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Veröffentlicht am 25. August 2022
Viktor Navorsky, Bürger des fiktiven Landes Krakosien, fliegt nach New York. Während des Fluges gibt es einen Putsch in Krakosien. Viktor darf plötzlich nicht in die USA einreisen, weil die USA Krakosien nach dem Putsch nicht mehr anerkennen. Zurück darf er aber auch nicht. Er darf auch keinen Asylantrag stellen, es liegt kein verbriefter Grund für einen Asylantrag vor. Viktor ist plötzlich staatenlos und darf den Terminal nicht verlassen.

So bleibt Viktor nichts Anderes übrig, als sich im Terminal einzurichten und sich irgendwie über Wasser zu halten. Natürlich kommt es zu reihenweise komischen, manchmal fast grotesken Episoden im Terminal.
Tom Hanks ist einfach ein grandioser Schauspieler. Wenn er Bock auf eine Rolle hat, zudem sein komödiantisches Naturell in einer auf ihn zugeschnittenen Rolle als symphatischer Außenseiter, ausleben kann, dann kann mit dem Film eigentlich nichts mehr schieflaufen. Steven Spielberg auf dem Regiestuhl ist der nächste Garant für eine gute, witzige und durchweg unterhaltsame Komödie. Der Mann hat es eben drauf.

Es gibt eine Menge phantastische Sequenzen in dem Film, die lange in Erinnerung bleiben werden. Hanks als Gepäckkarrensammler, Hanks als Dolmetscher im Fall Ziege, Hanks als Heiratsvermittler. Das romantsiche Abendessen mit einer angebeteten Stewardess (Catherine Zeta Jones) auf einem Balkon am Terminal.

Die Story ist gut und wird stimmig, fluffig, auch gerne mal etwas schmalzig und vor allen Dingen witzig in Szene gesetzt. Bleibt in Erinnerung. Ein Dialog zwischen zwei Filmfans könnte sich in 10 Jahren so anhören: „ Ach Ja - Terminal, mit Hanks als gestrandeter Viktor Navorsky, von Spielberg. Ja, ich erinnere mich, der Film konnte was”.
Ziel erreicht. Sehr gute Unterhaltung. Die 129 Minuten vergehen wie im Flug. Kein absoluter Überflieger, aber eine rasante, im guten alten Stil erzählte Komödie, die mehr als das auch gar nicht sein will.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 26. August 2012
The Terminal beeindruckt von der erste Minute an. Es ist hervorragend, was für eine Atmosphäre Steven Spielberg erschaffen kann in diesem Film. Der Film lebt von Tom Hanks. Er liefert hier, meiner Meinung nach, seine beste Filmrolle seiner Karriere. Jede Szenen mit ihm machen einfach Spass und sind perfekt insziniert. Cathrine Zeta-Jones ist gut als Stewardess und Freundin von Tom Hanks. Der Film wird nie langweilig und man möchte gar nicht mehr aufhöhren ihn zu schauen. Steven Spielberg serviert hier uns einen wunderschönen Film, der lange noch in unserem Hinterkopf bleiben wird.
4,5
Veröffentlicht am 30. März 2010
In 'The Terminal' wird der Flughafen als Lebensraum entwickelt. Victor Novorski wird durch einen Kriegsfall staatenlos, muss bis auf Weiteres im Flughafen von New Yok bleiben und lernt dort Freunde kennen, wird vom Hilfesuchenden zum Helfer, findet Arbeit, lernt die amerikanische Sprache, und kann vielleicht sogar die Frau seines Lebens finden oder zumindest anderen dazu verhelfen. Und Kurioserweise schafft es der Film, dies weitaus weniger kitschig und konstruiert erscheinen zu lassen, als es beim Lesen vielleicht wirkt. Ich habe mich den ganzen Film über köstlich amüsiert und unterhalten. Es ist schon unglaublich, wie sich Novorski langsam zurechtfindet, aber Tom Hanks schafft es, das letzlich auch nicht zu unglaubwürdig erscheinen zu lassen.



Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Botschaft durch das Geschehen, worauf es eigentlich bei uns Menschen ankommt. In einem Gespräch zwischen dem Dienststellenleiter des Zolls und seinem Nachfolger Dixon sogar ganz wörtlich:



"Ich hab mich nur an die Vorschriften gehalten!"

"Manchmal muss man die Vorschriften ignorieren.

Da geht es nicht um Paragraphen, da geht es um den Menschen.

Um Mitgefühl, um Menschlichkeit.

Das sind die Grundpfeiler unserer Nation."



Im Film wirkt das aber weniger pathetisch, sondern einfach nur ehrlich und aufrichtig. Der naive Charme von Novorski trifft auch immer wieder auf die Karrieregeilheit von Dixon.



Am Ende drohte das Happy End zu dick aufgetragen zu werden (z.B. bei der Hochzeit; dem Inder, der das Flugzeug anhält; die allgegenwärtige Kopie von Novorskis Handfläche (wer denkt da nicht an 'Cast Away'?)), aber meiner Meinung nach gab es einen sehr guten Abschluss. Die Szene in der Jazzlounge war richtig rührend.



Ich war gegen Ende überrascht über die ungewöhnliche Länge des Filmes, aber letztlich hat das nicht gestört. Es kam eben nie Langeweile auf.



Tom Hanks ist für die Rolle wie geschaffen und spielt wunderbar die Wandlung von einem hilfelosen, hungerenden Gestrandeten ohne Anbindungsmöglichkeiten auf einem Flughafen bis hin zu einem Mann, der im Flughafen fast überall seine Fäden gezogen hat und und von allen Angestellten geschätzt wird. Und der trotzdem nicht vergessen hat, warum er nach New York gekommen war und schließlich heimkehrt ...
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Eine herrlich amüsante und romantische Tragik-Komödie mit einem gut aufgelegten Tom Hanks als tragischer Held. Wieder einmal beweist Hanks das ihm solche Figuren besonders gut liegen. Der Film ist die kompletten zwei Stunden niemals langweilig. Wirklich ein Muß für jeden Spielberg-Liebhaber und/oder Fan von Tom Hanks.
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