Basierend auf W.G. Sebalds Text „Luftkrieg und Literatur“ untersucht Sergei Loznitsa die Wahrnehmung und Verarbeitung des Phänomens der Massenvernichtung der deutschen Zivilbevölkerung in der europäischen Nachkriegsliteratur. Mit einem scharfen Blick auf den Zerstörungsgrad deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg hält er nicht nur das menschliche Leiden fest, sondern auch, wozu Menschen imstande sind.