Durchschnitts-Wertung
3,9
170 Wertungen
Deine Meinung zu The Banshees Of Inisherin ?
4,5
Veröffentlicht am 2. Januar 2023
Martin McDonagh gehört für mich klar zu den besten Filmemachern, die wir in der jüngeren Kinogeschichte bekommen habe. Der Ire hat mit "Brügge sehen... und sterben?" Und "Three Billbords Outside Ebbing, Missouri" für mich persönlich zwei riesige Meisterwerke gedreht, die sowohl mit rabenschwarzem Humor, als auch zutiefst traurigen Spitzen überzeugen konnten. Auch mit "7 Psychos" ist ihm ein Film gelungen, dem es zwar an zweiterem fehlt, dafür aber mit einer Menge kreativer Ideen um die Ecke kommt. Mit "The Banshees Of Inisherin" steht nun sein vierter Langfilm auf dem Plan, den ich wieder als Meisterwerk betiteln kann!
Es ist beachtlich, dass McDonagh nach all seinen Werken nicht den klassischen Weg geht und seine kommenden Filme immer größer aufzieht, wie es meist in Hollywood üblich ist. Nein, er fährt sogar wieder einen Schritt zurück und präsentiert erneut ein kleines Drama in reduzierter Kulisse. Vielleicht ist dieses Werk sogar sein reduziertester.
Dabei ist die Handlung sogar auf den ersten Blick sehr simpel gehalten. Pádraic und Colm waren ihr Leben lang Freunde, doch plötzlich kündigt Colm diese Freundschaft, ohne einen Grund zu nennen und droht sich jedesmal einen Finger abzuschneiden, wenn Pádraic ihn anspricht oder belästigt.
McDonagh entführt uns wieder in seine geliebte Heimat Irland, auf eine kleine Insel vor der Küste Irlands, auf dessen Festland gerade der irische Bürgerkrieg in seinem Endstadium ist. Dabei sind die Aufnahmen der grünen Insel wieder wunderschön anzusehen und auch der Score von Carter Burwell trägt die leichte Melancholie, die auf der Insel liegt. Weshalb der Film aber so extrem gut geworden ist, ist das Drehbuch, welches McDonagh selbst geschrieben hat. Auf den ersten Blick wirkt alles auf der Insel sehr plump. Die Figuren sind nicht die Cleversten, was sich auch in so manchem Dialog widerspiegelt. Dennoch finden sich immer wieder in solchen Momenten dann doch tiefgehende Gespräche und unter der Oberfläche eben doch aussagekräftige Zeilen. Dabei kann man den Film auf ganz vielen verschiedenen Ebenen betrachten. Geht es in diesem Film um Verlust und um die Frage des Verlassen werdens? Geht es um die Frage eines Vermächtnis und den damit eingehenden Verlust seiner Freundlichkeit? Oder betrachtet man es auf einer höheren Ebene und diese Sinnlosigkeit von Steit unter Freunden auf der kleinen Insel vor der großen Insel, ist nur ein Spiegel von dem sinnlosen Kampf unter Freunden, der gerade auf der irischen Insel herrscht? Vermutlich ist es alles zusammen und beschert eben doch eine Menge Tiefgang. McDonagh ist hiermit ein echtes Meisterwerk gelungen.
