Ich war enttäuscht von dem Film. Die Geschichte ist einfach lahm, kommt kaum richtig in Fahrt, und das, obwohl die Charaktere eigentlich alle richtig angelegt sind und sich genügend Spannungsfelder geboten hätten, in denen sie sich hätten tummeln können. Machen sie aber nicht, weil ihnen die Tiefe, der Hintergrund und oft auch die Motivation fürs Handeln fehlt.
Stattdessen bleibt die Story von Anfang bis Ende eindimensional, bietet wenig Witz (immerhin hier und da ein wenig Situationskomik) und ist einfach wenig originell.
Da ist ein Alligator, der Jazz liebt und spielt. Aber in den großen Bands nicht mitspielen darf, weil alle Menschen Angst vor ihm haben. Öhh. Brüller. Da ist ein Glühwürmchen, dass sich in ein größeres Licht am Himmel verguckt hat. Ja, das machen Insekten nun mal leider so. Auch in echt. Grad (23.57 Uhr) hocken sie bei mir wieder am Fenster.
Das reicht einfach nicht.
Da war es dann auch kein Wunder, dass der zum Ende hin immer deutlicher hervortretende Bezug zur aktuellen Lage in New Orleans und die Wir-bauen-die Stadt-wieder auf-Botcshaft kaum berührte, weil sie einfach nicht zum Rest der Geschichte passte. Und ich heule sonst im Kino wie ein Schlosshund.
Absolut gelungen war die Optik des Films. Die Atmosphäre der Stadt wurde extrem gut rübergebracht. Dergestalt umgesetzt ist 2D noch lange nicht am Ende.