Wie ein wilder Stier
Filmposter von  Wie ein wilder Stier
12. März 1981 Im Kino | 2 Std. 09 Min. | Biopic, Drama, Sport-Event
|
Originaltitel: Raging Bull
User-Wertung
4,4 225 Wertungen, 6 Kritiken
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Bewerte :
0.5 katastrophal
1 schlecht
1.5 enttäuschend
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2.5 durchschnittlich
3 solide
3.5 gut
4 stark
4.5 hervorragend
5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

FSK ab 16 freigegeben

Jack La Motta (Robert de Niro) ist in den 1940ern und 1950ern neben Sugar Ray Robinson (Johnny Barnes) einer der bekanntesten Boxer. Vor allem die Duelle der beiden Kämpfer sind legendär. Der Film spielt zwischen 1941 und 1964 und basiert auf der 1970 erschienenen Autobiografie La Mottas. Aufgewachsen in der Lower East Side in New York begann er schon als Jugendlicher mit dem Boxen. Die Handlung setzt ein, kurz bevor La Motta seine langjährige Frau Vickie (Cathy Moriarty) – gerade mal 15 Jahre alt – kennen lernt. Neben Vickie gibt es letztlich nur einen Menschen, der für La Motta eine Bedeutung hat: sein Bruder und Manager Joey (Joe Pesci). La Motta wächst (wie Scorsese) in Little Italy auf, und der Film schildert neben dem Boxen das soziale Milieu, in dem La Motta von Beginn an als ein Mann gezeigt wird, dessen Leben sich fast ausschließlich nur um ihn selbst dreht.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

5,0
Meisterwerk
Wie ein wilder Stier
Von Ulrich Behrens
„I'm a much better person today than I used to be. I really didn't care much about anyone. I was arrogant. I've mellowed with the years, thank God.” (Jake La Motta, *1921)In einem seiner Kämpfe gegen seinen Dauer-Gegner Sugar Ray Robinson (Johnny Barnes) steht Jake La Motta (Robert de Niro) an den Seilen, die Arme nach rechts und links ausgestreckt und lässt sich windelweich schlagen. „Hau zu!” fordert er seinen Gegner auf. „Aber du wirst mich nie zu Boden schlagen.” Die von Thelma Schoonmaker geschnittenen Box-Passagen des Films (sie erhielt neben de Niro einen Oscar) waren in der Geschichte des Box-Films etwas Neues. Die Kämpfe zwischen La Motta und seinen Gegnern Robinson, Janiro, Fox u.a. wurden innerhalb des Rings gedreht, zum Teil in Zeitlupe, und wirken derart realistisch, dass andere Boxer-Filme dagegen fast verblassen (für die Aufnahme der Boxszenen benötigte Scorsese zehn Woche
Bild von Wie ein wilder Stier Trailer OV 2:12
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Freitag, 16. Juli 2021
foto von Robert De Niro
Rolle: Jake LaMotta
foto von Cathy Moriarty
Rolle: Vickie La Motta
foto von Joe Pesci
Rolle: Joey LaMotta
foto von Frank Vincent
Rolle: Salvy

User-Kritiken: sie liebten

Beste und nützlichste Rezensionen
5,0
Veröffentlicht am 4. März 2011
der gut 30 jahre alte film hat nichts von seiner klasse verloren. martin scorsese hat es schon damals verstanden wunderbare bilder und emotionen einzufangen. obwohl man bei vielen scorsese werken eher beobachter ist als mittendrinn zu sein. zum beispiel in good fellas oder auch casino (beide mit deniro und pesci). dort ist man auch immer am geschehen beteiligt, trotzdem wirkt die inszenierung distanziert. so auch bei raging bull (o-titel). das ...
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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein Boxerfilm mit Robert de Niro und von Martin Scorsese..........klingt spannend.........ist es auch.............es ist eigentlich weniger ein Boxerfilm als mehr eine Milleu-Studie eines Mannes der in Little Italy der 20er bis 50er Jahre sein Dasein fristet.............er macht das beste (und eigentlich ach einzige) was er kann: Boxen............da er nicht gerade Gefühle zeigen geht er mit Konflikten immer mit Gewalt um...............die ...
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Raging Bull" ist keinesfalls schlechter als "Rocky", ich sage auch nicht er ist besser oder gleichwertig, dazu sind sie zu verschieden richtig, beide sind Box-Dramen, beide zeigen das jeweilige milieu, die zustäde in ihrer zeit, jedoch verlagert "Rocky" mehr noch den Schwerpunkt auf das boxen, wohingegen "Raging Bull" mehr auf den menschen und die wenigen aber wichtigen personen im Leben Jake Lamottas eingeht, wo bei "Rocky" ein genaues ziel ...
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5,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2014
Wer sich "Raging Bull" ansieht, um einen packenden und unterhaltsamen Boxerfilm zu sehen, der wird, wie mancher Rezensent hier, enttäuscht sein. Der Film will gar keinen Spannungsbogen aufbauen, will keine geradlinige Story erzählen. Vielmehr haben wir es mit einer Analyse zu tun. Der Analyse eines Mannes, der sich selbst im Weg steht, der nicht in der Lage ist, seine aufwallenden gefühle zu kontrollieren, oder sich selber mit Abstand zu ...
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Weitere Details

Produktionsland USA
Verleiher -
Produktionsjahr 1980
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget 18 000 000 USD
Sprachen Englisch
Produktions-Format -
Farb-Format Schwarz-Weiß/Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -