Also den Film versteht man ohne Probleme, wenn man ihn aufmerksam anschaut. Ich weiß nicht, warum manche hier meinen, dass er zu kompliziert wäre o. ä. Es ist Alles in Allem ein wunderschöner und ereignisreicher Fantasyfilm mit besonders tollen Bildern. Allerdings ist das Ende dann vielleicht etwas nüchtern, aber irgendwie eben auch realistisch.
Bei solchen Filmen versuche ich immer fair zu sein: denn mal ehrlich, für mich war dieser Film die blanke und totale Hölle. Ich hab keinerlei Einstieg in die Handlung gefunden, irgendeinen Sinn entdeckt oder irgendwie eine Möglichkeit bemerkt mit den Figuren wahr zu werden. Aber trotzdem will ich ihn jetzt nicht zerreissen oder für Mist erklären - ich kann eben nur nichts damit anfangen. Handwerklich ist er perfekt, eine gigantische visuelle Orgie voller genialer Effekte und mehr Phantasie als etlichen anderen zusammen. Und natürlich ist es das definitv letzte Mal das wir Heath Ledger auf der Leinwand sehen. Der konnte den Film zwar nicht beenden, am man fand eine geniale Lösung: es fehlten nämlich die Szenen in denen Ledger durch einen Zauberspiegel in eine Phantasiewelt geht - und so verwandelt er sich jedesmal wenn er durch den Spiegel geht in jemand anderen, wobei die Darsteller Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell seinen Part übernommen haben und jeder für sich auf eigene geniale Weise die Figur weiterspinnt. Letztlich ein Film für Träumer zu denen ich mich gerne zählen würde, eine surreale und an die Grenze zur Reizüberflutung gehende Fabel die einen umhauen kann wenn man sich darauf einlassen kann. Ich konnte es nicht.
Fazit: Bizarre und bunte Abschiedsvorstellung von Heath Ledger, visuell berauschend und voller Phantasie - aber ebenso sehr strapaziös!
Ich war an der Europapremiere in Zürich und muss sagen, dass der Film mich überzeugt hat.
Nach dem Tod von Heath Ledger war der Film so gut wie nicht mehr zu retten, denn die Dreharbeiten waren noch nicht abgeschlossen. Glücklicherweise übernahmen Jude Law, Johnny Depp und Colin Farrell die Rolle von Heath Ledger. Das Resultat zeigt, dass es sich gelohnt hat. Die Ausstattung ist perfekt und hat die Züge von Theaterkulissen. Die Fantasiewelt wird so überzeugend dargestellt. Wieder einmal ein typischer Terry Gilliam Film mit einer speziellen Geschichte.
Terry Gilliam schafft nach Brothers Grimm einen weiteren tollen Film, der leider viel zu wenig gewürdigt wird. Gilliam schafft es einen fantastischen Film zu erschaffen ohne viel Effekthascherei. Hier zum Beispiel passen die leicht verspielten Special-effects perfekt rein und geben dem Film die gewisse Note. Ebenfalls ein Vorteil von Gilliam ist das Erdenken skurriler Figuren und Geschichten. Es macht nämlich einfach Spaß den Protagonisten zuzugucken. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass die Geschichte hier doch etwas konfus geriet. Man könnte meinen Terry konnte seine Fantasie nicht ordnen. Allen in allem ist "das Kabinett des Dr. Parnassus" der perfekte Film für Menschen, die noch Fantasie haben und sie auch einsetzen. Daumen hoch und 8/10 Punkten.
The Imaginarium of Doctor Parnassus hat mich echt umgehauen. Die Story ist vielschichtig und genial gestrickt, ganz im Sinne von Terry Gilliam. Die Darsteller sind alle großartig ausgwählt und spielen sich gegenseitig an die Wand. Die Effekte sind nicht besonders gut, verstärken aber die Surrealität des Imaginariums und der Traumwelten. Die sehr bizarre Stimmung wird zwischendurch immer wieder durch Scherze aufgelockert und wird dadurch nicht langweilig. Das Ende nimmt eine böse Wendung ein ist aber trotzdem brilliant.
Ich würde sagen der Film gehört zu den Besten der Zeitgeschichte. Basta!
dass es ein fantasyfilm ist, hat mir vor beginn nicht geschmeckt - ich wurde aber positiv überrascht!
die story, diese welt, in die man eintauchen kann, ist schon was ganz spezielles.
die erste stunde war find ich die beste, des ganzen films, danach verblasst es ein bisschen, hält sich aber trotzdem auf hohem niveau.
toller cast, tolle leistungen. auch wenn viele meinen, dark knight sollte ledgers letzter film sein, mit parnassus hat er aber nochmal ne schippe draufgelegt.
Keine leichte Kost und sicher nicht das, was man sich bei diesem Film vorstellt.
Gilliam hat das Ausscheiden von Heath Ledger sehr gut in die Story eingebaut, aber dennoch bleibt der Beigeschmack, wie der Film sonst geworden wäre. Weil er ist und bleibt leider am Ende etwas verwirrend. Insgesammt hat ist der Film aber solide. Die Szenen im Imaginarium fallen nur leider etwas kurz aus. Davon hätte man sich mehr gewünscht - genauso wie mehr Hintergrund über die Charaktere.
Also ich konnte dem Film leider nicht sehr viel gutes abgewinnen. Der Film hat mich doch ziemlich gelangweilt und verwirrt. Nicht wirklich das, was ich mir von dem Film erwartet habe. Schön sind natürlich die Bilder, welche man dort zu sehen bekommt. Ansonsten ist der Film doch recht lahm und uninteressant. War noch so gerade an der Schmerzgrenze, schade...