Dr. Henry Carter ist erfolgreicher Psychiater der Reichen und Schönen in Los Angeles, doch nach dem Selbstmord seiner Frau driftet er mehr und mehr in die Welt der Drogen, des Alkohols und des Selbstmitleids ab. Seine Patienten bedeuten ihm nicht, nur zu seinem Drogendealer Jesus pflegt er eine Art Freundschaft. Als ihm jedoch schließlich die junge farbige Jemma als Klientin zugeteilt wird, die ihre Mutter verloren hat, beginnt sich in Carters Leben etwas zu verändern.
Der Independent Film von Jonas Pate ist sehr dialoglastig und entwickelt sich nur langsam, weshalb Action-Fans einen großen Bogen um ihn machen sollten. Die Schauspieler können in ihren Rollen überzeugen, wobei nur ein paranoider Filmproduzent wirklich heraus sticht und dem Film die nötige Würze verleiht. Auf die zahlreichen Nebencharaktere mit ihren Problemen und die damit verbundenen Handlungsstränge muss man sich einlassen, sonst wird es schnell langweilig.