Wenn Luc Besson als Produzent kleine Actionfilme fördert, sind dabei schon einige spaßige Filme entstanden und obendrein fördert er oftmals junge Regisseure, die danach in Hollywood große Blockbuster inszenieren. In diese Kerbe schlägt auch das Wochenende in Taipeh. Leider beginnt der Film mit einem Highlight, dessen Qualität er später nicht mehr erreicht: bei der zu Beginn passierenden Küchenschlägerei ist der Gewaltfaktor, der Spaß und die Trefferdichte extrem hoch und macht einen Heidenspaß. Leider kommt der Film im weiteren Verlauf nicht mehr auf das Leven zurück. Statt dessen wird eine routinierte und solide Agentenstory erzählt und eben die Geschichte zweier Menschen mit krimineller Vergangenheit, die in speziellen Umständen erneut aufeinander treffen. Da gibt es verwendbare Action, ein paar gute Sprüche und insbesondere eine nach völlig bekanntem Schema verlaufende, routinierte Story. Kleiner, harmloser Actionspaß also der zwar nicht im Kopf bleibt, während seiner Laufzeit aber bestens unterhält.
Fazit: Spaßiger, kurzweiliger und sympathisch hohler Kracher nach Schema F