Max Bill
Filmposter von  Max Bill
Regie: Erich Schmid
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Drehbuch: Erich Schmid
Originaltitel: Max Bill - Das absolute Augenmaß
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3,0 1 Wertung
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1 schlecht
1.5 enttäuschend
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4 stark
4.5 hervorragend
5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

Max Bill wird 1908 in Winterthur in der Schweiz geboren. Dort wächst er mit seinen Eltern in einem Haus am Bahnhof auf. Schon früh begeistern ihn die geometrischen Formen der Schienen und Bahnübergänge sowie das Kommen und Gehen der Passagiere. Mit 15 wird er beim Ladendiebstahl erwischt und ist auch ansonsten kein unauffälliger Jugendlicher. Als Konsequenz schicken ihn die Eltern in ein Erziehungsheim, das er 1924 verlässt, um an der Kunstgewerbeschule Zürich zu studieren. Drei Jahre lernt er dort sein Handwerk, dann wird er der Schule verwiesen. Es folgt ein Studium am Bauhaus, wo er unter anderem Paul Klee kennenlernt. Während des Naziregimes beteiligt sich der Schweizer am geistigen Widerstand, etwa dadurch, dass er das Layout für eine Widerstandszeitung anfertigt. Max Bills weiteres Leben ist überaus produktiv: Er malt Bilder, fertigt kleine und große Skulpturen an und betätigt sich als Architekt. In letzterer Funktion entwirft er beispielsweise die Hochschule für Gestaltung in Ulm; dort wird er auch der erste Rektor. Bis ins hohe Alter drückt er sich – teilweise auch mit politischen Ambitionen - künstlerisch aus, bis er 1994 im Alter von 86 Jahren mit einem Herzinfarkt auf dem Berliner Flughafen Tegel zusammenbricht.

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Max Bill
Von Christian Horn
Nicht erst seit gestern boomt das Dokumentarfilmgenre. Daher schaffen es nicht nur Blockbuster wie Unsere Erde und erfolgreichen Dokus wie Prinzessinnenbad oder Full Metal Village in die deutschen Kinos, sondern auch relativ kleine Filme wie etwa die Künstler-Doku „Max Bill – Das absolute Augenmaß“. Max Bill ist hierzulande und generell in Europa recht unbekannt – und das, obwohl er zu den bedeutendsten Vertretern der Bauhaus-Schule zählt. In den USA und vor allem im asiatischen Raum ist der 1994 verstorbene Bill hingegen ein verehrter Künstler. Regisseur Erich Schmid zeichnet den Lebensweg seines Protagonisten behutsam und ohne Eile nach: Interviews, ein Off-Kommentar, klare Bilder und eine ebenso klare Struktur dienen ihm dazu. Insgesamt ist Schmids Herangehensweise am besten mit einem leicht negativ konnotierten Adjektiv zu beschreiben: konventionell. Aber das gereicht seinem Film ni
Bild von Max Bill Trailer (2) DF 1:45
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Weitere Details

Produktionsland Schweiz
Produktionsjahr 2008
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen -
Produktions-Format -
Farb-Format -
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -