Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Lorenz Rütter
219 Follower
341 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 24. Mai 2015
Der zweite Teil der Mission: Impossible Reihe legt noch einen drauf! Diesmal ist John Woo an der Reihe. Mit seinem visuellen Action Stil mit Ballettartigen Einlagen, ist es ein grosses Vergnügen, Ethan Hunt zuzuschauen, wie er wieder einmal die Welt rettet. Tom Cruise hat seine Rolle als Hunt weiter ausgearbeitet und man sieht ihm auch an, dass er Spass daran hatte. Auch die Rolle von Dougray Scott gibt einen würdigen Gegenspieler ab, der mehr oder weniger gleich stark ist, wie Cruises Rolle. Thandie Newton bleibt dagegen eher blass. Regisseur John Woo treibt die Actioneinlagen mit einer wilden und manchmal in Slow Motion, typische Kamerafahrten von Woo, auf die Spitze! Sicher ist der erste Teil eher noch ein Agententhriller. Der zweite Teil ein Action Ballett, dass nicht viel Tiefgang hat. Spass macht der Film trotzdem! Fazit: Actionorgie das nicht mehr viel mit der klassischen Serie zu tun hat. Dafür absolut sehenswert in der Aufmachung!
MI 2 bewegt sich deutlich weg vom eher Spionageagentenfilm des ersten Teiles. Die Handschrift von John Woo ist hier deutlich zu erkennn. Die Actionszenen sind gut gelungen und es sind teilweise echt starke Szenen zu bewundern.
Ein guter, sich lohnender Vorsatz: Tom Cruise sagte er will für jeden „Mission Impossible“ Film einen anderen Regisseur haben da so jede Folge eine eigene Sprache besitzt. Stimmt auch: abgesehen von der Hauptfigur (und Ving Rhames) hat dieser Film nichts, aber auch gar nichts mit dem Vorgänger gemein.Man darf Megaregisseur John Woo nicht eine Sekunde vorwerfen er wäre ein schlechter Geschichtenerzähler, trotzdem liegt seine allergrößte Stärke in der Bildsprache. Der verzichtet darauf so wie der erste eine krumme Verschwörungsstory zu erzählen sondern beschränkt es auf eine minimale Gut-jagt-Böse Handlung. War aber genau richtig so weil sie Woo mehr als genug Gelegenheit gibt sich so richtig auszuleben und einige der spektakulärsten Action-Sequenzen aller Zeiten aneinander zu reihen. Ein seelenloses Actionfeuerwerk ist das ganze dann auch nicht geworden, richtig scheppern tuts nämlich erst in der letzten halben Stunde, bis dahin ist das ganze ein eher ruhiger Thriller mit überraschend viel Humor und sogar einiger Romantik, der aber durch die bombastische Bildsprache von Woo fasziniert. Fazit: Zwar eine einfache Handlung, auf dieser Basis entwickelt der Film aber eine ungemein geniale Visuelle Wirkung, und begeistert durch einen tollen Tom Cruise und sehnerverschütternde Actioneinlagen!
Meiner Meinung nach der beste der bisher sechs erschienenen „Mission: Impossible“-Filme. Und das lag an einer kleinen, aber sehr wichtigen Sache: John Woo als Regisseur! Der asiatische Meister des bleihaltigen Action-Films (z.B. „The Killer“, „Hard-Boiled“) lässt es auch hier ordentlich krachen. Mein Gott, diese Shootouts in Zeitlupe waren sensationell! Auch andere John Woo typischen Elemente durften natürlich nicht fehlen (z.B. die fliegenden Tauben). Die Handlung war hingegen sehr stereotypisch (Gut gegen Böse), aber das störte mich wenig. Der Soundtrack von Hans Zimmer war bombastisch und passte perfekt zur wilden Action. Okay, der Showdown auf den beiden Motorrädern war „etwas“ übertrieben. Trotzdem, auch diese Mission war sehr erfolgreich, Mr. Hunt.