in meinen Muggel Zeugnissen stand viel zu häufig: "...hat sich redlich bemüht, dem Unterricht zu folgen...". Und eine ähnliche Zensur kann man dem jüngsten Film aus dem Potter Universum auch ausstellen: Tierwesen 2 wirft mit Handlungsorten, Charakteren, Hintergrundwissen und allerei aufwendigen Erscheinungen nur so um sich. Und verliert damit zu oft die Spur; wirkt unübersichtlich und so sprunghaft wie dieses Beamdingens. Plötzlich befindet man sich in einer Wohnung. Da passiert irgendwas. Gleich danach in einem Zauberministerium. Warum hat der Zuschauer vergessen, aber man versucht wohl, was zu finden. Das aber gerät in den Hintergrund, weil's was romantisches zu klären gilt. Dazwischen Namen, Mysterien, Ministerien, Familienstammbäume... es ist wohl dem hervorragenden Cast geschuldet, dass das alles trotz überfrachteter Überladung irgendwie relevant bleibt und man teilweise sogar mit den Protagonisten mitfiebert. Schön ist auch, dass in bekannter J.K.R. Manier gezaubert wird - wenngleich das eine oder andere Maschinengewehr aus der Muggle Welt manches Problem in der Welt der Zauberer schneller gelöst hätte...
Fazit: warum "Phantastische Tierwesen"? Es geht um die Jagd nach einem bösen Zauberer!?