Durchschnitts-Wertung
3,3
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Deine Meinung zu Renfield ?
3,0
Veröffentlicht am 3. Juni 2023
DER DESCHEK DES GRAFEN

Könnt Ihr euch noch an die eine, damals tricktechnisch bemerkenswerte Szene in Forrest Gump erinnern, in welcher Tom Hanks dem Altbundespräsidenten John F. Kennedy die Hand schüttelt? In Renfield, sehr frei nach Bram Stoker, gibt‘s zu Beginn eine ähnliche Szene. Und zwar eine aus dem guten alten (erschreckend unblutigen) Gruselklassiker von Universal – the one and only Dracula, Baujahr 1931. Statt Dwight Frye als der Immobilienmakler, der zum Handkuss kommt, steht im Schloss des Grafen Nicholas Hoult. Statt den eindringlichen Blicken Lugosis glupscht ihm diesmal Nicolas Cage entgegen, in edlem Zwirn und noch ganz charmant den neuen Besucher umgarnend, der natürlich noch nicht weiß, dass er alsbald in der Klapsmühle landen und Insekten fressen wird. Wie das Schicksal des armen, geistig umnachteten Mannes ausgeht, weiß man entweder aus der literarischen Vorlage – oder man sichtet auf Netflix den feinen Dreiteiler mit Claes Bang. Nur sind dort einige (Geschlechter)rollen vertauscht, und das in die Gegenwart verfrachtete Szenario hat ordentlich Pepp.

Renfield spielt genauso in der Jetztzeit. Hier ist der titelgebende Deschek zwar weder suizidgefährdet noch dem Wahnsinn verfallen, aber immer noch das Mädchen für Alles für den ewig lebenden Gierschlund und Möchtegern-Weltenherrscher, der es sich in einem alten, leerstehenden Krankenhauskomplex bequem gemacht hat und den junggebliebenen Gesellen dorthin und dahin dirigiert, um ihm Frischfleisch zu beschaffen. Am besten junge, unschuldiges Körper, und bitte keine Verbrecher, denn Blut mit Bad Karma erquickt nicht so richtig. Allerdings ist die Zeit gekommen, und der gute Renfield hat endgültig genug davon, sich herumkommandieren zu lassen. „Raus aus der Abhängigkeit“ lautet nun die neue Agenda des ewigen Lakaien. Eine Selbsthilfegruppe soll den Mut bringen, dem Grafen endlich mal zu sagen, was Sache ist. Bei einer Legende mit so strengem Charisma unterliegt die Praxis der Theorie – und schon wieder muss der dank Insektenverzehr mit Superkräften ausgestattete Mann fürs Grobe Ausschau nach Nonnen und Cheerleaderinnen halten. Dabei queren die Handlanger einer bösen Unterwelt-Lady seine To-do-Liste – und die verzweifelt für Recht und Ordnung sorgende Polizistin Rebecca (so richtig herzig, wenn sie wütend ist: Awkwafina) erhält Renfields Aufmerksamkeit.

Die Emanzipation und darauffolgende Image-Kur einer halbherzig bemitleideten Romanfigur sind die Grunddynamiken eines zugegeben wirren Mischmaschs aus Neuzeit-Vampirhorror, Actionkomödie und Splatterspaß. Das ruhende Auge inmitten des Getöses verkörpert Nicolas Cage – er ist Zentrum des Geschehens und so überzeugend in seinem Auftreten, so genussvoll aufspielend und auf einer ganzen Klaviatur diverser Gesichtsausdrücke spielend, dass sich der Vergleich mit Altmeister Christopher Lee mühelos auch mal für Cage ausgehen könnte. Mit nadelspitzer Kauleiste, süffisantem Gerede und gierigem Gelächter ist der Schauspieler, der sich für nichts in der Filmwelt zu schade ist, eine regelrechte Attraktion, als wäre er das Highlight einer Zirkusshow, ein immer wiederkehrender Conférencier, der all das übrige Ensemble stets daran erinnert, dass das Böse (nicht) nur untertags schläft.

