Da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus:
Das Motion-Capture-Verfahren lässt immer mehr Wunder wahr werden
„Planet der Affen: Prevolution“ und „Planet der Affen: Revolution“ haben die Motion-Capture-Tricktechnik und insbesondere das Performance-Capture-Verfahren bereits auf ein beeindruckendes, vorher unerreichtes Niveau gehoben. Aber mit „Planet der Affen: Survival“ sollen alle bisherigen Standards noch einmal regelrecht pulverisiert werden. Wer also in ein paar Jahren bei der TV-Ausstrahlung des Films zufällig reinschaltet, könnte sich erst einmal in einer Naturdokumentation wähnen, zumindest bis ihm auffällt, dass reale Affen nicht sprechen oder auf Pferden reiten können. Für den Oscar für die Besten Spezialeffekte gibt es damit bereits jetzt einen haushohen Favoriten und wenn es irgendwie gerecht zugeht, dann bekommt endlich auch Motion-Capture-Ikone Andy Serkis seine längst verdiente Auszeichnung, denn wie vielschichtig und berührend er dem Primaten Caesar Leben einhaucht, ist schlicht und einfach ganz große Schauspielkunst, selbst wenn wir auf der Leinwand schließlich nur Pixel aus dem Computer sehen!