Wissenswertes, Klatsch, Anekdoten oder sogar peinliche Geheimnisse über "Deutsches Haus" und ihre Dreharbeiten!

Das neue Projekt einer der wichtigsten Autorinnen im deutschen Fernsehen

Mit "Deutsches Haus" bringt Annette Hess ihren eigenen Roman von 2018 als Showrunnerin ins Serienformat. Hess wurde für ihre Drehbücher zu Fernsehfilmen und Ideen zu erfolgreichen TV-Serien nach historischen Begebenheiten bekannt. Zu Ihren Arbeiten gehören u.a. "Die Frau vom Checkpoint Charlie" (2007), "Weissensee" (2010) und Ku'damm 56/59/63 (2016-2021).

Die Auschwitzprozesse in Frankfurt

Der in "Deutsches Haus" thematisierte Auschwitzprozess, der 1963 in Frankfurt am Main begann, stellt die erste deutsche Aufarbeitung der Verbrechen der Nationalsozialisten im Konzentrations- und Vernichtungslager in Auschwitz dar. Zuvor fanden zwar bereits erste Prozesse gegen ehemalige Wachleute der KZs in Polen statt, aber bis zum Prozess in Frankfurt war in Deutschland lange strittig nach welchem Recht man die Taten der SS-Angehörigen beurteilen sollte, da zur Zeit der NS-Diktatur natürlich noch ganz andere Gesetze galten als nach dem Kriegsende und es rückwirkend besonders schwierig war die direkte Beteiligung an Morden an den hauptsächlich jüdischen Insassen nachzuweisen. Letztlich konnten in Frankfurt aber 22 Angeklagte dem Richter vorgeführt werden. Nach 20 Monaten Verhandlung wurden 19 hiervon zu Haftstrafen verurteilt (davon 6 lebenslänglich), 3 ehemalige KZ-Wachleute wurden aus Mangel an beweisen freigesprochen.

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