Rund sechzig Jahre nach ihrer Gründung – und nach über 800 Morden – löste sich die baskische Terrorgruppe ETA 2018 offiziell auf. Eine der Schlüsselfiguren der Untergrundorganisation, die mit brutalsten Methoden die Unabhängigkeit des Baskenlands von Spanien erzwingen wollte, war José Antonio Urrutikoetxea, besser bekannt als „Josu Ternera“. Der Dokumentarfilmer Jordi Évole traf ihn im französischen Städtchen Saint-Jean-de-Luz, dem Ort, an dem Urrutikoetxea als Jugendlicher in einer Bar den Spitznamen „Ternera“ („Kalb“) erhielt, um ihn zu interviewen. Ternera spricht ausführlich über seine kriminellen Taten, während die Doku die Geschichte der ETA von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende aufarbeitet.