Mit „Jurassic World“ setzte Universal die ursprüngliche „Jurassic Park“-Trilogie äußerst erfolgreich fort (internationales Einspielergebnis: 1,67 Milliarden Dollar), doch Figuren aus den alten Filmen tauchten dabei nur am Rande auf – vor allem von alten Recken wie Alan Grant, Ellie Sattler, Ian Malcolm oder John Hammond fehlte jede Spur, stattdessen mussten sich neue Helden mit den Riesenechsen messen. Im Interview mit dem britischen Magazin ShortList verriet Sam Neill nun augenzwinkernd neue Details über das Schicksal seiner Figur – und bestätigte nebenbei, dass er in „Jurassic World 2“ nicht dabei sein wird.
„Ich glaube, das Problem ist, dass niemand mehr weiß, wo Alan Grant ist“, so Neill. „Er hat sich aus der Paläontologie zurückgezogen. Er hat die Schnauze voll von Dinosauriern und vom Weglaufen und er ist auch nicht mehr so gut zu Fuß. Er lebt jetzt in Dayton, Ohio und arbeitet dort sehr erfolgreich als Buchhalter.“ Die einzige andere Möglichkeit sei, dass Alan Grant tot ist. Anschließend spann Neill im Gespräch mit den Kollegen von ShortList diese nicht ganz ernst gemeinte Hintergrundgeschichte weiter und auch auf den Vorschlag, dass sich Grant ja in Therapie befinden könnte, wusste Neill eine Antwort: „Wie erholt man sich von so etwas? Ich glaube nicht, dass Therapeuten für Post-Dinosaurier-Belastungsstörungen ausgebildet sind.“
Selbst wenn Universal ihn kontaktieren sollte, und Neill betonte noch einmal, dass das bisher nicht der Fall war, bliebe das Problem, dass niemand wisse, wo Grant steckt. „Jemand hat seinen Hut gefunden. Der Hut schwamm auf dem Hudson River, doch das war das letzte, was man je von ihm gehört hat.“
„Jurassic World 2“ startet nach aktueller Planung am 7. Juni 2018 in den deutschen Kinos. Über die Handlung ist noch nichts bekannt, Chris Pratt und Bryce Dallas Howard werden jedoch wieder mit dabei sein, die Regie übernimmt J.A. Bayona.