Überrangend an diesem Film sind auch die darstellerischen Leistungen, die ausnahmslos ALLE einen Preis verdient haben. An deren Speerspitze steht Colin Farrell. Der wandelbare Ire, hat sich über die vergangenen Jahre zu einem der stärksten Charakterdarsteller gemacht und bereits für "Brügge" wäre eine Nominierung für den Oscar verdient gewesen. Seine Leistung als Pádraic ist aber seine bis dato beste. Er spielt diesen eigentlich gutherzigen, leicht dümmlichen Mann, mit ausdrucksstarkem Charisma, gibt ihm eine emotionale Tiefe und kann uns doch zum Lachen bringen. Farrell trägt dabei diesen Film mit Leichtigkeit und ich hoffe auf seine endlich verdiente Auszeichnung! Brendan Gleeson ("Brügge", "Am Sonntag bist du tot") macht dabei einen ebenso starken Job. Mit stetig erster Mine gibt er seinen Colm zum Besten und wird wohl auch endlich einmal für den Oscar nominiert, wenngleich er ihn wegen eines Darstellers aus dem selben Film wohl nicht gewinnen kann. Kerry Condon als Colin Farrells Schwester ist dabei ebenfalls überragend und liefert eine waschechte Achterbahnfahrt ab. Ihr Ende und ihre Emanzipation aus dieser Gesellschaft waren dabei ein echtes Highlight. Sie allein kann aus diesem Leben ausbrechen und sich von all dem negativen lossagen. Scene-Stealer des gesamten Films ist für mich aber Barry Keoghan als Dominic, der eine schauspielerische Leistung an den Tag legt wie man sie nur selten sieht. Es gibt nur eine handvoll Schauspielerische Leistungen, die mir so extrem im Gedächtnis bleiben und mich so umhauen, wie die seine in dieser Rolle. Sein Dominic hat das Herz am rechten Fleck und ist dabei der vielleicht dümmlichste Bewohner von Inisherin, aber Keoghan rückt ihn auf seine ganz eigene Bühne. Seine Mimik, Gestik und Sprache sind absolut überragend, wofür er den Goldjungen gewinnen MUSS!
Kurz: Martin McDonagh schafft es erneut rabenschwarzen Humor mit Szenen zu paaren, die einem das Lachen im Halse stecken lassen. Dazu schafft der Film es trotz einer oberflächlichen Plumpheit, eine größere Tiefe hineinzubringen, die durch die zeitliche Einordnung in den irischen Bürgerkrieg und der Frage nach der Sinnlosigkeit getragen wird. Darstellerisch erstklassig besetzt, sind es vor allem Colin Farrell, der diesen Film trägt und sich als Topfavorit für den Oscar etabliert hat und Scene Stealer Barry Keoghan, der eine Performance dalegt, die auf einem eigenen Level Platz findet und sich zu den besten darstellerischen Leistungen reiht, die ich je gesehen habe, die dieses Gesamtwerk abrunden. Hier steht wohl der große Favorit für alle Filmpreise fest.
5,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2023
"The Banshees of Inisherin" von Martin McDonagh ist ein echtes Filmjuwel. Die Ausgangssituation ist das Ende einer Freundschaft. Colm möchte plötzlich nichts mehr mit Pádraic zu tun haben und verlangt, dass dieser ihn in Ruhe lasse. Pádraic versteht die Welt nicht mehr, möchte wissen, was er falsch gemacht habe, doch da sei nichts, so Colm. Er findet seinen ehemaligen Freund einfach nicht mehr interessant und möchte sich lieber wichtigeren Dingen widmen, genauer: seiner Musik - denn die werde auch nach seinem Tod noch bleiben.

