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Casey 08
196 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2024
Es ist mal wieder ein toller Tarantino Film. Die Dialoge sind super und Kurt Russel ist schon eine colle und gemeine Sau. Die Aufteilung das es in der ersten Hälfte wie ein alter Film mit vielen fehlern ist und dann wie perfektes Kino ist, ist super. Die Autoaction am Ende ist super geil und extrem spannend. Aber leider ist es mal hier und da viel zu lang. Die Szene wo die Frau auf der Motorhaube liegt und Kurt Russel das Auto angreift ist zwar genial aber viel zu lang. Und die ganzen Frauen in dem Film wirken nuttig aber man hat am Ende wenigstens mal Girl Power.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film mit krassen Stunts, spannung und einem super coolen Kurt Russel.
„Death Proof“ (2007, FSK: 16) ist ein US-amerikanischer Thriller und Actionfilm von Quentin Tarantino mit einer angenehmen Länge von 114 Minuten. Die Schauspieler*innen spielen sehr gut und Tarantino selbst ist ein kleines Highlight mit seinem Auftritt. Kurt Russell spielt pervers gut und täuscht mit seinem schmierigen Verhalten. Manchmal ist die ein oder andere Mimik und Gestik unglaubwürdig. Der Einstieg ist locker und alltäglich und die Story fängt bereits dort an, Spaß zu machen. Der inhaltlich zweite Teil des Films wird etwas willkürlich und abgehackt an den Ersten angesetzt. Das Ende ist schwach gestaltet und hätte mehr Potenzial für einen denkwürdigen Film geboten. Der Film ist ziemlich originell und umfasst wichtige Gesprächsthemen, wie Vergewaltigung. Die klassische Tarantino-Einzigkeit bleibt aber aus. Der Film überzeugt mit starken Kamerafahrten, Farben und Schnitten. Das alt wirkende Bild funktioniert hier sehr gut. Gegen Ende des Films löst die Helligkeit allerdings die Stimmung etwas auf. Die musikalische und stimmliche Vertonung ist großartig gelungen, wobei die Dialoge einfach Spaß bieten. Die Gesamtqualität ist geboten. Letztendlich ist der Film sehr gut. (8.25/10) → 8 /10
Es mag ja sein das der Film vergangene zitiert und huldigt, aber er muss doch auch für sich selbst stehen. Und für sich selbst fand ich ihn nicht so gut. Den ersten Teil fand ich bemerkenswert. Lange Dialoge, eigentlich zum Abschalten und doch ein unglaublicher Trommelwirbel auf die Katastrophe. Die kommt dann auch und der Film hat uns. Die LOeute die wir kannten werden eiskalt getötet. Doch dann? Wird das tempo wieder rausgenommen und wir folgen wieder Dialogen, Dialogen, Zotate, bla Die sind an sich nicht schlecht und ich mag auch wie es gefilmt ist, wir bleiben die ganze Zeit am ball, aber sorry, es ist dann einfach nicht mehr packend. Und dementsprechend ist die Rache dann auch nicht mehr so eindrücklich anzusehen wie es bspw. noch in Kill Bill war. Stil und Gestaltung klasse
„Death Proof“ ist zwar ein sehr spaßiger Film, mit einer grandiosen Car-Chase-Szene am Ende, doch zum aller ersten Mal in seiner Laufbahn als Regisseur, liefert Quentin Tarantino den ersten Film ab, der teilweise fast schon das „untere Okay“ erreicht. Zu sehr feiert der Regisseur sich selbst, wie ein verwöhntes und eingebildetes Kind, sodass alles, was ihn auszeichnete, aufgrund der Dosierung zu etwas völlig Nervigem verkommt. Aber: wenn man diese Dinge nicht bemerkt oder gekonnt ignoriert, so bietet „Death Proof“ stark action-geladenes Bombast-Kino, mit heißen und frechen Frauen, einem charmanten Psychopathen und dem wohl heißesten Lapdance der Filmgeschichte.
In "Death Proof" gibt es viel Frauenpower und einen coolen Kurt Russel als Stuntman Mike. Das Ende war spannend, doch insgesamt ein ziemlich dialoglastiger Film, dem es an kultigen Szenen wie in "Pulp Fiction" fehlt. Das ganze zieht sich ein wenig in die Länge, vor allem weil die Story so lala ist und es außer Stuntman Mike keine richtig interessanten Figuren gibt! Ansonsten ist der Stil wieder klasse, der Film rekreiert eine tolle Atmosphäre und es gibt wieder richtig schön fetzige Momente!
