Durchschnitts-Wertung
3,2
387 Wertungen
Deine Meinung zu Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3 ?
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Washington,Travolta,Torturro und dann so ein durschnitt.Muss schon sagen das der grosse Tony Scott stark schwächelt.

Film? Naja von der Stange eben, nichts besonderes.Da fehlt Inhalt und den Hauptdarstellen wird nichts abverlangt und das ist wirklich sehr schade.
2,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2017
Was für eine Schande: bei einem Film wie diesem stimmte von den Vorzeichen her eigentlich alles: Travolta mal wieder als lässiger Ganove, Denzel Washington als ungewollter Retter wider Willen, ein ansatzweise ähnliches „Stirb langsam“ Szenario und dazu noch einige Actionpassagen. Plus, der Film spielt in New York, einer Stadt in der ich selber war und wo ich mittlerweile einigen Spaß dran habe Filme zu sehen die dort spielen, einfach weil ichs mit „plastischer“ vorstellen kann. Trotzdem, es ist geradezu gigantisch wie der Film es schafft auf einfach allen Bereichen zu enttäuschen. Zum einen ist es fragwürdig wie hier eine korrupte Tat einer Hauptfigur letztlich banalisiert ist, aber das ist wirklich nur beiläufig. Die Story ist eine vollkommen beliebig zusammengeschusterte Thrillerkonstruktion, sowas kann zwar eigentlich bestens unterhalten aber irgendwie will hier der Funke nicht überspringen. Travolta gibt hier zum xten Male den Oberpsycho, das tut er routiniert wie eh und je, abe rohne eine neue Idee. Ansonsten vermeidet der Film so gut es geht interessante Nebenfiguren unterzubringen (James Gandolfini ist ein Witz) und liefert eine unglaubwürdigkeit nach der anderen, etwa einen jungen der während der ganzen Geiselnahme mit seine rFreundin fröhlich Beziehungsprobleme ausdiskutiert oder aber eine Geisel die nach ihrer Rettung jubiliert „JAA! ICH KANN PINKELN!“ … letztlich sind es so viele Details die mir nicht wirklich passen, wo ich sage „Wollt ihr mich verschaukeln?“ und letztlich kommt man sich blöd vor wenn man diesen Film gut findet. Tue ich zum Glück nicht.

Fazit: Hohl und laum spannend – dazu nervt die Videoclip Optik tierisch!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2020
"Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ist letzten Endes ein Geiselnahme Film, wie dies z. B. auch bei "Verhandlungssache" der Fall gewesen war. Hier ist das Setting kein Bürogebäude sondern die U-Bahn, die entführt wurde, und auch hier geht es wieder um Lösegeld. Viel Handlung gibt es eigentlich nicht. Die U-Bahn wird entführt, es wird Lösegeld gefordert, es wird das Geld beschafft und es kommt zu einem Austausch und zu allem weiteren, wie es in einem Geiselnahme Film der Fall ist, und entweder die Entführer entkommen oder sie entkommen nicht. Das war immer so und wird immer so ein, da diese Filme sonst keinen Sinn ergeben. Einzig "Inside Man" war vielleicht ein wenig anders, da es dort um Geiselnehmer innerhalb einer Bank geht, wo im Verlauf nicht unterschieden werden konnte, wer Geiselnehmer und wer Geisel ist. Hier plätschert der Film ein wenig belanglos dahin mit einem leichten Hang zur Brutalität, da Ryder ein sehr schwaches Nervenkostüm hat und ihm schnell mal der Finger am Abzug seiner Kanone entgleitet. Dadurch wirkt der Charakter ein wenig überzogen aber recht passend und von John Travolta gut umgesetzt. Einzig Denzel Washington ist in Form von Garber der weitere Hauptcharakter und Gegenspieler zu John Travolta. Der Bürgermeister und der Polizeichef sind für die weitere Story noch in geringem Maße erwähnenswert, alle weiteren Charaktere sind nicht von Belang.

Der Spannungsbogen ist für einen Thriller nur mäßig ausgeprägt und die Story ist bekannt und wurde nicht in außergewöhnlichem Maße umgesetzt, so dass es hier auch keine außergewöhnliche Wertung geben kann. Ich denke, dass eine Wertung von 5-5,5/10 Punkten ausreichend ist. Es gibt bessere Filme, gerade was Geiselnahme Thriller angeht, die auch insgesamt ein besseres Setting bieten, so dass hier leider nicht mehr drin ist.
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Tony Scott, Denzel Washington, John Travolta. Das hört sich nach einem absoluten Erfolgsrezept an.



Leider scheitert der Film aber an dem schlechten und uninspirierten Drehbuch. Die Dialoge zwischen Washington und Travolta entfalten leider nicht das Niveau, welches man erwartet. Das ist besonders deswegen ein Problem, weil sich Tony Scott ausschliesslich darauf verlässt - Weder werden die Geiseln dem Zuschauer näher gebracht, noch bietet der Film sonstige Spannungen. Man ist in der kleinen U-Bahn gefangen und hofft lediglich, dass der nicht sonderlich helle und anscheinend geistig gestörte Ryder nicht noch weitere unschuldige Personen umbringt.



Um dem Ganzen am Schluss noch etwas mehr Tiefgang zu verleihen, wird versucht, dem ganzen mehr Sinn zu geben, in dem es nicht nur um das Lösegeld geht - Dies scheitert aber ebenfalls und wirkt sowohl unglaubwürdig wie auch notdürftig aufgesetzt.



Schlussendlich sind die beiden Top-Scores völlig unterfordert und können den Film auch nicht retten. Tony Scotts üblichen Kamera-Effekte nerven ausserdem. Würden Travolta und Washington nicht mitmachen, wäre der Film ein typischer VOX Freitag-Nacht Blockbuster - Hirn raus, Film rein. Die fünf Punkte bekommt der Film nur knapp dank der guten Schauspieler-Leistung.



Fazit:

Der Film ist wie eine U-Bahn-Fahrt: Man steigt ein mit dem Wissen wohin einen die Reise führt und steigt nach kurzer und unspektakulärer Fahrt wieder aus und geht ohne weitere Gedanken seines Weges.
2,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2021
Naja, ist sicherlich kein schlechter Film, aber so richtig wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Eine Geiselnahme in einer U-Bahn war ja wohl keine besonders neue Idee („Tube“?). Der Film wurde einzig und allein von Denzel Washington und John Travolta getragen. Die Dialoge über Funk zwischen den beiden waren das Herzstück des Films. Übrigens: John Travoltas Sprüche waren echt oscarverdächtig und super witzig. Das Publikum im Kino hat sich gekringelt vor lachen („Phil Ramos? Tja, also der ist sozusagen das „Gehirn“ in dieser Sache.“). Zu bemängeln habe ich aber, dass der Film schleppend in die Gänge kam (eben wie eine U-Bahn), einen instabilen Spannungsbogen aufbaute und unspektakulär, ja sogar 08/15 endete. Immerhin: „Inside Man“ (übrigens ja auch mit Denzel Washington) zeigte einen cleveren Banküberfall. In „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ ging es um eine Geiselnahme mit doppeltem Boden. Aber man hätte meiner Meinung nach mehr daraus machen können.
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