Hat Cage die Kamera mal nicht für sich, dominiert dahingeschludertes Komödienkino mit Psycho-Touch, das sich auf die Metaebene aus Abhängigkeit und Lossagung viel zu wenig konzentrieren kann, da die recht banale Komponente rund um Verbrecherfürstin Shohreh Aghdashloo (bekannt aus The Expanse) das ganze Gefühl für eine urbane Gothic-Mär mit Lebenshilfe-Bonus immer wieder und recht plump an den Rand drängt. Aufgemotzt wird das Ganze mit deftigen Splatter-Einlagen, in denen das Kunstblut (und man sieht, es ist Kunstblut) literweise spritzt. Das passt zu ansatzweise fein geführtem, meist auch schwarzem Humor ganz und gar nicht. Doch wir haben nun mal einen mit abgerissenen Extremitäten um sich schlagenden Hoult, der sich nochmal an seine Rolle aus Warm Bodies erinnert, so leicht entrückt stellt er sich seinem Lebenssinn. Manchmal trifft der von Chris McKay (u. a. The Tomorrow War) inszenierte Universal-Streifen dabei direkt mit dem Pflock ins Herz, manchmal versäumt er dabei so einige Möglichkeiten, um der so saftigen wie versponnenen Blutoperette doch noch eine Runde vampirphilosophische, nihilistische Schwermut zu verleihen, die dieser Dämonologie doch so gut zum blassen Gesicht steht. Am Ende ist ihm die Konsequenz, die sich wohl ein jeder denkt, nicht mal eine Szene zwischen den Credits wert.
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3,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2023
Klare Sache: wenn du Nicolas Cage in deinem Film hast, den Meister des Overactings, dann laß ihm Freiraum - und du bekommst einen spaßigen Film. Genau das geschieht hier, nur zum ersten Mal seit langem in einem Titel der wirklich auf Kinolevel produziert wird. Und leider nei einem, der nicht wirklich rund ist. Die Idee, Draculas Assistenten Renfield als gequälte Seele zu zeigen, die sich aus einer toxischen Beziehung lösen und Selbstvertrauen finden mß, ist für sich genommen toll. Aber es führt zu wenig. Hinzu kommt ein Plot um eine Selbsthilfegruppe, um korrupte Polizisten und ein paar 08/15 Schurken die sich am Ende alle gegenseitig das Leben schwermachen und was in einige echt derbe Splattermomente mündet. Letztere sind leider sehr stark von CGI durchzogen. Trotzdem macht das unrunde Ding viel Spß, eben nicht zuletzt dank einem wunderbar aufgedrehten CAge. Nur nach dem Film dauerts ebenso nicht lange, daß er gänzlich aus dem Gedächtnis verschwindet.

Fazit: Kurzweiliger Quatsch mit hohem Splattergehalt und einigen echt gut sitzenden Szenen und Momenten
3,5
Veröffentlicht am 19. Mai 2023
Renfield ist ein kleines, mit viel Aufwand und Liebe gemachtes aber billiges Leckerli. Will sagen: Sie erwartet eine Mischung aus Horror, Splatter/Trash und Komödie. M.E. ist es wichtig, das vor dem Kinobesuch zu wissen, um nicht enttäuscht zu werden. Dialoge und Momentaufnahmen mit süffisanten Gags wechseln mit tiefsinnigen Erkenntnissen und dann wiederum blutspritzenden Körperteilen, die während eines Kampfes abgetrennt wurden. Das ist so drüber, dass es schon wieder begeistern kann.

Dem gesamten Cast ist der Spaß beim Dreh anzumerken, und der überträgt sich auch schnell aufs Publikum. Die Bühnenbilder stellen einen zusätzlichen Genuss dar, wie beispielsweise Draculas Refugium: ein Kellergewölbe, mit endlos vielen Kerzen und hängenden Blutkonserven ausgestattet. Mir persönlich haben die psychologischen Verstrickungen, in denen es um Liebe, Abhängigkeiten, Vertrauen versus Suspekt, Ausbeutung und - letztlich - Emanzipation aus festgefahrenen Bindungen geht am besten gefallen.

Fest steht, dass es in diesem ungewöhnlichen Genre-Mix vieles zu entdecken gibt, und das macht den Film bemerkenswerter als die meisten der jüngeren Werke Tarantinos'.

www.cinemoenti.blogspot.com
3,5
Veröffentlicht am 3. Juni 2023
"Renfield" von Chris McKay ist ein blutiger Splatter-Unfug mit einem glänzend aufgelegten Nicolas Cage, der sichtlich einen Riesenspaß an seiner Rolle als Dracula hat. Nicholas Hoult als Renfield, der von Schuldgefühlen und Gewissensbissen geplagte Vertraute des Vampirs, hat ebenfalls große Freude an seiner Rolle. Renfield möchte sich aus der toxischen Beziehung zu seinem "Chef" befreien und besucht eine Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige - die Peiniger der anderen Gruppenmitglieder wirft er Dracula zum Fraß vor. Doch das schmeckt dem Vampir buchstäblich nicht und das Unheil nimmt seinen Lauf. Mittendrin: eine wütende Polizistin und ein sehr dummer Gangster-Spross.

Besonders komplex, tiefsinnig oder nachdenklich stimmend ist die Handlung nicht, obwohl die Prämisse mit der toxischen Beziehung und der Co-Abhängigkeit durchaus Potenzial für eine tiefere Ebene gegeben hätte. Aber gut, dafür ist der Film superlustig und macht die knackigen 90 Minuten lang riesig Spaß.

Fazit: Amüsanter Quatsch für einen kurzweiligen Kinoabend. Sehenswert!
3,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2025
Der Film ist ganz in Ordnung. Nicht allzu gut, nicht allzu schlecht. Der Film bietet eine etwas langatmige, dennoch unterhaltsame Handlung, ein wenig Horror und sehr viel Komödie. Die Besetzung ist TOP! Insgesamt schneidet der Film solide ab.
3,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2024
Nette Action-Splatter-Komödie mit einem erquickenden Nicolas Cage

Nachdem das sogenannte „Dark Universe“ mit dem ersten Film („The Mummy“ mit Tom Cruise) an den Kinokassen baden ging und dadurch praktisch aufgelöst wurde, gab es so manche Filme, die in eine Art Production Hell gerieten. Einer davon war ein Film über „Dracula“ bzw. über Draculas Diener Renfield. Doch das Projekt brauchte viele Jahre, um schließlich realisiert zu werden und fungiert als eine Art Fortsetzung zum Original-Film aus den frühen 30ern mit Bela Lugosi. Dabei ist der Grundton von „Renfield“ ein ganz anderer: Statt einem düsteren Horrorwerk, bekommen wir hier eher eine Actionkomödie mit viel Blut. Unter der Regie von Chris McKay („The Lego Batman Movie“) entstand 2023 letztendlich der kurzweilige, aber auch etwas einfallslose „Renfield“.

Renfield ist der Diener des blutrünstigen Grafen Dracula, einem Vampir, der unsterblich ist und gern die Welt erobern möchte. Über fast 100 Jahre sind die beiden ein etwas ungewolltes Team, denn Renfield lebt unter ständiger Demütigung. Doch nun will er sich von seinem Meister lösen und geht dafür… in eine Selbsthilfegruppe. Doch Renfield schöpft tatsächlich erst neue Hoffnung, als er die Polizistin Rebecca trifft…

„Renfield“ profitiert von zwei Dingen: Nicolas Cage und viel Blut. Cage hat wieder einmal den Spaß seines Lebens und dreht in vielen Szenen völlig frei, was definitiv unterhaltsam ist. Nicholas Hoult ist als Renfield in Ordnung, jedoch kann er hier nichts Außergewöhnliches an schauspielerischer Leistung zeigen, ebenso wie Awkwafina. Gut, der Film ist auch kein tiefgründiges Werk, was durch schauspielerische Oscar-Performances glänzen soll, dennoch ist Cage hier ganz klar der Star und stiehlt allen die Show.

