Durchschnitts-Wertung
2,9
783 Wertungen
Deine Meinung zu Snow White & The Huntsman ?
2,5
Veröffentlicht am 13. Oktober 2012
es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sehr man sich täuschen kann. man sitzt im kino und wartet gespannt auf neues trailer-futter. wie immer sind leider mehr halbgare schnittbrocken als schön durchgebratene optik-leckerbissen zu bewundern. doch dann kommt fast immer wenigstens ein film/trailer der beeindrucken und sogar lust auf mehr machen kann. "snow white and the huntsman" bot so einen trailer an. doch während des ansehens trat der bittere beigeschmack der oben genannten "täuschung" immer wieder in den vordergrund. dabei ist der film alles andere als schlecht gemacht. er ist lediglich nicht fesselnd oder gar in den bann ziehend genug um dem zuschauer nahe zu gehen. fangen wir bei den darstellern an. zugpferd des projektes ist definitv kristen stewart. diese will sicherlich genauso wie ihr twilight-partner pattinson endlich auch mal etwas anderes machen und als wahrhaftige schauspielerin ernst genommen werden. die rolle der snow white spielt ihr natürlich in die karten - allein schon wegen ihrem aussehen, welches predisteniert für diese figur ist - und somit kann man ihr die rolle auch abnehmen. ihr männliches pendant chris hemsworth mausert sich nach und nach zum überflieger. der symphat weiß durch seine trademarks zu überzeugen. seine rolle verlangt ihm nicht viel ab, dennoch macht er das beste drauß. die rolle der antagonistin übernimmt charlize theron. diese verkörpert die böse hexe und entweder hat sie sich die regieanweisungen zu sehr zu herzen genommen oder hatte einfach bloß zu viel spaß bei der ganzen sache. ob es nun das eine oder das andere ist, ist egal, jedenfalls überzieht die gute ihre rolle so dermaßen, dass man sich doch das eine oder andere mal verwundert und ein wenig auch bespaßt an den kopf packt. ihr ist es auch zu verdanken, dass der film ein wenig abfällt. jetzt aber zum eigentlichen. der trailer verspricht epische bilder vermengt mit viel fantasie und auch einem hauch düsternes. doch was im trailer eben episch, fantasievoll und auch düster dargestellt wird, wird auf filmlänge relativ wenig zelebriert. auch wenn viele aufnahmen gelungen sind fehlt es an manchen stellen sogar an eigenständigkeit. zum beispiel wenn snow white, der huntsman und die zwerge über berglandschaften spazieren, fühlt man sich auf einmal an "der herr der ringe" erinnert. auch manch anderes setting wirkt beliebig und wenig fantasievoll. das zieht dem film noch zusätzlich unnötig punkte ab. einzig die sieben zwerge sind gut getroffen. es hat zwar keiner von ihnen einen speziellen charakter, dennoch sehen sie wenigstens so aus als hätte sich jemand wirklich mühe gegeben. das kann man vom drehbuch nur bedingt sagen. zu wenig neues birgt die "neuinterpretation" des märchenklassikers. die hexe stirbt, snow white auch - und erwacht natürlich wieder und alles wird am ende gut. das snow white am ende kriegerisch samt miniarmee der herrschenden hexe entgegentritt ist vielleicht eine kleine abweichung der geschichte, wirkt aber ein wenig deplaziert und erinnert eher an robin hood - bis auf den kampf gegen eine hexe natürlich. Zudem geraten gerade tragisch anmutende momente belanglos, wodurch man als zuschauer fast schon gefühllos zusieht wenn etwa ein zwerg in die ewigen jagdgründe geschickt wird. ein wenig später findet für diesen zwerg ein begräbnis statt welches - eigenständigkeit wieder weit entfernt - stark nach einer kopie riecht. wer die szene aus "star wars episode VI" kennt, in der lord vader zur ruhe gelassen wird, dem springt unweigerlich eben jene szene ins gedächtnis. FAZIT: wieder einmal versüßt ein trailer die lust auf einen film, welcher dann selbst leider ziemlich versauert schmeckt. handwerklich ohne wirklich große makel aber dennoch zu uninspiriert und uneigenständig um der geschichte rund um schneewitchen etwas neues abzugewinnen.
4,5
Veröffentlicht am 7. April 2016
Rupert Sanders ist mit Snow White and the Huntsman eine absolut geniale Märchenverfilmung gelungen, wollte erst keine Kritik schreiben aber bei der schlechten bewertung muss ich das einfach tun. Wenn ich nur sehe wieviele schlechte Filme eine bessere Bewertung haben als Snow White, dann läuft hier irgendwas falsch.Das aller erste was mich bei dem Film so gefreut hat ist endlich mal ne richtig düstere Atmosphere ,es muss nicht immer alles Kindergerecht gedreht werden um unbedingt die gesamte Publikumsmasse zu erreichen,es darf ruhig auch ma bisschen düsterer sein,dank an Sanders .

Anfangs wurden für die Rolle von Snow White Riley Keough, Felicity Jones, Bella Heathcote und Alicia Vikander gecastet. mann entschied sich jedoch für Kristen Stewart ,was finde ich eine gute entscheidung war,zudem die anderen Damen die in frage kamen , für mich entweder zu Taff oder zu lieblich für die Rolle wären,Kristen finde ich ist da irgendwo dazwischen ,auf alle Fälle finde ich das sie ihren Job sehr gut gemacht hat ,Charlize Theron als Ravenna haha was soll man dazu schreiben ,kurz und schmerzlos ,eine Wucht, .Chris Hemsworth als Huntsman auch ne grandiose Leistung.

Soundtrack genial,Kostüme Perfekt,Effecte bombastisch was will man mehr ,

Snow White and The Huntsman ist ein richtig gut umgesetzter ,düsterer Streifen,kann man nur empfehlen

Jedoch glaube ich denn letzten Angriff auf die Burg hätte man besser hinbekommen können, das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt .
4,0
Veröffentlicht am 26. September 2012
Snow White & the Huntsman ist einer der wenigen Filme wo ich es tatsächlich schade finde, dass der so schlecht bei den Kritikern und Zuschauern weg kommt. Ich weiß nicht, welche Ansprüche manche Zuschauer bei dem Film hatten, meine Erwartungen waren jedenfalls ganz anders, denn schon im Trailer kann man erkennen, dass der Schwerpunkt nicht unbedingt auf der Story, sondern auf den Bildern liegt. Und diese sind phSnow White & the Huntsman ist einer der wenigen Filme wo ich es tatsächlich schade finde, dass der so schlecht bei den Kritikern und Zuschauern weg kommt. Ich weiß nicht, welche Ansprüche manche Zuschauer bei dem Film hatten, meine Erwartungen waren jedenfalls ganz anders, denn schon im Trailer kann man erkennen, dass der Schwerpunkt nicht unbedingt auf der Story, sondern auf den Bildern liegt.
Zuerst zu den negativen Punkten: die Geschichte ist gespickt voller Logiklücken, die niemandem verborgen bleiben können. Snow White selbst ist die typische Kristen Stewart: blass, leer und emotionlos. Der Huntsman ist der typische Macker: stark, grimmig und tapfer. Das Ende ist recht belanglos und irgendwie offen (klar, man will ja eine Fortsetzung drehen). Und alles wirkt etwas dramatisch, überladen und klischeehaft.
Jetzt aber zu den positiven Punkten: die Bilder und Effekte sind phänomenal! Selten habe ich solche flüssigen CGI-Effekte gesehen, die einen vergessen machen, dass es sich tatsächlich um Effekte handelt. Alles wirkt wie aus einem Guss, was ich bei solchen Effekten selten empfinde (selbst bei guten, aktuellen Filmen kann man teilweise erkennen, dass die Schauspieler gerade vor einer Greenbox stehen). Der Film wirkt dadurch wie ein endloses Musikvideo von Woodkid (sollte man sich unbedingt mal ansehen). Dazu muss ich aber auch gestehen, dass ich ein großer Fan von wuchtigen Zeitlupeneffekten bin, das muss nicht jedermans Geschmack sein. Charlize Theron sticht alle Darsteller aus, indem sie ihre Rolle nicht nur den ultimativ bösen Touch gibt, sondern gleichzeitig auch eine zerbrechliche, paranoide Seite zeigt. Zu Kristen Stewart, wohl der ultimative Streitpunkt: nein, sie ist nicht die perfekte Schönheit die man bei einem Schneewittchen erwartet und genau das hat mir so gefallen, in dem Film geht es eher um die „innere“ Schönheit die Snow White durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit beweist. Dazu kommt, dass ich Kristens Twilight-Acting tatsächlich gar nicht so fehl am Platz empfand, er passte sogar ganz gut in den Film hinein. Ich frage mich sowieso ob die Zuschauer anders geurteilt hätten, wenn Kristen Stewart vorher nie bei Twilight mitgespielt hätte. Eine andere Darstellerin hätte den Film nicht unbedingt besser gemacht, da die Schwachpunkte eben in der Geschichte liegen. Wobei diese wiederum ein aufgemotztes, düsteres Bild des Originalmärchens zeichnet. Unoriginell ist die Geschichte daher nicht, eben nur etwas blutleer und unlogisch.
