Zehra (Helin Kandemir), eine junge Studentin, zieht nach Istanbul und findet eine Unterkunft bei Nesrin (Canan Ergüder), der ehemaligen besten Freundin ihrer Mutter. Schon bald geraten die beiden Frauen aufgrund ihrer kulturellen und altersbedingten Unterschiede in Konflikt. Während Zehra in der pulsierenden Metropole nach ihrer wahren Identität und einem Ort der Zugehörigkeit sucht, ist Nesrin fest entschlossen, ihre Verbindungen zu der Stadt und ihrer Vergangenheit endgültig abzubrechen. Ihre unterschiedlichen Lebensperspektiven und Wünsche werfen die Frage auf, wie Vergangenheit und Gegenwart das Leben eines Einzelnen prägen können, und welche Opfer man bringen muss, um ein neues Kapitel zu beginnen.