Wissenswertes, Klatsch, Anekdoten oder sogar peinliche Geheimnisse über "Marvel's What If...?" und ihre Dreharbeiten!

Das große "Was wäre wenn...?" in den Comics

Das Konzept für die MCU-Serie "What If..." hat in den Marvel-Comicbüchern eine lange Tradition: Das Konzept von alternativen Realitäten wird dort nämlich schon seit den späten 70er Jahren in einer gleichnamigen Comicserie erforscht. Die Titel der Comic-Stories sind genauso wie die Titel der Episoden der Animationsserie nach anders verlaufenden Schlüsselmomenten des Marvel-Universums benannt: So hieß die erste "What If.."-Story in den Comics von 1977 zum Beispiel: "Was wäre, wenn Spider-Man ein Mitglied der Fantastic Four geworden wäre?"

Manchmal kommt der Fantasie von Serienschöpfer A.C. Bradley der Rest des MCUs in die Quere

Für "What If...?" sind mittlerweile bereits mehrere Episodenideen bekannt, die verworfen wurden, da ähnliche Entwicklungen bereits in anderen Filmen und Serien des MCUs geplant waren: So kam Serienschöpfer A.C. Bradley unter anderem auf die Idee, Loki zum Helden zu machen oder auch eine weibliche Version von Thor einzuführen, was allerdings für "Loki" (2021) und "Thor: Love and Thunder" (2022) so oder so ähnlich bereits geplant war.

Außergewöhnlicher Animationsprozess: Cel Shading

Das in "What If...?" verwendete Animationsverfahren bezeichnet man als Cel Shading oder auch Toon Shading. Die Grundidee der Technik ist es, computergenerierten 3D-Animationen einen handgezeichneten Look zu geben. Der große Vorteil des Verfahrens gegenüber einer handgezeichneten Alternative ist die Dynamik der Einstellungen, denn Cel Shading macht Kamerafahrten und Schwenks, die handgezeichnet nur begrenzt möglich sind oder zumindest sehr aufwendig, vergleichsweise einfach. Noch dazu können die Animationen insgesamt etwas schneller gemacht werden, was zusätzlich Produktionszeit spart.

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