Kommen wir zum zweiten Punkt, der den Film sehenswert macht: Die Actionszenen und die damit einhergehende Gewalt. Richtig brutal ist das Ganze aber selten, denn die Gore-Momente sind derart Over the Top und künstlich (nicht zuletzt durch das inflationäre CGI-Blut), dass ich vor allem lachen musste. Und auch wenn die Action nicht revolutionär ist, so machen Kämpfe und Schießereien doch eine Menge Spaß.

Leider ist es das Script, dem es an Biss fehlt. Während Dracula auf der Leinwand frisst, beißt und zerhackt, sind die Dialoge und die Figuren recht blass. Die Handlung ist absolut uninspiriert und von der ersten Minute an vorhersehbar. Der Film spielt mit vielen Klischees, macht aber damit nichts Kreatives. Stattdessen weicht der Film immer wieder aus und greift auf nervige Witzchen zurück. Manche davon sind lustig, die meisten aber nicht.

Der Film sieht dafür ganz gut aus, auch wenn die Visual Effects nicht immer brillieren… Der Score von Marco Beltrami ist dagegen schnell vergessen und fällt überhaupt nicht auf.

Fazit: „Renfield“ ist eine kurzweilige und stellenweise lustige „Was wäre wenn...“-Idee des Bram Stoker-Stoffs. Mit einem bissigen Nicolas Cage und viel Blut kann „Renfield“ unterhalten, wird aber auch sicherlich schnell wieder vergessen sein.
3,5
Veröffentlicht am 17. Juni 2023
Also die Moderne Welt ist sehr gefährlich. Ich esse weibliche Cheerleader auch Jungen, ist mir egal, ich bin da nicht wählerisch. Meine Moral ist simpel, ich kann töten und essen, was ich will, es ist ein wie ein Geschenk. Es macht dich zu einer Art Monster, aber es ist sehr rücksichtslos, ich weiß das. Ja so ungefähr sind die Sprüche aus dem Film.

Also zum Lachen gab es genug, ja eher Schmunzeln. Ich finde persönlich Horrorfilme nicht gut, ich mag sie nicht, ich finde das ist Mist. Der hier naja der geht so, er ist leider sehr grauslich und ich muss sagen alles, was man hier sieht, ist sehr übertrieben, aber man muss nicht alles im Kino auf Großleinwand sehen, alles brennt sich irgendwie in den Kopf ein und genügend Leute kenn ich deren Gemüt verändert wurden durch übermäßigen Horrorkonsum und ich finde, die Welt ist grauslich genug.

Aber dann hat der Film auch seine guten Seiten, eine lustige Komikerin, Awkafina, die Chinesische und koreanische Wurzeln hat, ja die ist immer lustig, die hat irgendwas, sie ist auch Radio-Moderatorin und ich muss sagen sie hat irgendwie eine lustige schräge Art zu spielen und gut, dass sie in dem Film ist, Filme mit ihr werden bereichert finde ich und sie spielt ihre Rolle gut. Sie ist keine Schönheit, sie ist nicht sexy, aber wie sie wirkt, ist sie die absolute Traumfrau, weil sie einfach witzig ist und so der richtige Kumpel ist. Sie ist eine Polizistin im Film und ja sie liebt das F… Wort. Sie mag Rache, ihre Kollegin meint sie schluckt ihre Rache runter und sie sollte das auch, sonst kann sie auf ihre Gerechtigkeit lange warten, und so fängt der Film auch an eine Bresche in die Mentale Welt eines geschädigten Arbeitsintensiven Mädchens zu machen, bevor ein Schnitt kommt und ein Muskelprotz auf der Stiege steht.

Ich muss schon sagen, irre was da für Leute auftauchen, Tedward Teddy Lobo, Ben Schwartz spielt den Verbrecherkönig, deren Mutter ein Syndikat aufgebaut hat. Der 42 Jährige Schauspieler aus der Bronx hat in unzähligen B-Filmen mit gespielt und irgendwie, ja er wirkt fast immer gleich, verschlagen, dämlich und auch gefährlich und ja ich muss sagen er passt recht gut, denn im Grunde ist das kein Film wo schauspielerisches Können gewollt ist oder von Nöten ist, sondern er soll glaubhaft und lustig sein und ich will nicht sagen die Schauspieler spielen schlecht, nein jeder in der Rolle passt, aber die Nebenfiguren hätte man vielleicht besser darstellen können.