Quentin Tarantino ist wieder da ... und wie! Dieser Film ist eigentlich Teil eines Double Features: Tarantino und Robert Rodriguez drehten jeweils einen Horrorfilm im Stile der trashigen 70er Jahre Autokino Filme die dann als „Grindhouse“ zusammen aufgeführt werden – hier hat man aber lediglich Tarantinos Part, dafür in ungeschnittener, voller Länge. Sein Ziel ist es den Film authentisch alt aussehen zu lassen – daher gibt’s in der ersten Hälfte mehr als einmal drastische Bildstörungen, der Ton hüpft und viele Schnitte wirken geradezu amateurhaft schlecht. In der zweiten Hälfte jedoch gibt’s wieder perfektes Hochglanzkino – und perfekte, rasante Autoaction (die Passage in der eine Frau auf der Haube eines Autos hängt während Russel den Wagen angreift gehört mit zum spannendsten was seit langem über eine Kinoleinwand gerast ist). In einem Punkt muß ich aber abstriche machen: der Länge. Klar, Tarantino war schon immer der Meister der langen Dialoge aber hier übertreibt ers manchmal – so wird die eben erläuterte Sequenz in der sich eine Frau auf der Haube eines Wagens durch die Gegend fahren kläßt von einem bestimmt 15 Minuten langen Dialog eingeleitet – das ist dann doch ne Spur zu lang. Trotzdem: Tarantino war schon immer Kult und wird seinen Ruf mit diesem Werk hier sicher weiter untermauern. Obendrein ist dies ein Film den Frauen sehen sollten: schon lange gab es nicht mehr so viel filmische Girlie-Power – und Kurt Russel ist so cool wie einst als Snake Plissken.
Fazit: Nicht mehr so tiefsinnig wie Pulp Fiction, dafür grenzenlos spannender Spaß mit jeder Menge Girl Power und rasanten Stunts!
"Death Proof". Ich war noch nie ein großer Tarantino Fan und ich empfinde auch wirklich nur "Pulp Fiction" und "Kill Bill Vol. 1" als Meisterwerke, ansonsten gehen mir seine Filme meistens auf den Sack (Reservoir Dogs und Jackie Brown noch ausgenommen). Aber dieser Film ist echt der schlechteste den ich je von ihm gesehen hab. Zwar ist die Idee mit den zerschnittenen und verkratzten Aufnahmen echt cool und die Verfolgung am Ende ist noch gut anzusehen, aber das soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass die Dialoge, die echt endlos sind einfach nervig sind und auch die Figuren einfach zum davonlaufen sind. Jede Frau in dem Film wirkt so schlampig und nuttig, dass es sehr peinlich wirkt und einfach auch kein gutes Licht wirft. Da frag ich mich wo die starke Frau aus Kill Bill hin ist. Abgesehen davon macht die extreme Gewaltdarstellung den Film nicht besser. Aber der Carcrash ist schon echt heftig. Ansonsten will ich gar nichts mehr groß über diesen Schund sagen, als das man ihn sich sparen kann !!!
Auch wenn die Actionszenen am Ende großartig inszeniert sind, herrscht davor jede Menge Leerlauf und Tarantinos Dialoge erreichen nur vereinzelt das Niveau seiner Vorgänger...Dennoch machen der Look und einzelne Glanzmomente den oftmals zähen - weil nahezu ohne Handlung und Charaktertiefeerzählten - sehenswert.
Für den ungeduldigen Filmschauer, der aller 3 Minuten eine Explosion sehen will, der falsche Film. "Death Proof" besteht fast nur aus Frauengesprächen. Beide Mädelsgruppen sind sympathisch, doch die erste die man im Film zusehen bekommt fand ich interessanter. Wer den Film bis zu Ende durchhält bekommt eine, nein, 2 unterschiedliche Verfolgungsjagden die wirklich Klasse inszeniert sind. Das ist der Grund, warum man sich den Film anschauen sollte. Meiner Meinung Tatantions schlechtester, dennoch kein schlechter Film
Death Proof ist und bleibt typisch Tarantino, nur diesmal mit Frauen! :D
Der Soundtrack ist typisch Tarantino, top, 60s/70! Der Erzählstil ist dieses Mal ein bisschen anders, es gibt keine Rückblenden, was aber nicht so schlimm ist, da der Film in 2 Teile bzw. 2 "Group of Girls" eingeteilt ist.
Die ersten sind noch harmlos, loses Mundwerk, aber relativ leichte Opfer für "Stuntman Mike".. 😈 Die 2. Gruppe ist dagegen tougher & vor allem selber Stuntfrauen/Schauspielerinnen (u.a. Zoe Bell as himself !)
Kurt Russel als Bösewicht & "The Girls" gefallen, aber die wirklichen Stars sind die Autos! Geile Karren, geiler Sound, geile Stunts! ♥
Was noch wichtig ist, zu erwähnen, NO fucking CGI ! 😍👌🏻