McDonagh nimmt seine Figuren bei dieser Geschichte stets ernst und schildert voller Empathie, wie die Situation immer weiter eskaliert. Dadurch bleibt die Handlung immer schlüssig, auch wenn sie immer absurder wird. Und man schließt alle Figuren ins Herz, seien es die beiden Männer, den Polizistensohn Dominic oder Pádraics kluge Schwester Siobhan. Obwohl das Weltbewegende nicht auf der Insel selbst, sondern auf dem Festland passiert - im April 2023 wütet in Irland noch der Bürgerkrieg - bleibt es spannend. Denn die Welt, in der Pádraic und Colm zu Hause sind, gerät durch die scheinbar willkürliche Entscheidung des älteren Mannes plötzlich aus den Fugen. Am Ende ist nichts mehr, wie es mal war. Ihre Welt ist zerstört, und das ohne einen wirklichen Grund.

Das klingt so, als sei das fürs Publikum frustrierend. Schließlich will man ja schon wissen, warum die Figuren tun, was sie tun. Aber durch die mitfühlende Art, wie die Geschichte erzählt wird, und das hervorragende Schauspiel insbesondere Colin Farrells und Brendan Gleesons kann man nachempfinden, wie es den Menschen auf der Insel geht. Auch wenn man sich fragt, ob es wirklich so hätte eskalieren müssen, ob es nicht auch eine Versöhnung hätte geben können - aber dann hätten wir eben keine Geschichte und einen wunderbaren, einzigartigen Film weniger. Die pointierten Dialoge sind voll mit trockenem Witz, bleiben dabei aber immer innerhalb der Handlung - also, hier geht's nicht darum, einfach absurde Sätze abzusondern. So sprechen die Figuren in der Geschichte eben miteinander.

Fazit: Originelle Geschichte, liebenswerte Figuren, tolle Schauspieler und große Erzählkunst. Unbedingt sehenswert!
2,0
Veröffentlicht am 18. Februar 2023
Eindrucksvolle Landschaftsbilder. Gute Schauspieler. Interessant gezeichnete Atmosphäre des Schauplätzes, einer abgelegenen irischen Insel in den 1920er Jahren. Leider vermochte uns (und so ging es auch den meisten anderen Zuschauern im Kinosaal) die ohne Spannung oder Dramaturgie vor sich hinplätschernde Handlung wenig zu fesseln. Zudem verhalten sich die Hauptfiguren einfach sinnlos. All das macht den Film in der Summe schlicht langweilig. Die vielen guten bis begeisterten Kritiken kann ich nicht nachvollziehen.
4,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2023
Fette Freunde dank Martin McDonagh

Insel Inisherin, Irland, 1923: Colm (Brendan Gleeson) kündigt Pádraic (Colin Farrell) ohne Angabe von Gründen die langjährige Freundschaft. Zunächst sieht es nach einem Aprilscherz aus…

Filme von Martin McDonagh sind derb, brutal, schräg, dies nicht allzu übertrieben, versprühen aber einen speziellen Humor, siehe die drei Vorgänger „Brügge sehen… und sterben?“ (2008), „7 Psychos“ (2012), „Three Billbords Outside Ebbing, Missouri“ (2017), alle nach eigenem Drehbuch entstanden und mit großem Erfolg im Kino. Die McDonagh-Machart kann für „The Banshees of Inisherin“ bestätigt werden, ein gutes Einspielergebnis sollte erzielbar sein, denn viel besser kann nicht dargestellt werden, wie abgeschieden das Inselleben ist. Ausdrucksstarke Bilder zeigen den rauen Liebreiz der Naturgewalten, jeder kennt jeden auf Inisherin, in der Post werden die Briefe nicht nur vom Adressaten geöffnet, der einzige Polizist (Gary Lydon) verhaut seinen Sohn (Barry Keoghan), die alte Mrs. O’Riordan (Bríd Ní Neachtain) orakelt Böses und der am Festland wütende Bürgerkrieg ist weit weg. Colm lässt seine Lebenskrise an Pádraic aus, dem sonst nur seine Schwester (Kerry Condon) sowie Eselin Jenny wirklich freundlich beiseiterstehen.

Die menschelnden Dialoge, begleitet von der umwerfenden, vor Verzweiflung triefenden Mimik von Colin Farrell verbreiten im Kinosaal unmissverständlich das Verlangen von Pádraic nach essentiellem Zusammenhalt. In der ansehnlich inszenierten an- und abschwellenden Zuspitzung der Situation, die Colm gegen die wiederholt flehenden Versuche seines Freundes zwingend durchsetzen will, geschehen unglaubliche Dinge mit traurigen, nicht rückgängig zu machenden Folgen.

Während die schrulligen, aber keineswegs überspannt wirkenden Dorfleute beim Umgang untereinander den einen oder anderen Lacher erlauben, bietet „The Banshees of Inisherin“ darüber hinaus einiges Schönes zum Hinschauen und Blutiges zum Wegschauen.

