"American Pie", einer der Filme, die ich immer in meinen "All Time Favourites" nennen werde. Es war die Zeit, als Hollywood endlich erkannt hat, dass wir viel mehr Filme brauchen, die auch uns jüngere anspricht. Ein Jahr später erschien die wirklich gelungen Fortsetzung "American Pie 2". Ganze zwei Jahre mussten Fans warten bis der letzte Teil der alten American Pie-Trilogie erschien. Beim dritten Teil gibt es aber schon ein paar Änderungen. Zunächst einmal fehlen ein paar Charaktere, die man liebgewonne hat. So findet man weder den Sherminator, noch Nadia oder die Sportskanone Chris Ozstriker. Die Richtung, die der Film einschlägt ist auch eine andere. Die Charaktere sind alle Erwachsen geworden, haben mittlerweile ihr College beendet oder heiraten, wie es bei Michelle und Jim der Fall ist. Um aber die Zielgruppe doch noch erreichen zu können, hat man viele lustige und abgedrehte Szenen eingebaut. Beispielsweise der spontane Junggesellenabend oder der Besuch in einem Schwulen und Lesbenclub. Es sind dann auch die Szenen, die am meisten Spaß machen. Die etwas ernsteren Momente passen zwar auch in das American Pie-Konzept, leider sind sie teilweise doch arg konventionell ausgefallen. Ein großes Problem hat der Film auch: Er wirkt oft zu konstruiert: Im Club gibt es ein Tanzbattle zwischen Steve und seinem bärtigem Konkurrenten. Zwar nett anzusehen, leider fehlt es hier etwas an der Ernsthaftigkeit, die man noch in den beiden Vorgängern sah. Der Soundtrack ist mal wieder spitze! Von "The Hell Song" von Sum 41 bis Foo Fighters "Times Like These", hier wird eine ganze Palette an tollen rockigen Liedern gespielt. American Pie 3 ist für mich der schwächste Teil der Trilogie. Dafür aber um Meilen teilweise besser als die vielen extrem schlechten Nachfolger. Somit bleibt am Ende ein sehr unterhaltsamer Film übrig, der hier und da leicht schwächelt, insgesamt aber doch noch die Serie gut abschließt.