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    Sylvester Stallone will es weiter wissen: Neuer Schritt zeigt große Pläne der "Rocky"-Legende
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

    Sylvester Stallone hat eine neue Agentur, die ihn künftig in allen Bereichen vertreten soll. Normalerweise wäre uns das keine Meldung wert – doch es ist von Interesse, weil es die großen Pläne des Altstars zeigt.

    Universum Film GmbH

    Sylvester Stallone ist 77 Jahre alt und hätte sich seine Rente locker verdient. Die Netflix-Dokumentation „Sly“ könnte der perfekte Schlusspunkt sein. Ein Rückblick auf sein Leben, gefeiert von vielen Fans und ein richtiger Hit auf dem Streamingdienst. Doch für Stallone ist es ein Startsignal für viel mehr – für zahlreiche weitere Filme und Serien mit und von ihm...

    Wie das mit einem sehr guten Zugang zu dem Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzenten ausgestattete Branchenmagazin Deadline berichtet, hat sich Stallone eine neue Agentur in Hollywood gesucht. Er lässt sich künftig in allen Bereichen von der United Talent Agency, kurz UTA, vertreten – und zwar mit großen Zielen. Deadline berichtet so vom „Anfang eines neuen Karriere-Kapitels“ bei Stallone – eine Formulierung, die mit dem Schauspieler abgestimmt sein dürfte.

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    Doch was hat Stallone vor? Wir werden ihn sicher weiter als Schauspieler vor der Kamera sehen. Eine zweite Staffel seines Serienerfolgs „Tulsa King“ ist so bereits in Arbeit. Den Actionfilm „Armored“ dreht er aktuell für eine Veröffentlichung im Jahr 2024. Diverse weitere Projekte stehen auf der Agenda.

    Doch vor allem hat Stallone große Pläne hinter der Kamera. Seine 2018 gegründete Firma Balboa Productions, mit der er u. a. „Sly“, „Tulsa King“ und „Samaritan“ produzierte, soll nun richtig groß angreifen. Stallone werde sich bei dieser Arbeit auf „positive und erstrebenswerte Geschichten“ konzentrieren. Er wolle die Firma nutzen, um die „nächste Generation an Autor*innen, Filmemacher*innen und Stars“ an den Start zu bringen.

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    Dafür haben Stallone und seine Firma einen Deal mit der legendären Hollywoodschmiede MGM geschlossen. Das Studio mit dem brüllenden Löwen im Vorspann brachte einst auch „Rocky“ heraus. MGM gehört mittlerweile zu Amazon – die Übereinkunft ist also am Ende mit dem Filmstudio des Online-Versandriesen (und nicht mit Netflix, wie man nach dem „Sly“-Erfolg vielleicht erwartet hätte). Stallone, MGM und Amazon Studios wollen im Zug dieser Übereinkunft eine ganze Reihe von sehr vielfältigen Projekten angehen:

    Es sollen in den nächsten Jahren sowohl Filme wie auch Serien entstehen. Es soll sogenannte gescriptete Inhalte sein, also u. a. Spielfilme, Drama-Serien, aber auch ungescriptete, also zum Beispiel Reality-Formate oder Spielshows. Stallones Firma werde die Projekte entwickeln, er selbst wird immer involviert sein – und zwar wohl oft nicht nur als Produzent. Es sei vorgesehen, dass Stallone auch Autor, Regisseur und natürlich Darsteller für viele dieser Projekte sei.

    Fans von Stallone dürfen sich also freuen. Von der „Rocky“- und „Rambo“-Legende wird es in den nächsten Jahren noch sehr, sehr viel zu sehen geben.

    "Creed 4" kommt! Gibt es die Chance auf ein Comeback von Sylvester Stallone als Rocky?

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