Heute neu im Kino: Eine richtig spaßige Action-Granate mit FSK 18, ein 250 Millionen Dollar teures Disney-Abenteuer & mehr
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Donnerstag ist Kinotag! Ab heute habt ihr wieder einige Gründe, endlich mal wieder das Filmtheater zu besuchen – etwa die blutig-launige Action-Sause „Mr. No Pain“, Disneys „Schneewittchen“-Neuverfilmung oder den neuen Mafiafilm mit Robert De Niro.

Ihr braucht mal wieder einen Grund, um ins Kino zu gehen? Dann wollen wir euch heute gleich mal ein paar ans Herz legen! Denn je nachdem, welchem Genre ihr besonders verbunden seid, lohnt es sich durchaus, für die eine oder andere Neuheit ein Ticket zu lösen.

Warum sich „Das Licht“ von „Lola rennt“-, „Cloud Atlas“- und „Babylon Berlin“-Regisseur Tom Tykwer lohnt und der Film es im März sogar zum Beitrag in unserer Reihe „Deutsches Kino ist (doch) geil!“ schaffte, haben wir euch bereits an anderer Stelle verraten. Neben unserem Kinotipp der Woche erwarten euch ab heute aber auch noch einige weitere Highlights, die wir euch kurz vorstellen wollen:

"Mr. No Pain": Selten haben (keine) Schmerzen so viel Spaß gemacht

In Mr. No Pain spielt „The Boys“-Star Jack Quaid den vermeintlichen Normalo Nate, dessen Freundin (Amber Midthunder, „Prey“) eines Tages im Zuge eines Raubüberfalls als Geisel genommen wird. So ist es für den ansonsten eher schüchternen und zurückhaltenden Nate an der Zeit, endlich mal über sich hinauszuwachsen, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen – und dem (zumindest hiesigen) Titel des Films gerecht zu werden. Offenbar kann er nämlich keine Schmerzen fühlen…

„Selten haben (keine) Schmerzen so viel Spaß gemacht“, titelt FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen in seiner Kritik – und vergibt für die Action-Sause, deren FSK-18-Freigabe nicht von ungefähr kommt, starke 4 von 5 Sternen. In seinem Fazit hebt er zudem die zwei größten Pluspunkte des Films hervor: „einen Protagonisten, dem man tatsächlich die Daumen drückt, und zahlreiche superfiese Einfälle, um aus seinem speziellen Gendefekt ein Maximum an Unterhaltungswert herauszupressen.“

"Schneewittchen": Die nächste Neuauflage eines Disney-Klassikers

Bereits im Vorfeld löste Schneewittchen einige hitzige Debatten aus. Viele Menschen bildeten sich so bereits vor Monaten ihre Meinung – zu einem Film, den damals noch überhaupt niemand gesehen hat. Ab heute könnt ihr euch endlich selbst ein Bild davon machen. 

Wer sich mal wieder in die magische Welt von Disney entführen lassen will, bekommt ein opulent bebildertes Abenteuer präsentiert, das Christoph Petersen vor allem als „mit Ausstattung und Kostümen protzendes Musical-Märchen“ in Erinnerung blieb. Neben den visuellen Schauwerten erwarten Fans des Originals jedoch auch einige zusätzliche Handlungsstränge, die „nur bedingt“ funktionieren. (3 von 5 Sternen)

"The Alto Knights": Mafia-Kino der alten Schule

Ihr vermisst die guten, alten Gangsterfilme von einst? Dann ist „The Alto Knights“ für euch. Denn Regisseur Barry Levinson („Rain Man“) holte für seinen jüngsten Kinofilm nicht nur Genre-Urgestein Robert De Niro vor die Kamera, sondern versammelte mit Autor Nicholas Pileggi, Kameramann Dante Spinotti und Produzent Irwin Winkler auch Hollywood-Größen, die so Klassiker wie „GoodFellas“, „Casino“, „Heat“ und „L.A. Confidential“ zu ihrem Œuvre zählen. Und das macht sich bezahlt.

Wenn die beiden Mafiabosse Frank Costello und Vito Genovese (beide gespielt von Robert De Niro!) im New York City der 50er um die kriminelle Vorherrschaft kämpfen, ist das „Oldschool im allerbesten Sinne“. Von uns gibt's dementsprechend wohlverdiente 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die endlich mal wieder Gangster vom alten Schlag auf der Kinoleinwand sehen wollen.

Ein Comeback feiert zudem auch Pamela Anderson, die in „The Last Showgirl“ zwischen starken Szenen und einer stockenden Erzählung wandelt – und am Ende von einer großartigen Jamie Lee Curtis an die Wand gespielt wird. Am Ende kam der Film damit für uns nicht über 2,5 Sterne hinaus. Wer sich in dem digitalen Kinozeitalter aber mal wieder nach körnigen 16-Millimeter-Bildern sehnt, wird hier fündig:

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