Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen und zieht in die herrschaftliche Villa seiner Großeltern ein. Dort erlebt er einen Alltag voller kurioser Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den alkoholgetränkten Gewohnheiten seiner Großmutter (Senta Berger) und seines Großvaters (Michael Wittenborn). Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Bühnenproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, skurrilen Begegnungen und inspirierenden Momenten. Auf seinem Weg versucht er, sich nicht nur in der Theaterwelt zu behaupten, sondern auch herauszufinden, wer er wirklich ist.
„Versuch mal, mit den Brustwarzen zu lächeln“, rät die Dozentin (Karoline Herfurth) dem frischgebackenen Schauspielschüler Joachim (Bruno Alexander), der sich bei der gemeinsamen Körperübung mit seinen Kommiliton*innen so gar nicht entspannen kann. Während alle mühelos auf die Anweisungen anspringen und sie spielerisch umsetzen, kann er nicht aus sich heraus. Wie soll das denn auch aussehen, sich beispielsweise vorzustellen, eine Nudel zu sein, die in einem heißen Topf weichgekocht wird? „Los, ich habe Hunger“, ruft die Dozentin ihnen zu. Aber Joachim bleibt erst mal bestenfalls bissfest. Mit 20 Jahren wird Joachim zu Beginn von „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München angenommen. Der Protagonist zieht aus einer von seinem Vater geführten psychiatrischen Klinik in Schleswig-Holstein in die majestätische Villa seiner Großeltern am
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2:25
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Trailer DF
Genau das hatte ich mir von der Verfilmung des Buches erhofft! Auch im Übrigen ein positiver Quantensprung zur Verfilmung des anderen Meyerhoff-Buches. Kann ich nur empfehlen. Der Cast mit Senta Berger, Michael Wittenborn und Bruno Alexander großartig!
Nessie Myers
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5,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2026
Ich habe „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ zusammen mit meinem Sohn gesehen und wir waren beide tief berührt. Der Film ist eine emotionale Achterbahnfahrt: Er erzählt vom Verlust geliebter Menschen, vom Weiterleben, vom Suchen nach Halt und schafft es gleichzeitig, unglaublich witzig zu sein ohne die Tragik zu verharmlosen. Diese Balance zwischen Traurigkeit und Leichtigkeit macht den Film so besonders. Durch eigene ...
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Isabelle D.
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5,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" von Simon Verhoeven ist eine großartige Verfilmung des wunderbaren Romans von Joachim Meyerhoff, in dem er von seinen Erlebnissen an der Schauspielschule erzählt und von seinen Großeltern, bei denen er damals gelebt hat. Vor allem, wenn man (wie ich) selbst eine Schauspielausbildung absolviert hat, erkennt man sich sehr in dem jungen Joachim wieder und fühlt sich in den Schauspielunterricht ...
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beco
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4,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
Ein überraschend gelungener Film, der die Balance hält zwischen Komödie und Drama und dabei sehenswerte Einblicke in das Schauspielersein vermittelt, wie aus einem hölzernen Joachim ein Schauspieler wird, der was zu sagen hat.
Dabei bleibt die im Zentrum stehende Selbstfindung von Joachim (Bruno Alexander) immer glaubwürdig, sein Weg, der geprägt ist von den Problemen an der Schauspielschule, aber auch vom frühen Unfalltod seines Bruders, ...
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“Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Vom Theaterstück zum Roman und dann zum Film
„Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Joachim Meyerhoff aus dem Jahr 2015, dessen Handlung von Meyerhoff zuvor bereits als Theaterstück (2009) aufgeführt wurde : Das Besondere an dem biographischen Stoff ist, dass dieser bis 2024 zu einer auf 6 Teile angewachsenen Roman-Serie mit dem Titel „Alle Toten fliegen hoch“ gehört, in dem der ehemalige Theaterschauspieler Meyerhoff verschiedene Phasen seines L
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Viele neue Figuren und ein Regiewechsel bei der „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“-Fortsetzung
„Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ schließt sich an den Spielfilm „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ (2023) an, der die Verfilmung des Vorgängerbands aus der autobiographischen Romanreihe von Autor Joachim Meyerhoff darstellt. Statt Sonja Heiss führt bei der Quasi-Fortsetzung Simon Verhoeven („Männerherzen“) Regie . Auch wenn es durch den erzählerischen Sprung im Leben der Hauptfigur Joachim (Bruno Alexander) zahlreiche neu
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