Seit einigen Jahren liefert Adam Sandler („Die Wutprobe“) überaus erfolgreich exklusive Inhalte für Netflix ab. In erster Linie handelt es sich dabei um Komödien wie „The Ridiculous 6“ oder „Die Woche“. Aber Sandler ist auch in anderen Gefilden unterwegs, wie zuletzt der Animationsfilm „Leo“ unter Beweis stellen durfte. Ab heute darf sich Sandler für den Streamingdienst mit dem roten N auch im Sci-Fi-Genre versuchen.
In der Romanverfilmung „Spaceman: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“ schlüpft Adam Sandler in die Rolle des ersten tschechischen Astronauten Jakub, der eine mysteriöse Staubwolke am Rande des Sonnensystems untersuchen soll. Bei der einsamen Reise begegnet er nicht nur einer riesigen, extraterrestrischen Spinne namens Hanus (im Original von „Prisoners“-Star Paul Dano gesprochen), sondern wird sich nach und nach klar darüber, dass die Ehe mit seiner schwangeren Frau Lenka (Carey Mulligan) mehr als nur auf der Kippe steht.
Lohnt sich "Spaceman"?
Die Vorzeichen schienen alle darauf zu stehen, mit „Spaceman“ endlich wieder ein echtes Sci-Fi-Highlight auf Netflix geboten zu bekommen – vor allem, nachdem Zack Snyder mit „Rebel Moon“ so massiv enttäuschen sollte. Trotz Adam Sandler und Regisseur Johan Renck, der zuvor die grandiose HBO-Mini-Serie „Chernobyl“ verantwortet hat, ist „Spaceman“ aber leider eine ziemliche Enttäuschung.
Wir konnten den Film im Rahmen der diesjährigen Berlinale sehen, wo dieser in Gegenwart von Adam Sandler, Carey Mulligan, Paul Dano und Johan Renck seine Weltpremiere feiern sollte. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es für „Spaceman“ enttäuschende 2 von 5 möglichen Sternen. Das Fazit unseres Autors Björn Becher fällt dabei folgendermaßen aus:
„In dem ungewöhnlichen Science-Fiction-Drama ,Spaceman´ geht es bei einer Mission ins All nicht um die Rettung der Menschheit. Und ein plötzlich auftretendes Alien sieht zwar aus wie ein Monster, soll aber gar keinen Horror erzeugen. Meditativ werden sowohl das Szenario als auch der fremdartige Begleiter eingesetzt, um dem titelgebenden Mann im All seine unendliche Einsamkeit vorzuführen. Das ist im Ergebnis aber leider so dröge, dass beim Netflix-Streaming sicherlich nicht wenige schnell auf der Couch einschlafen werden.“
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