Fazit: Snow White and the Huntsman ist ein bisschen wie 300 oder Van Helsing zu behandeln: er bietet keine Story die einen völlig umhaut, aber die Bilder und die Aufmachung haben es in sich. Ich finde es ebenfalls schade, dass nicht mehr in diesem Film steckt, aber das war schon beim Trailer abzusehen.
3,5
Veröffentlicht am 12. November 2014
"Snow White & the Huntsman" hat mich positiv überrascht. ich fand die story sehr gut und auch optisch fand ich den film sehr ansprechend. an action und spannung hat vllt ein klein bisschen noch gefehlt, aber war auf jedenfall auch dabei.
3,5
Veröffentlicht am 3. Juni 2012
Nach der äusserst misslungenen Lachnummer von "Spieglein Spieglein" endlich mal eine gelungene Schneewitchen Neuverfilmung , mit einem Hauch von "Herr der Ringe", "Alice im Wunderland" und "Johanna von Orleans".
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 12. Oktober 2012
Leider nicht so gut wie erhofft.
Ich hatte gedacht das Kristen Stewart eine bessere Leistung erbringt das einzig gute war die Wirklich gute Schauspielerische Leistung von Charlize Theron und Chris Hemsworth
2,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2012
Zwei Schneewittchen-Verfilmungen in einem Jahr, zwei grundverschiedene Regisseure und damit zwei grundverschiedene Herangehensweisen, nichtsdestotrotz ein infantiler Wettlauf der Studiobosse darum, welcher Film zuerst im Kino anläuft...da drängt sich einem unbeteiligten Betrachter ja irgendwie die Frage auf, ob die wahren Kinder nun im Zuschauerraum oder auf den Produzentenstühlen sitzen.
Den Regisseuren war das wohl dankenswerterweise egal, beide hielten unbeirrt an ihrem jeweiligen Ansatz fest und so entstanden zwei Märchenverfilmungen der selben Geschichte, die jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite Tarsem Singhs quietschbuntes und sich nicht allzu ernst nehmendes "Mirror Mirror", auf der anderen das düstere, augenscheinlich von "Herr der Ringe" inspirierte "Snow White and the Huntsman" vom ehemaligen Werbefilmer Rupert Sanders. Dass beide Regisseure ihr Konzept konsequent durchziehen, ist prinzipiell lobenswert, gestaltet sich im Endprodukt allerdings nur bei erstgenanntem Film als erfolgreich.
Im direkten Vergleich unterliegt "Snow White and the Huntsman" "Mirror Mirror" in beinahe allen Punkten, es mangelt ihm aber vor allem an genau jenen Bestandteilen, die "Mirror Mirror" so sympathisch machen: Herz, Charme und Eigenständigkeit.

Wo Tarsem eine unterhaltsame Geschichte mit seiner einzigartigen visuellen Ästhetik verbindet (auch wenn sie lange nicht so entfesselt und überwältigend wie bei "The Fall" ausfällt), kommt Sanders nicht über eine lieblose Vermischung allzubekannter CGI-gestützter Fantasyoptik mit klinisch sauberer Werbeclipfassade hinaus, die von einem noch liebloseren, an vielen Stellen belanglosen und im schlimmsten Falle verärgerndem Plot zusammengehalten wird, einem traurigen Paradebeispiel der Blockbuster-Seelenlosigkeit des gegenwärtigen Hollywood, von welcher nur angestrengt durch ermüdendes Effektegewitter abgelenkt wird.

