Elementarteilchen
Filmposter von  Elementarteilchen
23. Februar 2006 Im Kino | 1 Std. 53 Min. | Drama
Regie: Oskar Roehler
|
Drehbuch: Oskar Roehler
User-Wertung
3,4 61 Wertungen, 2 Kritiken
Meine Freunde
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Bewerte :
0.5 katastrophal
1 schlecht
1.5 enttäuschend
2 lau
2.5 durchschnittlich
3 solide
3.5 gut
4 stark
4.5 hervorragend
5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

FSK ab 12 freigegeben

Michael (Christian Ulmen) und Bruno (Moritz Bleibtreu) sind zwei äußerst unterschiedliche Halbbrüder. Ihre Hippie-Mutter (Nina Hoss) ist seit ihrer Kindheit einzig an sexuellen Vergnügen interessiert. Während der introvertierte Molekularbiologe Michael lieber mit Genen als mit Frauen spielt, ist Bruno extrem triebgesteuert - ein Deutschlehrer, der sich an seinen jugendlichen Schülerinnen aufgeilt und sich mit nazistisch-kraftmeierischen Schreibversuchen als Autor versucht. Seine gescheiterte Ehe erträgt er nur noch im Suff, und nach einem Akt sexueller Nötigung an einer seiner Schülerinnen (Jennifer Ulrich) begibt er sich sogar freiwillig in psychiatrische Behandlung, um im Gespräch mit Dr. Schäfer (Corinna Harfouch) seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Doch beiden wird schließlich die Liebe ihres Lebens zuteil. Michael trifft seine ehemalige Schulfreundin Annabelle (Franka Potente) wieder und plant mit ihr eine Familie. Bruno lernt in einem äußerst freizügigen Esoterik-Camp Christiane kennen, die vom Leben genauso desillusioniert ist wie er...

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Elementarteilchen
Von Lars Lachmann
„O schöne neue Welt, die solche Bürger trägt“ – diese bekannte Zeile aus Shakespeares „Der Sturm“ war titelgebend für Aldous Huxleys dystopischen Roman „Schöne neue Welt“, welcher eine zukünftige Gesellschaft porträtiert, innerhalb der die menschliche Reproduktion nurmehr ausschließlich im Reagenzglas und nicht mehr auf natürlichem Wege stattfindet. Unter anderem geht damit eine absolute Trennung von Sexualität und Fortpflanzung einher, die für das Zusammenleben der Menschen innerhalb dieser Gesellschaft prägend ist. An diesen Punkt wiederum knüpft Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ mit seiner provokativen These an, dass unser heutiger Umgang mit den Bereichen Sex und Partnerschaft einerseits, sowie Wissenschaft und Spiritualität andererseits, schon stark in eine solche Richtung weist, wie sie in Huxleys Zukunftsvision geschildert wird. Mit einem wahren Staraufgebot hat sich O
Bild von Elementarteilchen Trailer DF 1:50
5.190 Wiedergaben
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foto von Moritz Bleibtreu
Rolle: Bruno
foto von Christian Ulmen
Rolle: Michael
foto von Franka Potente
Rolle: Annabelle
foto von Martina Gedeck
Rolle: Christiane
3,0
Veröffentlicht am 19. August 2017
Nun, dies ist nicht der nette deutsche beziehungsreigen wie man ihn vielleicht erwarten würde - diese Verfilmung von Houellebecq's Skandalroman ist ein finsteres Psychodrama und ein mitunter krasser Trip ins Seelenleben einiger leidender Menschen. das führt zu zahlreichen krassen und dramatischen Szenen: ein junge masturbiert und denkt an seine Mutter und erschlägt im Anschluss eine Katze, ein Lehrer onaniert auf den Aufsatz einer Schülerin ...
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Wahnsinn..

Wie kann man den Film nur als "Porno" bezeichnen?!

Ich habe mir den Film, mit wenigen Erwartungen angeschaut, und war im Endeffekt total fasziniert.

Zum einen fand ich es schockierend, wie manche Menschen ihr Leben nicht schätzen. Zum anderen war ich sehr beeindruckt von den Schauspielern, die ihre Rollen so gut verkörpert haben, dass man meint es sei real.

Ein ausgezeichneter Film!

Weitere Details

Produktionsland Deutschland
Produktionsjahr 2006
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget 6 000 000 USD
Sprachen Englisch, Deutsch
Produktions-Format 35mm
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis 2.35 : 1 Cinemascope
Visa-Nummer -

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