Zimmer 1408 beginnt wirklich sehr gut, der Start des Films baut eine gewisse Spannung auf und lässt das leichte Horror-Setting trotz einiger kleiner Witzchen, die zum Schmunzeln reichen, bestehn. Im Dolphin angekommen steigert sich der Film sogar nochmal mit dem Eingreifen von Samuel L. Jackson welcher als Hotel Manager eine Klasse darstellung bietet und Hoffnung auf mehr macht, zu diesem Zeitpunkt war ich mich sicher der Film kommt nicht unter 8 Punkten weg.
Nachdem Cusack das Zimmer bezogen hat geht der Film zunächst gut weiter doch nach den ersten 1-2 "grusel" Sequenzen flacht das ganze sehr ab und zieht sich im späteren Verlauf mit dem "aufwachen" noch arg in die Länge. Die Schockeffekte bei 1408 sind ebenfalls nicht sonderlich gut eingefügt und wirken teilweise überladen und sind viel zu oft zu vorhersehbar. Allerdings muss man sagen das 1408 diese Effekte auch garnicht gebraucht hätte, wenn man die Psychothriller Komponente weiter ausgenutzt hätte - dies wurde nur leider ebenfalls versäumt.
Ein größeres einbeziehn des Hotel Managers in die Story hätte sicherlich auch nicht geschadet, da Jackson bei seinen kurzen Auftritten in dieser Rolle wirklich herrvorragend aufgelegt ist. Alles in allem ist Zimmer 1408 mal wieder ein Film mit gutem Start und viel Potential, welches leider nach ungefähr 1/3 des Films mit vollen Händen über Bord geworfen wird.
So bleibt am Ende nur ein durchschnittliches Werk, welches man ohne weiteres um gute 10 Minuten hätte kürzen können.