Die visuellen Effekte sind ja ohne Frage prächtig und Sanders selbst macht handwerklich auch nicht allzuviel falsch, doch die gähnende Leere an Inspiration lässt sich damit kaum kaschieren.
Auch das prominente Ensemble hat darunter zu leiden und schleppt sich so unter der faktisch abwesenden Schauspielführung Sanders wahlweise unbeteiligt (Kristen Stewart), genervt (Chris Hemsworth) oder hysterisch (und damit an der Schmerzgrenze zwischen "unfreiwillig komisch" und unerträglich: Charlize Theron) durch den Film, während eine ganze Reihe entsetzlich unwichtiger Nebencharaktere hin und wieder mal ihren Weg kreuzen, darunter der obligatorische Bösewicht-Handlangar mit lustiger Siegfried-Frisur oder ein Prinz mit Legolas-Bogen und dem Charisma einer angeknabberten Salamistulle.
Lediglich die Zwerge sorgen als knorriger Haufen von grimmigen Raufbolden für ein wenig Abwechslung, können jedoch den liebenswerten und einer wesentlich sorgfältigeren, ach was, überhaupt interessierteren (!) Charakterzeichnung unterzogenen Zwergen aus "Mirror Mirror" ebensowenig das Wasser reichen.

Es ist ja auch nicht so, dass "Snow White and the Huntsman" den Zuschauer insgesamt nicht durchgehend bei der Stange halten könnte; der Film könnte zwar kürzer sein, wird aber auch nie richtiggehend langweilig ... trotzdem ist es auf irgendeine Art und Weise ein Durchquälen, wie bei einer halben Stunde Kinowerbung: Größtenteils unterhaltsam, nie einbrechend, aber auch ermüdend und unbefriedigend.

Nein, "Snow White and the Huntsman" ist bestimmt kein Totalausfall, aber definitiv die bisher größte Blockbuster-Enttäuschung ds Jahres und wie gesagt seinem direkten Schneewittchen-Konkurrenten hoffnungslos unterlegen.
4,5
Veröffentlicht am 14. Juni 2018
Eine Schneewittchen Adaption die mir sehr gut gefallen hat.
Ich danke ja Peter Jackson für seine Herr der Ringe Trilogie, den das war maßgeblich für das Fantasygerne wieder düstere und erwachsenere Filme zu produzieren die doch mehr auf ein älteres Publikum abzielen. Und genau so ist auch Snow White and the Huntsman und schon allein Charlize Theron als böse Königin Ravenna geht weit weg von dem wie man Schneewittchen und die 7 Zwerge kennt. Erinnert man sich an den Zeichentrickfilm von Walt Disney und einige andere Verfilmungen von damals. Ausnahme ist die Schneewittchen Verfilmung von 1999. Die war ähnlich klasse.
Und ich muss auch sagen das mir Kirsten Stewart als Snow White auch ganz gut gefallen hat und von den Schnitzern die sie sich angeblich immer erlaubt, habe ich persönlich kaum Ausfälle dieser Art wahrgenommen, und auch Chris Hemsworth macht wieder eine gute Figur Ok sehr viel anders als die Rolle von Thor ist sein Huntsman ja nicht, nur der Hammer wird gegen eine Axt getauscht ein anderes Setting und eine Aufmachung aber im Kern variiert er seine Rolle des Asgard Charakteres. Alles in allem hat mir sowohl die Inszenierung (Setting, allgemeine Herangehnsweise "düster & ernst") das Schauspiel, die Effekte und die Monster gefallen. Als Gegenentwurf zu dem Höllenwarg gibt es eine sehr märchenhafte Szene mit einem Einhorn.
Man hält sich im Kern und in vielen Punkten an die literarische Vorlage hält, hat man sich auch ein wenig interpretaionsspielraum geleistet und einen 8ten Zwerg eingefügt der aber aus dem Leben scheidet emotional traurig für den Zuschauer aber nötig für das historische 7 Zwerge Prinzip.
Alles in allem hat diese Verfilmung alles richtig gemacht und ich weiß gar nicht wie so sie bei mir solange im Regal stand und auf eine Sichtung warten musste.
4,0
Veröffentlicht am 27. November 2022
Eine sehr gute und neue Verfilmung von Schneewittchen.
Eine sehr gute etwas andere Story in Hollywoodstyle und sehr unterhaltsam gemacht.
Kann ich somit empfehlen.
5,0
Veröffentlicht am 9. September 2012
sehr fesselnder Film, eigentlich alles was ein guter Film braucht.

War sehr überrascht, die Rolle von Chris Hemsworth ist einfach überragend.
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