Babai
Filmposter von  Babai
10. März 2016 Im Kino | 1 Std. 47 Min. | Drama
Regie: Visar Morina
|
Drehbuch: Visar Morina
Pressekritiken
2,5 3 Kritiken
User-Wertung
3,0 7 Wertungen, 1 Kritik
Meine Freunde
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Bewerte :
0.5 katastrophal
1 schlecht
1.5 enttäuschend
2 lau
2.5 durchschnittlich
3 solide
3.5 gut
4 stark
4.5 hervorragend
5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

FSK ab 12 freigegeben

Kosovo in den 90er Jahren: Das Land befindet sich noch nicht im Krieg und ein Vater-Sohn-Gespann hält sich über Wasser, indem es Zigaretten verkauft. Doch Papa Gezim (Astrit Kabashi), der seine Vergangenheit um jeden Preis hinter sich lassen will, beschließt, ohne seinen Sohn Nori (Val Maloku) nach Deutschland zu fliehen. Als Nori alles daran setzt, dies zu verhindern, kommt es zu einem Unfall – der Zehnjährige muss ins Krankenhaus. Gezim nutzt die Gelegenheit kurzerhand, um heimlich zu verschwinden und seinen Fluchtplan endlich in die Tat umzusetzen. Bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus fasst der zurückgelassene Nori daraufhin wutentbrannt den Entschluss, seinem Vater zu folgen. Völlig auf sich allein gestellt, begibt er sich auf eine ebenso beschwerliche wie gefährliche Reise nach Deutschland…

Wo kann ich diesen Film schauen?

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,0
stark
Babai
Von Christoph Petersen
Beim Filmfest München 2015 hat Visar Morinas Flüchtlingsdrama „Babai“ in der Sektion „Neues Deutsches Kino“ gleich drei der vier Förderpreise abgeräumt: für die Regie, für das Drehbuch und für die Darsteller des zentralen Vater-Sohn-Gespanns. Nun ist das mit Festivalpreisen so eine Sache, denn oft genug zeichnen Jurys statt der „besten“ lieber die „wichtigsten“ Filme aus. Im Fall von „Babai“ fallen Qualität und Relevanz allerdings so perfekt zusammen wie selten: Zwar ist der Handlungshintergrund hier der Kosovo-Konflikt in den 90er Jahren, aber Themen wie die Flucht über tausende Kilometer oder der Umgang mit Flüchtlingen in Europa könnten kaum aktueller sein. Zugleich ist all das die Kulisse für eine mitreißende Vater-Sohn-Geschichte: Sogar vor einen fahrenden Bus schmeißt sich Nori (Val Maloku), um die Flucht seines Papas Gezim (Astrit Kabashi) nach Deutschland zu verhindern – so hat d
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Montag, 14. Dezember 2015
foto von Val Maloku
Rolle: Nori
foto von Astrit Kabashi
Rolle: Gezim
foto von Adriana Matoshi
Rolle: Valentina
foto von Enver Petrovci
Rolle: Adem
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 28. Juni 2020
Ein bemerkenswertes Filmdebüt von Visar Morina, dem nur ein Schluss fehlt. Gezim (Astrit Kabashi), der Vater des 10-jährigen Nori (Val Maloku), den seine Frau verlassen hat, verschwindet nach Deutschland. Der Junge klaut dem Onkel (Enver Petrovci) Geld und folgt dem Vater zusammen mit Tante Valentina (Adriana Matoshi). Doch als er ihn findet geht der Ärger erst los. Es gelingt sowohl das Verhältnis Vater – Sohn sensibel zu beleuchten, in ...
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Weitere Details

Verleiher missingFilms
Produktionsjahr 2015
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Albanisch, Englisch, Deutsch, Serbisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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