Zwischen Witzen von Menschen die krank sind, Nonnen Priester und Bösen Figuren, mit dem 62 Jährigen William Ragsdale der damals in den 1980 er Jahren die Rabenschwarze Nacht bespielt hat, ja das war noch was, lustiger Kerl jetzt ist er alt dick und aufgedunsen irgendwie, aber das ist halt so im Alter also kann ich sagen der Film bietet auch Schauspieler aus der B-Kategorie die sich irgendwie eingebrannt haben, wie bei einem „The Expendables“ die man von früher kannte und die man lieben lernte, ja das finde ich gut.

Und er hat auch moderne Charaktere zu bieten, z.B. der 32-jährige Nicholas Hoult der nicht wie PAPA-Pilot werden wollte und der eine sehr aufmerksame gute Rolle in „Mad Max: Fury Road“ spielte und so mancher Mädchen Schwarm wurde. Er hat ein Model Mädchen als Frau und ein Kind und ist im Film der Partner von Dracula und das ist wirklich cool, denn er spielt die Rolle gut, ja er hat irgendwie was Glaubhaftes ich weiß nicht, ich glaube seine Rollen, denn er spielt sie gut, er hat ein sehr wandelbares Fähiges Schauspielerisches Können und das finde ich gut bei ihm und er ist nicht übel, er passt im Film und er ist ein guter Darsteller, ja er ist glaubhaft und gut, dass er Renfield spielte, er passt auch irgendwie.

Worum geht es eigentlich im Film:

Seit Jahrzehnten dient der ehemalige Anwalt Robert Montague Renfield Graf Dracula und ist als dessen Handlanger unter anderem für die regelmäßige Nahrungsbeschaffung des legendären transsilvanischen Vampirs verantwortlich. Auch da Renfield im Gegenzug einen kleinen Teil von Draculas Macht erhielt, wofür er lediglich Insekten verspeisen muss, entwickelte sich über die Zeit eine toxische Beziehung zwischen beiden. Renfield ist von Schuldgefühlen geplagt, damals seine Familie verlassen zu haben und nun unschuldige Menschen zu opfern, während Dracula ihm stets einredet, ein wichtiger Teil seines Planes, die Weltherrschaft zu erlangen, zu sein. Um seine Komplexe zu bekämpfen, besucht Renfield in Draculas aktuellem Aufenthaltsort New Orleans regelmäßig die Treffen einer Selbsthilfegruppe, wo auch andere Personen von ihren schwierigen Verhältnissen zu Partnern oder Vorgesetzten berichten.

Um seine Kräfte wenigstens für etwas Gutes einzusetzen, entschließt sich Renfield dazu, die toxischen Partner der Teilnehmer seiner Selbsthilfegruppe umzubringen. Dieses Vorhaben lässt ihn eines Tages auch die Wege mit dem Verbrecher Teddy Lobo kreuzen, dessen Familie unter der Führung seiner Mutter Bella-Francesca die führende Verbrecherorganisation der Stadt ist. Durch die Korrumpierung eines Großteils der Polizei kann die Lobo-Familie in ganz New Orleans frei operieren; einzig die Verkehrspolizistin Rebecca Quincy stellt sich den Machenschaften von Teddy und seiner Bande regelmäßig in den Weg.

Um Quincy aus dem Weg zu räumen, erhält Teddy von seiner Mutter den Tötungsbefehl der Polizistin. Als der Verbrecher Rebecca in einem Restaurant umbringen möchte, greift der ebenfalls anwesende Renfield in die Konfrontation ein, schaltet einen Großteil von Teddys Gefolgsleuten aus und rettet Rebecca so das Leben. Die Lobo-Familie stellt daraufhin Recherchen über die Hintergründe von Renfield an und kommt so auf die Spur von Dracula, der von Teddy über Renfields Umtriebigkeit in der Stadt unterrichtet wird.

