Michael Moore hat sich in seinem Dokumentarfilm den Kapitalismus vorgenommen, dessen Auswirkungen auf die amerikanische Gesellschaft er präsentieren möchte. Ausgehend von der ungleichen Verteilung des Vermögens in den USA beschäftigt sich Moore damit, wer die Profiteure des Systems sind und wie sie ihren Reichtum steigern können, während die gewöhnlichen Bürger mit immer weniger Geld auskommen müssen. Dabei greift Moore auf zahlreiche Beispiele von Einzelschicksalen Betroffener zurück, stellt Zusammenhänge zur Politik Ronald Reagans und George W. Bushs her, beschäftigt sich mit den unter Präsident Franklin D. Roosevelt geplanten Sozialreformen, die aufgrund seines Ablebens nicht mehr realisiert wurden, und provoziert mit spektakulären Aktionen gegenüber denjenigen, die er für schuldig hält.