Religulous
Filmposter von  Religulous
2. April 2009 Im Kino | 1 Std. 40 Min. | Dokumentation
Regie: Larry Charles
|
Drehbuch: Bill Maher
Pressekritiken
3,9 4 Kritiken
User-Wertung
3,1 19 Wertungen, 4 Kritiken
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Bewerte :
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2 lau
2.5 durchschnittlich
3 solide
3.5 gut
4 stark
4.5 hervorragend
5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

Bill Maher, agnostischer Sohn eines Juden und einer Katholikin, bezeichnet George Bush und Osama Bin Laden in einem Atemzug als religiöse Fanatiker. Der Comedian interessiert sich seit seinen Berufsanfängen für Religionen, da sich mit dem Thema leicht Lacher ernten lassen. Schließlich ist jeder religiösen Weltanschauung etwas Unlogisches inhärent, das man auf der Bühne leicht für seine Zwecke nutzen kann. Mit „Religulous“ treibt Maher dieses Konzept nun auf die Spitze: Er macht keine Witze über Religionen, die machen sich über sich selbst lustig, lautet sein Credo. In Interviews, die er mit Gläubigen überall auf der Welt führt, legt er dank stellenweise brillanter Analyse die Schwachpunkte des Gottesglaubens offen. Seine Gesprächspartner liefern ihm dabei selbst die optimalen Vorlagen. Ein ehemaliger Homosexueller, der mittlerweile in einer biederen Kleinfamilie lebt, erklärt mit felsenfester Überzeugung, dass es gar keine Schwulen gäbe. Stattdessen würde Homosexualität nur aus fehlender Selbstsicherheit resultieren. Diese absurde Diskussion gehört zu den Höhepunkten von „Religulous“.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,0
solide
Religulous
Von Stefan Ludwig
An Religionen lässt sich gewiss eine ganze Menge kritisieren, immerhin waren Religionsstreitigkeiten schon immer Auslöser unzähliger Kriege. Auch der aktuelle Kampf gegen den Terror hat seinen Ursprung in radikalen Auswüchsen des Islams. Daher lag das Konzept der satirischen Religions-Doku „Religulous“ eigentlich auf der Hand: Die Schwachpunkt der Religionen auf möglichst amüsante und bissige Art aufzudecken. Komödiant Bill Maher unternimmt eine Reise rund um den Globus, wobei er Gläubigen überall auf der Erde gehörig auf den Zahn fühlt. Nach furiosem Beginn entwickelt sich die Dokumentation von Borat-Regisseur Larry Charles jedoch zunehmend zur bloßen One-Man-Show mit einstudierten Gags.Bill Maher, agnostischer Sohn eines Juden und einer Katholikin, bezeichnet George Bush und Osama Bin Laden in einem Atemzug als religiöse Fanatiker. Der Comedian interessiert sich seit seinen Berufsanfän
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Das Hauptproblem des Film ist es, dass Bill Maher genau so intolerant agnostisch ist, wie seine zahlreichen Interviewpartner religiös sind. Er hört nicht zu und unterbricht ständig. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Religion ist mit Polemik und Suggestivfragen nicht möglich. Das beste Beispiel ist das Interview mit dem amerikanischen Rabbi, der gegen die Existenz Israels ist. Maher hört gar nicht zu und bricht schließlich das ...
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Als Atheist hab ich mir mit hohen Erwartungen den Film angeschaut - und bin mit ebenso großer Enttäuschung aus dem Kino raus. Für Leute die sich bislang wenig um die Dogmen der Weltreligionen gekümmert haben, wird dieser Film bestimmt in (begrenztem Maße) informativ sein. Für andere bietet er eigentlich nix Neues. Die erste Hälfte des Filmes ist bestimmt unterhaltsam, zum Teil auch sehr lustig. Der Lächerlichkeit der christlichen ...
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Weitere Details

Produktionsland USA
Verleiher Central
Produktionsjahr 2008
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Englisch
Produktions-Format 35mm
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -