"The LEGO Ninjago Movie" von Charlie Bean und Paul Fisher war ganz unterhaltsam, aber nicht herausragend. Ein Vergleich mit "The LEGO Movie" und "The LEGO Batman Movie" bietet sich ja an, und da fällt "Ninjago" dann doch deutlich ab. Die Selbstironie und die witzigen Sprüche kommen leider zu kurz. Dafür wird man zwischendurch immer wieder von lautstarken Actionszenen reizüberflutet, die von Anfang bis Ende gleich bleiben. Die Kämpfe zwischen den Ninjas und dem Bösewicht sind sofort auf 180 und bleiben dann auf diesem Niveau, sodass es nicht wirklich eine Steigerung oder Spannungskurve gibt.
Am Ende läuft alles auf eine klassische "Du musst nur an dich glauben, dann schaffst du alles!"-Schmonzette hinaus und darauf, dass Teamarbeit gut ist. Das ist nicht sonderlich einfallsreich und wirkt etwas sehr abgegriffen. Es entstand auch ein wenig der Eindruck, man wollte mit diesem Film gezielt die Zielgruppe (Kinder, vor allem Jungs, die die Serie regelmäßig gucken) bebauchpinseln. Klar, Filme macht man fürs Publikum, aber so ganz offensichtlich an selbiges anbiedern muss auch nicht sein.
Fazit: Zwischendurch ganz lustig, aber muss man nicht gesehen haben. Einen Extrapunkt gibt's für die süße Katze.