keiner braucht.
Böse Russin Dr. Spalko: standard Bösewicht, will den Kristallschädel zur Wissenserweiterung und ist generell an paranormalen Dingen interessiert, hat eine Frisur die selbst bei Verfolgungsjagden mit 180 Sachen noch Bombenfest sitzt (Ventilator im Greenscreen tut not!).
Zur "Story":
Russen wollen Kristallschädel, um mit dem ultimativen Wissen (wenn man alle zusammenführt) alle Amerikaner zu versklaven, ohne das die was merken (oder ähnlich). Dr. Jones soll Ihnen dabei helfen, alle Rätsel die zwischen den Actionszenen mal vorkommen, zu lösen: Geht in etwa so "Das heißt jenes in jener Sprache, oh ein Hebel, OK wieder eine Actionszene". Kann ja keiner ahnen, dass die Schädel zu billig gerenderten Aliens gehören, die sich einfach in einem billig gerenderten Raumschiff verschwinden (und einem mit ner überdosis Wissen toasten), sobald man ihre Überbleibsel wieder zusammengeflickt hat.
Zur Musik:
John Williams war mal ein ganz großer... jetzt Recycelt er aus alten Soundtracks, komponiert neu was sich anhört wie aus ner Zeichentrickserie, und vermischt das ganze dann mit einem legendären Theme (welches ungefähr wieder so oft vorkommt wie im 1. Teil).
Fazit:
Ich fand den Film wirklich SCHEISSE (nicht nur weil Indiana Jones eine Atomexplosion in einem Kühlschrank überlebt)! Es kommt einfach kein Indy Flair auf, die billigen Computergenerierten Sachen nerven gewaltig, und die Mitte des Film zieht sich extrem... +beknackte Story (Akte X für ganz ganz arme)