Durchschnitts-Wertung
3,8
178 Wertungen
Deine Meinung zu Der Junge muss an die frische Luft ?
3,5
Veröffentlicht am 18. April 2021
Zu "Der Junge muss an die frische Luft":
Die Story dreht sich um die Kindheit von Hape Kerkeling, die schweren Schicksalsschläge, welche er bereits früh erfahren musste und darum wie der junge Kerkeling damit umgegangen ist.
Während des Films dachte ich allerdings, dass die komplette Biografie von Hape Kerkeling gezeigt wird und ich habe immer auf den Wandel vom jungen Spaßmacher zum erfolgreichen Komiker gewartet. Ich bin also davon ausgegangen, dass unter die Genre Biografie tatsächlich der komplette Werdegang von Hape fällt. Schade das dem nicht ganz so ist aber gut. Mein Fehler.
Kommen wir zu den stärken des Streifens und die liegen vor allem im verbalen Bereich. Die Dialoge kommen aus meiner Sicht mit ganz viel Liebe beim Zuschauer rüber. Sowohl in den humorvollen als auch in den ernsten und traurigen Frequenzen wirken die Rollen sehr authentisch und konnten mich überzeugen. Gute Darbietung der Schauspieler.
Zudem ist es einfach schön zu sehen, dass der junge Hans Peter nicht aufgibt und trotz aller Probleme und Schicksalsschlägen sein Lachen und seinen Humor nicht verliert.
4,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2018
Vorweg, ich liebe HaPe. Mir fehlt er in der Medienlandschaft. Es war nicht alles lustig in seinem jungen Leben. Dennoch konnte mann schmunzeln, lachen und manchmal auch traurig sein. Bei dem kleinen Jungen hatte ich im Laufe des Films immer mehr das Gefühl, "ja, das ist er". Der Film erzählt eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, mit lustigen Szenen und traurigen Szenen. Da wünsche ich mir nur eins, einen Fortsetzungsfilm von seinem weiteren Lebensweg.
3,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2019
Toller Film über Familie und das Erwachen eines Entertainers. Dabei hat mich die Schauspielleistung von Julius Weckauf besonders überrascht. Der Junge spielt selbst den Laiendarstellern von GZSZ locker an die Wands. Er hat die Stimmungen grandios transportieren können. Diese Leistung, die der Junge gebracht hat, und die vielen guten anderen Schauspielleistungen -auch das Set - war sicherlich zurückzuführen auf die tolle Regiearbeit von Caroline Link. Man merkt förmlich, dass den Film zu drehen den Menschen viel Spaß gemacht hat. Was mich allerdings dazu bringt diesen Film nicht völlig hochzujubeln ist, dass er als Drama ein wenig zu "hell" ist. Allerdings gerade das macht den Film aus - ich weiss. Man geht aus den Film raus und freut sich, dass der kleine Hape es trotz des Todes seiner Mutter, soviel Liebe empfangen konnte.
4,0
Veröffentlicht am 22. Mai 2023
Warmherziges, hervorragend gespieltes Panorama der jungen Jahre des deutschen Entertainers Hape Kerkeling.
0,5
Veröffentlicht am 17. November 2020
Wieder einmal ein deutscher Film mit dessen Humor ich einfach nicht warm geworden bin.
Über Hape Kerkelung konnte ich früher schon kaum lachen
und mittlerweile ist es einfach nur noch nervig geworden.
4,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2019
Was für ein schöner, erhellender Film über Habe Kerkelings Kindheit. Was für eine Familie, was für Großeltern, alle überzeugend, wunderbar gespielt und was für ein Hans-Peter (Julius Weckauf). Man glaubt es nicht, nimmt ihm aber alles ab.
Absolut sehenwert
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. Dezember 2018
Selten schafft es ein Film zu zeigen, wie nah Lachen und Weinen zusammen liegen. Caroline Link hat mit „Der Junge muss an die frische Luft“, einen sehr authentischen, lustigen aber auch traurigen Film geschaffen, der kaum ein Auge trocken lässt. Der Film erzählt sehr einfühlsam die Geschichte des jungen Hape Kerkelings. Die Hauptrolle spielt der heute 10 Jährige Julius Weckauf aus Jüchen mit einer erfrischenden Leichtigkeit. Die fröhlichen Jahre der Jugend bringen das Ruhrgebiet der 70er zum Strahlen. Vor allem Hapes große Familie sorgt immer wieder für viele humorvolle Einlagen.
Die traurigen Erfahrungen in Bezug auf die Depressionen und den Tod der Mutter zerreißen einem fast das Herz, wenn der junge Hape versucht sie immer wieder aufzuheitern. Hauptdarstellerin Luise Heyer spielt die depressive Mutter so überzeugend, dass man das Gefühl hat den beiden in den gemeinsamen Szenen besonders nah zu kommen. Ein toller, emotionaler Film, der es auf sehr pietätvolle Weise schafft, die Themen Humor und Krankheit miteinander zu verbinden.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2018
Die ersten 80 Minuten sind geprägt von äußerst düsteren Szenen, da der gesamte Film sich ausschließlich auf einen Zeitraum von 3 Jahren bezieht kann hier von einer autobiografischen Darstellung keine Rede sein. Durchwegs äußerst flacher Humor, mit wenig Tiefe, wenn überhaupt vorhanden. In den letzten 15 Minuten des Films wird zwanghaft versucht eine positive und humorvolle Stimmung zu verbreiten, damit die Kinobesucher mit einer positiven Stimmung das Kino verlassen. Meinerseits überhaupt nicht weiterzuempfehlen, wer andererseits auf 70iger Jahre Depressionen steht kann hier uneingeschränkt genießen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 4. Januar 2019
Es war für uns der beste Film der letzten Jahre, den wir gesehen haben. Er ging ans Herz und hat zu Freudentränen, wie auch zu Tränen der Trauer gerührt. Aber das Fröhliche in dem Film hat absolut überwogen. Julius Weckauf spielt dermaßen toll, total authentisch und einfach zum Totlachen, wenn er in verschiedene Charaktere schlüpft. Einfach unglaublich talentiert der Junge. Die Kinheitsgeschichte von Hape Kerkerling ist absolut toll dargestellt worden. Die Auffassungsgabe des Kindes von damals und die Umsetzung der Figuren heute, wahnsinnig toll. Dieser Kinogang lohnt sich, vor allem wenn man Kerkerling-Fan ist !
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2019
Sehr gelungen. Julius Weckauf spielt Hape Kerkeling ganz hervorragend. Auch die anderen Rollen sind mit wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt. Traurige Dinge geschehen, aber dat Leben muss ja weitergehen, da hat Frau Kolossa ganz recht. Recklinghausen in den frühen 1970er-Jahren - so muss das da gewesen sein. Sehr sehr liebevoll inszeniert.
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