Meine Herren, was setzt einem der Regisseur Paul Feig nur hier für einen Mist vor? Alleinreisende Kids verbringen Weihnachten an einem Flughafen, treffen auf hirnverbrannte Cops, einen stumpfsinnigen Bösewicht und geraten in allerlei hanebüchene Situationen. Die Gags zünden nicht, die Erwachsenen verhalten sich hier mehr als infantil, die Kids verhalten sich reifer als die Großen, von glaubwürdigen Charakteren keine Spur. Und zu guter Letzt greift dann noch der Klischeealarm: Natürlich verlieben sich wieder welche, natürlich müssen sich alle am Ende trennen und natürlich wird der Bösewicht auch einsichtig - schließlich ist ja Weihnachten. Die wenigen Punkte heimst der Film durch die Weihnachtsstimmung ein, die er verbreitet: Dies geschieht aber nicht durch die mehr als oberflächliche Story, sondern durch den stets nett geschmückten Filmhintergrund.