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    "Es hat mir nicht gefallen, also werde ich es nicht tun": Darum war Arnold Schwarzenegger nie wieder in einem "Predator"-Film zu sehen
    Michael Bendix
    Michael Bendix
    -Redakteur
    Liebt es, wenn Filme in Bewegung sind – und bekommt von (guten!) Action-Filmen deshalb niemals genug. „Speed“ hat seine Leidenschaft für Action-Kino einst entfacht, und durch Filme wie „Ambulance“ oder „RRR“ lebt sie weiter.

    „Predator“ gehört zu den berühmtesten Arnold-Schwarzenegger-Krachern der 80er, doch bis heute war der Action-Star in keinem weiteren Teil des Franchise zu sehen – das hat auch einen bestimmten Grund.

    Predator“ (1987) ist einer der ganz großen Klassiker in der Filmografie von Arnold Schwarzenegger. Doch obwohl aus dem Sci-Fi-Horror-Actioner ein ganzes Franchise entstanden ist, das (die beiden „Alien vs. Predator“-Teile nicht mitgerechnet) aus mittlerweile fünf Filmen besteht, war der „Terminator“-Star bis dato nie wieder in einem „Predator“-Film zu sehen.

    Tatsächlich hat Schwarzenegger mehrmals sein Interesse daran bekundet, seine Rolle des Söldners Dutch wieder aufzunehmen und ein weiteres Mal gegen das Killer-Alien zu kämpfen – und er wurde auch gefragt, ob er nicht in das Franchise zurückkehren will. Doch am Ende wurde nichts daraus, was vor allem daran lag, dass Schwarzenegger mit der Größe seiner Rolle nicht zufrieden war...

    2018 kam das von „Iron Man 3“-Regisseur Shane Black inszenierte Reboot „Predator: Upgrade“ ins Kino und wurde sowohl von den Fans als auch von der Kritik in der Luft zerrissen. Wäre das anders gewesen, hätte Schwarzenegger eine tragende Rolle darin gespielt? Leider werden wir das nie erfahren, denn die Macher des Films hatten für Schwarzenegger lediglich einen Cameo-Auftritt im Sinn – was dem 76-Jährigen entschieden zu wenig war.

    Gegenüber Yahoo! äußerte sich die Action-Legende wie folgt zu dem Thema: „Sie haben mich gefragt, ich habe es gelesen und es hat mir nicht gefallen – also werde ich es nicht tun. Es sei denn, es besteht die Möglichkeit, dass sie die Rolle umschreiben oder ihr eine größere Bedeutung geben. Aber so, wie es jetzt ist – nein, das werde ich nicht tun.“

    4,62 von 5 Sternen! Das ist der beste Film von Arnold Schwarzenegger – laut den deutschen Zuschauern!

    Das bestätigte auch Shane Black auf X (ehemals Twitter): „Ich habe mit ihm gesprochen, und ich glaube, es lag daran, dass er nicht genug zu tun hatte, nicht genug Präsenz in dem Film“, so der Regisseur. Natürlich hätte auch ein Cameo zahlreiche Möglichkeiten eröffnet: So hätte der Kurzauftritt als Teaser für einen nächsten Teil fungieren können, in dem Dutch wieder eine größere Rolle spielt – doch nach dem Misserfolg des Films, der auch an den Kinokassen Schiffbruch erlitt, blieb die Tür für weitere „Predator“-Teile zunächst ganz geschlossen.

    Erst 2022 hat sich das Studio wieder an das Franchise herangewagt – doch nicht nur durch seinen Titel unterschied sich „Prey“ deutlich von seinen Vorgängern: Die Vorgeschichte zum „Predator“-Mythos ist im Jahr 1719 angesiedelt und wurde ausschließlich mit indigenen Schauspieler*innen besetzt – für Schwarzenegger gab es in dem viel gelobten Film also definitiv keinen Platz.

    Übrigens sollte niemand Geringeres als Jean-Claude Van Damme ursprünglich den Predator spielen! Warum er stattdessen in hohem Bogen rausflog, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

    Jean-Claude Van Damme sollte eines der berühmtesten Sci-Fi-Monster spielen, wurde aber rausgeworfen: "Er war wirklich wütend"

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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