Martin McDonagh hat wieder einen Hit gelandet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2023
Eine vordergründig gesehen ziemlich absurde Geschichte über zwei Freunde, bei denen einer entscheidet sich lieber zu verstümmeln als noch mit dem anderen befreundet zu sein. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, bietet sie ziemlich existenzielle Fragen ohne wirklich Antworten zu geben. Das Schauspiel ist hervorragend und die Bilder zeigen ein recht realistisches Bild einer irischen Insel in den 1920er Jahren. Die schrulligen Einwohner bieten den einen oder anderen humoristischen Beitrag zu einer Tragödie um Einsamkeit, Depression und dem Sinn des Lebens. Die deutsche Synchronfassung ist ausgesprochen gut.
4,5
Veröffentlicht am 12. Februar 2023
Eine irische Tragödie- makaber und überwältigend

Martin McDonaghs Film ist überraschend, verstörend, widerspenstig. Ein mit ruhiger, souveräner Hand gestricktes Porträt über eine Insel, fernab von allem Treiben, über Einsamkeit, über Sturheit und über Ängste. Die Angst, in der ewigen Gleichförmigkeit, in der täglichen Routine zu ersticken. Die Angst, sich nicht mehr zu verändern. Und die Angst, genau diese Routine nicht mehr zu haben, den einzigen Freund im Leben zu verlieren. Die Geschichte wird auf drastische, konsequent-rücksichtslose Art zu Ende erzählt, mit einer erbarmungslosen Steigerung, die zugleich etwas Skurril-Verrücktes bewahrt. Der Film könnte allerdings nicht seine Wirkung entfalten, hätte er nicht diese gelungene Besetzung: Colin Farrell als der naiv-treue Freund, der wortreiche Plauderer, der mit beharrlicher, fast närrischer Anhänglichkeit fordert, dass er alles so bleibt, wie es ist und dem mit dem vermeintlichen Dorfdeppen (brillant: Barry Keoghan) und seinem Esel eine anrührende Freundschaft verbindet. Brendan Gleeson als dickköpfiges, einsilbiges Reptil, das des ständigen Palavers überdrüssig ist und dem Leben mit einer rigorosen Unbedingtheit gegenüber anderen und gegenüber sich selbst, in seinen letzten Jahren unbedingt noch eine andere, hellere Seite abgewinnen will. Ein Meisterwerk wie "Three Billboards..."!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 11. Februar 2023
Regisseur Martin McDonagh (auch Drehbuch) hat ein Portrait der irischen Seele versucht und den Zusammenhang zwischen Leben und Mythologie aufgezeigt, der für die Insulaner anscheinend so wichtig ist. Kaum zu glauben, als der ältere Colm (Brendan Gleeson) aus heiterem Himmel seinem jahrelangen, jüngeren Freund Padraic (Colin Farrell) die Freundschaft kündigt, weil er ihm auf einmal zu einfältig ist. (‘I just don’t like you no more.) Als Padraic Colm weiterhin nachstellt, droht dieser ihm, bei jeder weiteren Belästigung sich einen Finger der linken Hand abzuschneiden. Das abgeschnittene Teil wirft er Padraic an die Haustür. Die schlimmste Bestrafung für jemanden der Geige spielt. Es folgt eine Gewaltspirale, in der beide fast alles verlieren, was ihr Leben lebenswert machte: Padraics Schwester Siobhan (Kerry Condon) zieht aus, seine Eselin Jenny stirbt, weil sie Colms Finger gefressen hat. Die Inselälteste Mrs. McCormick (Sheila Flitton) erscheint als Banshee und sagt den Tod voraus. Colms Hütte wird ein Raub der Flammen…
Trotzdem stehen beide am Ende am Strand und schauen aufs Meer. Für Regisseur McDonagh gibt es keine Lösung, wie in Konflikten mit persönlicher Kränkung üblich. Dann könnte die Pointe der Shortstory von Liam O’Flaherty ‘The Sniper‘ eine Lösung offerieren: Colm und Padraic erkennen, dass sie Brüder sind…
3,5
Veröffentlicht am 15. März 2023
Ich ahtte keine Chance, mich ordentlich auf den Film einzulassen. Das lag daran, daß ich ihn im Kino verpasst habe und von allen Seiten nur überragendes Lob vernommen habe und den Effekt hatte, daß der fertige Film einfach nicht so gut sein konnte, wie er geredet wird. Am Ende war ich dann zufrieden, aber nicht begeistert. Die spannende Frage, warum diese Freundschaft gekündigt wird halt einen dran und das eigentliche Highlight ist das Schauspiel. Farrell und Gleeson zelebrieren ihre Rollen und ihre Figuren gerdezu und das Setting wirkt wunderbar autentisch. Den historischen Bezug kann ich allerdings nicht ziehen.

