Das Leben ist nichts für Feiglinge
Filmposter von  Das Leben ist nichts für Feiglinge
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3,6 46 Wertungen, 5 Kritiken
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5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

FSK ab 12 freigegeben

Völlig überraschend stirbt Mutter Färber bei einem Unfall. Vater Markus (Wotan Wilke Möhring) ist hilflos und seine Durchhalteparolen rauben der 15-jährigen Kim (Helen Woigk) den letzten Nerv. Markus, der ein eigenes Cateringunternehmen leitet, steht völlig neben sich. Um wieder ein wenig Normalität in den Alltag zu bringen, kocht Großmutter Gerlinde (Christine Schorn) für die beiden. Doch Kim hält die ganze Situation nicht aus und brennt mit Alex (Frederick Lau), der die Schule abgebrochen hat, nach Dänemark durch. Sie schwärmt schon lange für den Jungen. Markus folgt Kim an den Ort in Dänemark, an dem die Familie früher ihre Urlaube verbracht hat. Großmutter Gerlinde ist währenddessen an Krebs erkrankt und lügt Markus vor, sie müsse für ein paar Wochen verreisen, um ihren Sohn nicht noch mehr zu belasten. Doch als sie erfährt, dass Kim verschwunden ist, will sie bei der Suche nach ihrer Enkelin behilflich sein. Sie nimmt ihre Pflegerin Paula (Rosalie Thomass) mit nach Dänemark. Auf der Suche nach der Ausreißerin kommen sich Paula und Markus plötzlich näher.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,0
stark
Das Leben ist nichts für Feiglinge
Von Kevin Huber
„Du musst jetzt stark sein" – besonders im Kino ist das eine beliebte Phrase, die immer dann eingesetzt wird, wenn das Leben durch einen Schicksalsschlag ins Wanken gerät. Doch was ist mit dieser Floskel gemeint? Einfach weitermachen, als wäre nichts gewesen oder einen Neustart wagen? Trauer stillschweigend ertragen oder die Emotionen rauslassen? André Erkau spürt diesen verschiedenen Definitionen von Stärke in „Das Leben ist nichts für Feiglinge", seiner Verfilmung des gleichnamigen Romans von Gernot Gricksch, nach und schildert die emotionale Reise dreier Familienmitglieder, die auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen. Der gelungene Versuch ernsthafte Belange mit farbenfrohen Figuren und teils satirischem Witz zu verbinden, hebt Erkaus bittersüße Tragikomödie in die Nähe amerikanischer Independent-Produktionen wie „Little Miss Sunshine", „Juno"
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Montag, 25. März 2013
foto von Wotan Wilke Möhring
Rolle: Markus Färber
foto von Helen Woigk
Rolle: Kim Färber
foto von Christine Schorn
Rolle: Gerlinde Färber
foto von Frederick Lau
Rolle: Alex
4,0
Veröffentlicht am 13. Mai 2013
„Das Leben ist nichts für Feiglinge“ heißt die Komödie von André Erkau, der in diesem Genre bereits Erfahrungen gesammelt hat. Markus (Wotan Wilke Möhring) ist gerade Witwer geworden und muss damit zurechtkommen. Er hat die 15-jährige Tochter Kim (Helen Woigk) zu versorgen und seine Mutter Gerlinde (Christine Schorn) um die Ecke wohnen. Diese hat Krebs, verrät Markus und Kim aber nichts, verleugnet dem Arzt die Verwandten und bekommt ...
Mehr erfahren
4,0
Veröffentlicht am 14. Mai 2013
Tolle Mischung zwischen ernsten Themen und lockerem Humor. Ich mag solche Filme, die einen einerseits zum Lachen bringen und andererseits zum Nachdenken anregen. Hat mir gut gefallen!
3,0
Veröffentlicht am 24. Mai 2017
Klassisches Beispiel etwas übertriebener Lobhudelei: Herzzerreißende Thematik (Tod der Frau und Mutter, Krebserkrankung bei der Oma), dazu tolle schauspielerische Leistungen und schon wird der Film in den (deutschen) Film-Himmel gehoben. Das funktioniert fast immer und alle stimmen mit ein. Wer aber genau hin sieht, wird feststellen, dass der Film doch eine ganze Menge Ecken und Kanten hat und Oberflächlichkeiten im Drehbuch nicht zu ...
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 24. April 2013
Der Film ist wirklich gut, gefühlvoll, aber dank des lakonischen Humors nicht sentimental. Wotan Wilke Möhring bringt die Gefühlslage des trauernden Ehemannes überzeugend rüber. Als er, ziemlich gegen Ende des Films, seiner Mutter in die Arme sinkt und zum ersten Mal richtig weinen kann, kamen auch mir die Tränen. Unglaublich gut spielt Helen Woigk als Kim. Aber eigentlich sind alle schauspielerischen Leistungen überzeugend, vielleicht mit ...
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Weitere Details

Produktionsland Deutschland
Verleiher NFP
Produktionsjahr 2012
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Deutsch
Produktions-Format 35mm
Farb-Format Farbe
Tonformat Dolby
Seitenverhältnis 2.35 : 1 Cinemascope
Visa-Nummer -

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