Enttäuscht darüber, dass Renfield seinen eigenen Weg gehen und sich nicht länger von ihm unterdrücken lassen möchte, bringt Dracula vor Renfields Augen die Mitglieder der Selbsthilfegruppe um. Die eintreffende Rebecca hält zunächst Renfield für den Tatverdächtigen und verhaftet ihn, wird nur wenig später aber von Bella-Francesca sowie der Polizei abgefangen und zur Auslieferung gezwungen. Die Verkehrspolizistin entscheidet sich dazu, Redfield nicht der Verbrecherfamilie zu übergeben, und tritt mit ihm die Flucht an. Renfield unterrichtet seine neue Verbündete wenig später über seine Hintergründe und freundet sich mit ihr an.
Tja, Dracula verbündet sich mit der Lobo Familie und das kann was werden.

Interessantes:

Universal dachte sich 2014, he machen wir mal was neues, wir haben doch alte Horror-Klassiker und die könnten wir neu verfilmen und so entstand irgendwie der Film. Der 2017 er Mumien Film war nicht so gut, das muss ich auch zugeben das war der Erste Klassiker, der verfilmt wurde, nun Dracula. Endlich kann Cage wieder in einer großen Hollywood Produktion mitspielen und das ist gut, er hat hier eine gute Rolle und ich mag irgendwie sein etwas Overacting, etwas sein Schauspiel wie er wirkt, im Film, lustig, bösartig, schräg und witzig irgendwie, aber nicht immer absichtlich, ja er ist ein cooler Darsteller.

Die Idee ein verlassenes Krankenhaus, das in New Orleans ist, und 2005 vernichtet wurden vom Wirbelsturm Katrina, ja die Idee ist gut, die haben das nie wieder aufgebaut und das wirkt auch gut irgendwie, ich frage mich immer wie das ist, wenn man 3 Stunden in der Maske sitzt, übrigens für den Film hat man sogar ein Gebiss aus dem 3-D Drucker genommen, aber ich denke das ist egal, denn Cage hat 'ne Menge Geld dafür bekommen. Jetzt kann er es brauchen, denn damals am Immobilienmarkt, wo er so viel investiert hat, hat er ja viel Geld verloren. Hätte der Neffe von Francis Coppola, der damals so hieß, nicht als Comicfan die Figur Luke Cage gemocht, wäre heute jeder Film mit ihm als Nicolas Coppola bekannt.

Dracula ruft Renfield, hier Her, sagt Renfield, kann ich mir noch 'ne Nonne schnappen? Das ist schräg aber irgendwie witzig. Unglaublich das er für den Tempelritter Film mal 20 Mille verdient hat, aber er hat auch was damit gemacht, er hat mal 2 Millionen US $ an Amnesty gespendet, Ja er hatte damals genügend Geld, jetzt kriegt er wieder was, ich schätze 5 Mille für den Film sicher. Er hat übrigens eine coole Rolle, der Neffe von Rocky Frau Talia Shire, er spielt schräg und bösartig aber irgendwie ich weiß nicht, gut? Ja komisch halt.

Das nächste Projekt der 2. Teil von „Lords of War“ wird ihn sicher berühmter machen nach seinen 108 Filmen bisher.

RENFIELD in der Psychogruppe, er hat Angst, dass ein Chef die Weltherrschaft will und ihn belastet das, das finde ich echt witzig, also die Idee, wenn ihm erklärt wird das er Co-Abhängig ist und sein Chef, er weiß nicht, dass es Dracula ist, ein Narzisst ist, echt cool. Es war ein Lebenstraum von ihm, die legendäre Figur darzustellen. Damals im Jahr 1992 er Dracula hätte er statt Keanu Reeves spielen sollen, aber das wurde dann nichts, sein Onkel hatte mit ihm keine guten Erfahrungen gemacht.

Übrigens, es gibt in Wirklichkeit das RENFIELD Syndrom. Das Renfield-Syndrom, auch bekannt als klinischer Vampirismus, ist eine seltene psychiatrische Erkrankung, bei der eine Person eine starke Faszination dafür hat, Blut zu trinken oder sich für einen Vampir zu halten. Dieses Syndrom ist nach der Figur R. M. Renfield aus Bram Stokers Roman „Dracula“ benannt, die lebende Insekten verzehrte, um ihre Lebenskraft zu gewinnen.