Fazit: Kauziger Film voller schräger Figuren und überragenden Darstellern
4,5
Veröffentlicht am 30. Januar 2025
Irland, 1922/23 - es herrscht Bürgerkrieg auf der grünen Insel zwischen Befürwortern und Gegnern des anglo-irischen Vertrags vom 6. Dezember 2021. Aus dem Konflikt geht der noch heute bestehende Freistaat Irland hervor.

In Hör- bzw. Sichtweite zum großen Inselkrieg beginnt am 1. April 1923 auf der fiktiven Insel Inisherin vor der Küste Irlands der Krieg zwischen Pádraic Súilleabháin (Colin Farrell) und seinem langjährigen besten Freund Colm Doherty (Brendan Gleeson). Der simple Auslöser: Colm mag seinen Freund einfach nicht mehr PUNKT.... und: Nein, es ist kein Aprilscherz. Colm meint es todernst.

Was Martin McDonough (7 Psychos, Three Billboards outside Ebbing, Missouri) mit seinen beiden "Brügge sehen und sterben"-Stars Farrell und Gleeson hier in scheinbar hermetisch abgeschiedener Inselidylle an grotesk anmutendem Drama entwickelt, sucht man in der Filmgeschichte vergeblich.
Scheinbar aus dem Nichts entsteht eine Fehde, die sukzessive an Dramatik und Absurdität zunimmt, bis es um Leben und Tod geht (stets auch als Allegorie zum großen Inselkrieg zu verstehen).
McDonough, der auch erneut das Drehbuch verfasste, ist ein Meister der Figurenzeichnung und versieht seine Widersacher mit einer charakterlichen Tiefe, die bei Colin Farrell und Brendan Gleeson bestens aufgehoben ist.
Urkomisch und tieftraurig, die Komplexität der Simplizität... Rotten Tomatoes (97%) schrieb: "ein kunstvoll zubereitetes Vergnügen zum Sich schlecht fühlen."
Acting, visuelle Umsetzung, Score auf höchstem Niveau - ein Genuß! ... und, um mit Colin Farrells letzten Worten zu schließen: "Anytime" - Das Prinzip Hoffnung.
4,0
Veröffentlicht am 7. April 2023
Bei Martin McDonagh (Brügge, sehen und sterben), weiss man nie, was einem in seinem nächsten Film erwartet. Sie sind meistens voller Überraschungen. In seinem vierten Spielfilm, geht es um 2 Männer, dessen einer plötzlich seine Freundschaft kündigt. Wie immer schwant er zwischen tragisch und lustig. Die Schauspieler sind alle gut gewählt und spiele alle auf sehr hohen Niveau. Die Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl sie gegen Ende etwas unlogisch wirkt. Der genaue Grund, wieso das alles genau passiert, bleibt relativ unklar. Ich mag den Regisseur sehr und daher war ich auch mit diesem Streifen sehr zufrieden, obwohl da in Sachen Story, noch mehr drin gewesen wäre. Man kann ihn aktuell auf Disney+ streamen.
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