Die guten Wertungen konnte ich nicht nicht nachvollziehen. Der Film erreicht nie eine flüssige Handlung, bleibt immer hölzern. Die Handlungsteile wirken künstlich aneinander gereiht, das ist zwar nicht unlogisch aber eben doch sehr unwahrscheinlich. Zudem ist er viel zu sehr auf Georg Clooney zugeschnitten, was auch nicht hilft. Einige Gags sind ganz nett. Kann ich leider nicht empfehlen.
Die skurril-witzige, mit brillanten Anspielungen auf Homers *Odyssee* gespickte und top gespielte Südstaatenposse ist ein Muss für Cineasten und Clooney-Fans. Ein Meisterwerk von Joel und Ethan Coen (*Fargo*, *The Big Lebowski*) mit sensationellem Soundtrack!
Cast und Regie legten die Erwartungslatte hoch. Doch leider blieb außer passablen Akteuren, netten Bildern und ein paar wenigen Schmunzlern nicht viel übrig.
Hier zeigt sich mal wieder daß ich kein allzu belesener Mensch bin … der Film greift sich die legendäre Odyssee von Homer auf und verlegt sie ins Mississippi der dreißiger Jahre und spult sie dort noch mal ab – allerdings kenne ich sie nur vom Namen und außer den Sirenen keine inhaltlichen Details, weswegen mir wohl unzählige Anspielungen und Umdeutungen verloren gehen – Pech gehabt, aber ich bin wohl nicht der einzige. Bleibt halt nur sich an der Tatsache zu erfreuen dass es zum ersten Mal einen Film der Cohen Brüder gibt dem ich ein wenig Spaß abgewinnen kann (was sonst beileibe nicht passiert, auch wenn ich mich damit als Banause brandmarke) und George Clooney in der Rolle des Pomadensüchtigen Knackis eine komödiantische und selbstironische Vorstellung liefert die ihresgleichen sucht. Kein Film für die breite Masse – aber wer sich darauf einlässt kann so manchen Pluspunkt daran erkennen.Fazit: Altmodische Knaststory die sich viele Motive aus der „Odysee“ von Homer borgt – eigensinniger Spaß!
"O Brother, Where Art Thou ?" ist wieder einmal ein klassischer Film der Coen Brüder, der super witzig ist und wie immer in Sachen Charaktere und Drehbuch überzeugen kann, allerdings fehlt dem Film etwas was die anderen Filme der Brüder haben wie z.B. "The Big Lebowski", "Barton Fink" oder "Inside Llewyn Davis". Man ist zwar unterhalten und findet das Szenario lustig, aber über die gesamte Länge kann der Film, meiner Meinung nach, nicht überzeugen.
Eine sorgfältig inszenierte Komödie, die genussvoll auf historische Personen und Mythen Bezug nimmt, dabei dennoch nie die liebevoll gezeichnete Skurillität ihrer Hauptfiguren außer acht lässt.
Ich habe zuvor noch nie etwas von diesen Film gehört und ihn ganz zufällig entdeckt, indem ich eine Vorschau dafür gesehen habe. Die Gags, die da gebracht wurden haben mich richtig zum Lachen gebracht und die positiven Rezensionen, ließen mich zu dem Schluss kommen, dass ich mir den unbedingt ansehen muss, da er scheinbar richtig gut sein wird. Leider musste ich feststellen, dass ich diese Meinung nicht teile!
Die fast zwei Stunden zogen sich teilweise sogar einwenig und was die Gags, die mich richtig zum Lachen brachten anging, waren die aus der Vorschau auch schon fast die einzigen, die in dem Film vorkamen.
Sicher, auch ich musste das eine oder andere Mal schmunzeln, ob der Kuriositäten und Verrücktheiten mit denen der Film aufwartet und davon gab es darin wirklich reichlich, doch über ein Schmunzeln kam ich nicht hinaus und die richtigen Lacher blieben aus.
Für das Schmunzeln und die schauspielerische Leistung (George Clooney hat diese außergewöhnliche Rolle überzeugend rübergebracht) vergebe ich die 2 Sterne und auch wenn ich den Film nicht zu den allerschlechtesten zählen würde, weiterempfehlen kann ich ihn auch nicht.
Wieder einmal ein ulkiger und abgedroschener Film von den Coen Brüder. Manchmal ist die Geschichte ein bisschen Wirrwarr und die Haarpracht von Clooney scheint teilweise wichtiger zu sein, als der Rest der Story. Es gibt coole Schauspieler und schöne Musik. Der Film unterhaltet, es gibt aber sicher bessere Filme von den Coens.