Eines war im Film schade, weil im Roman ist, RENFIELD 59 Jahre alt, hier im Film deutlich jünger. Dieser eigentlich künstlerisch gestaltete schräge witzige makabre Film hat tatsächlich was mit Kunst zu tun. Im Trailer ist eine Aufnahme von Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Schwanensee zu sehen. Dies ist eine Anspielung auf Dracula (1931), wo der Schwanensee-Akt Op. 20, Akt II Nummer 10 ist die Eröffnungsmusik. Das Stück wurde so verwendet, wie es gemeinfrei war und daher kostenlos verwendet werden konnte, anstatt Originalmusik für den Film zu vertonen. Es wurde auch in Universals Die Mumie (1932) verwendet.

Und das Film Schloss ist das 1886 fertig gestellte Schloss Neuschwanstein in Hohenschwangau. Übrigens die historische Gestalt Dracula gab es wirklich. Dracula stellt sich als Prinz der Walachei vor. Der historische Vlad Dracula oder Vlad der Pfähler (1428–1477) war tatsächlich Voievod (Herrscher) dieser Region und hatte den Ruf seiner Grausamkeit. Dracula war eigentlich ein Spitzname, der ihm verliehen wurde – er bedeutet übersetzt „Kleiner Drache“. Siebenbürgen war der nördliche Nachbar der Walachei.

Eines war wirklich grauslich, denn Cage der ja bekannt ist Irre Sachen für Filme zu tun hat im Film hier eine lebende Kakerlake gegessen, also er hat es bereut sich entschuldigt, aber das ist so ekelig, wie geht das bitte ich renne schreiend weg, wenn ich Kakerlake sehe und rufe meine Freundin, nein das ist wirklich ekelig, dann sind wir beide am Luster oben und trauen sich nicht runter. Und dann och eine Kakerlake, obwohl im Drehbuch steht er sollte ein rohes Ei essen, aber Cage wollte das. Irre der Typ.

Hoult aß auch eine, aber die war aus Karamell. Aber dafür aß er marinierte Heuschrecken und einen Kartoffelkäfer, was Cage wieder sehr geekelt hat. Klingt nach Dschungelcamp bei Schauspielern.

Wenn ich den Film bewerten sollte, ja er hat lustige Dialoge und er ist gut gespielt das ja, aber er ist viel zu blutig und gewalttätig das fand ich nicht gut. Das 65 Mille Budget wird dieser Flop nie einspielen, weil er weltweit 27 Mille bis jetzt hat und das reicht. Die 561 Crew-Mitglieder und 95 Schauspieler haben sicher gelacht als der gedemütigte fast weinerliche Nicolas Hoult ihm ein Buch über Menschenführung zeigt, ja das fand ich auch witzig

Eines fand ich nicht so super an dem Film, es sollte ja eigentlich darum gehen wie Dracula und RENFIELD ihren Problemen begegnen stattdessen sah man zu viel Böse Jungs und Gangster Mist und eine Polizistin, die gegen das Böse kämpft, und dann taucht Dracula bei der Psycho Gruppe auf, cool. Das mit der Selbsthilfegruppe fand ich man besten und die Szenen auch wie er schwebt, wie er da was macht und ja einfach super, Cage wirkt wirklich böse und ist ein echtes Monster.

Ich bin Dracula, der Chef – Offenbar liegt da mehr als Narzissmus vor. Einfach super.

Ja der Film ist nicht übel, viel zu blutig, zu brutal und zu übertrieben im Grauslichen, die Dialoge super, Darsteller gut, Gefahr und Gangster ja geht so, Schauspielerisch gut, die Szene wo er alle abmurkst, nein danke da mache ich die Augen zu. Sonst war der Film nicht übel. Aber wie gesagt zu blutig und sonst ja was vergehe ich?

79 von 100 Punkten mehr nicht.
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