J. Edgar ist kein Pilot-Thriller sondern ein knallharte Biografie von J. Edgar Hoover. Leider versinkt das alles in Langeweile und packt einen nur in wenige Momente die Lust weiter zu schauen, da hilft nicht einmal ein Oscar reifen Leonardo DiCaprio.
So schlecht hat Clint Eastwood bei seiner Auswahl einen Film zu drehen nicht oft gelegen. Nichts führt zu einer Story, die es wert ist zu verfolgen. Es bleibt einfach viel zu uninteressant und taugt am besten noch als Futter für Fans von Leonardo, solang denen viel egal sein kann, solang Leo nur im Film zu sehen ist.
Der Film ist, meiner Meinung nach, zu lang und will zu viele Facetten der Person erfassen. Mir hätte der Augenmerk auf ein Aspekt besser gefallen. Durch die vielen verschiedene Erzählstränge fehlt es den Nebencharakteren an Tiefe. Gleichzeitig jedoch gibt Leonardo di Caprio eine beeindruckende Leistung ab.