Die Staffel 2 lässt mich etwas ratlos zurück. Sobald sich die Serie hauptsächlich der Weiterentwicklung des Plots widmet und klassisch aufgebauten Spannungsbögen widmet, mag sie gut zu unterhalten. Einige Folgen, vor allem zu Beginn, scheinen allerdings nur langweiligem Herumgerenne zu bestehen, welche bestenfalls als Einschlafhilfe auf der heimischen Couch dienen. Die Charaktere sind nicht sonderlich glaubwürdig (viel zu stereotyp) und bewegen sich auf durchschnittlichen Netflix-Niveau. Alles in allem geht das in Ordnung, aber The Night Agent kann mit Agenten-Serien der Oberstufe nicht mithalten. Dafür ist sie viel zu oberflächlich. Ein Beispiel: Aktuell sehe ich mir gerade parallel The Agency an. Da liegen Welten dazwischen.
Es ist so Grotten schlecht was da wieder abgeliefert wird. Die Story ist so an den Haaren herbeigezogen. Die Wendungen so abstrus, unlogisch und vollkommen unglaubwürdig. Echt so eine Sch….. Da war eine erste durchaus gute Staffel und jetzt wird einfachversucht irgendwie Geld aus Fortsetzungen zu schlagen, anstatt was neues zu machen. Wirklich schlimm.
Leider ist die Fortsetzung der Serie enttäuschend. Eine Handlung, eine Thematik, ein roter Faden - muss nicht immer realistisch oder plausibel sein. Aber zumindest die Abfolge, Situationen und Verlauf sollten doch einigermaßen schlüssig sein. Ist es hier aber nicht. Zu viele Szenen und Abläufe sind völliger Quatsch und unlogisch. Das wird ab Mitte der Serie sogar richtig nervig. Was soll das bitte sein? Man merkt den Machern an das man hier mit Gewalt eine Story raus zu quetschen versucht. Aus einem guten Ansatz einer Geschichte (Staffel 1) nun das. Netflix versucht hier etwas, was völlig schief gelaufen ist. Leider passiert das dem Streaming Riesen zu häufig in letzter Zeit. Die Serie ist ganz klar nicht zu empfehlen. Schade um 10 Folgen Zeit - da gibt es besseres zu tun. 1 Stern für die guten Leistungen einiger Darsteller - der halbe Stern für die Komplexität der Story. Mehr ist nicht drin.
Eine äußerst spannend geschriebene FBI/ Secret Service Geschichte um Korruption, Terrorismus und einen Staatsstreich. Jeder der Charaktere hat eine Hintergrundgeschichte, die in Rückblenden thematisiert wird und sein jeweiliges Handel motivatorisch plausibel erklärt. Das Ende jedes der 10 Episoden ist dramaturgisch so gut gestaltet, dass man gleich weiter schauen möchte. Trotz der Ankündigung einer 2.Staffel hat die 1. eine stimmige in sich abgeschlossene Handlung. Ein sehr begrüßenswerter und nachahmenswürdiger Umstand, angesichts der vielen Serien, die bei Absetzung mitten in der Handlung einfach unbefriedigend beendet werde.
Zufällig letztes Wochenende darüber gestolpert und gleich hängen geblieben. An zwei Tagen durchgesehen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend. Durchweg tolle Mitwirkende. Allen voran Gabriel Basso (28), der wenn er älter wäre, unserer Meinung nach ein toller James Bond wäre. War am ersten Wochenende so erfolgreich bei Netflix in über 100 Ländern, dass bereits Staffel 2 in Auftrag gegeben wurde. Die erste Staffel ist abgeschlossen und der nächste Fall darf gerne kommen. Wir sind dabei. Bingewatchinggefahr :-)
Na Logo... Gleich am Anfang Agent super held im U Bahn, bemerkt das ein verdächtiger person eine Tasche unter eine sitz runter stellt, nach dem der Person aussteigt wird der inhalt überprüft und stellt dann fest das ein Bombe mit zeit timer drin ist. So was macht Agent super hirn statt die Tasche so weit wie möglich weg zu bringen nie er möchte das alle die U-Bahn verlassen, was natürlich viel zeit aufwendiger ist als die tasche zu entfernen. Ja klar das Keller Telefon hat auch auf Unserem Super FBI Agenten gewartet, so ein müll.
Sehr angenehme Serie. Spannend, wendungsreich, intelligent und dadurch nicht zu sehr abgehoben. Es gibt hier z.B. keine Kampfroboter (speziell die aktuell so beliebten Kampfmiezen) die reihenweise sinnlos ausgildete Kämpfer niedermähen. Auch den "Guten" misslingt mal was. Insbesondere die Darstellung der Berufskiller mit etwaigen Familienträumereien gefiel mir sehr. Äußerst brutal und zugleich so verletzlich - es muss kein Widerspruch sein. Einzigster Kritikpunkt die stets wiederkehrende Erinnerung - "Alles fürs Vaterland". Diesem Pathos kann zumindest ich nichts abgewinnen.
Gestern wurde mir die Staffel angezeigt, grade nichts besseres vorgehabt, also angefangen. Der Hauptdarsteller ist schon mal sehr gut gewählt, man kauft seine Rolle von Anfang an ab, man fängt sehr schnell an, mitzufiebern und Sympathie aufzubauen. Die Story ist mit immer neueren Türen absolut gut durchdacht mit vielen Möglichkeiten von Nebenstorys, was auch durch Reflektionen bzw. Rückblenden hinsichtlich der Darsteller sehr gut umgesetzt wird. Mit meiner Meinung nach hervorragenden Actionszenen reisst dich der Night-Agent durchweg mit und ich hab sie durchgesuchtet. Wer bei dieser Serie nicht mindestens 3 Sterne gibt, den kann ich nicht helfen. Absolute Muss-Man-Gesehen-Haben-Empfehlung