In seinen Facetten erschreckend aktuell, kann „Thin Ice“ die Spannung kontinuierlich hochhalten, so dass man acht Folgen lang dabeibleibt. Leider kann das Filmhandwerk nicht besonders überzeugen. Das kollektive Schauspiel und vor allem (mal wieder) die deutsche Synchronisation lassen- wie ich finde- sogar arg zu wünschen übrig. Beides wirkt total hölzern, gekünstelt, wie nach „Protokoll“. Wie geschrieben, der Plot und die eine oder andere arktische Aufnahme lassen einen durchhalten. Fazit: Wäre es dort nicht so kalt..., ich vermute, dann wäre Grönland auch schon Kriegsgebiet.