Klaus P.
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3,5
Veröffentlicht am 23. Dezember 2015
Es ist schon erstaunlich was aus der kleinen Geschichte - „Star Wars“ - in den 70igern (1977) des vergangenen Jahrhundert vom Autor und Regisseur George Lucas, gemacht wurde. Dabei war es für ihn gar nicht so einfach die 20th Century Fox zu überzeugen diesen Film über den Krieg der Sterne zu produzieren.
Nach Fertigstellung testete man den Film in der amerikanischen Provinz. Und löste damit einen Run und das „Star Wars Fieber“ aus, das auch nach sechs Teilen unvermindert bis heute anhält. Inzwischen hat Lukas sein Imperium für etliche Milliarden an Disney verkauft, aber die Sage und das „Star Wars Fieber gehen weiter.
Warum nur hat Disney so permanent die Geschichte des siebten Teils der Star Wars Saga geheim gehalten? Vielleicht weil sie so nicht sagend daher kommt, oder um das ganze Spektakel noch besser samt Merchandising vermarkten zu können?
Wie dem auch sei. Die 125 Minuten überzeugen in bildlicher und animatorischer Darstellung, samt 3D. Aber die Schlachten und Crashszenen bieten kaum gegenüber den sechs Teilen davor überraschendes Neues. Alles schon so oder ähnlich gesehen. Und darunter leidet auch ein bisschen die Spannung des ganzen Teils. Zur Geschichte.
Darth Vader ist Geschichte. Die neuen finsteren Gesellen nennen sich „Erste Ordnung“ und sind im Besitz einer noch tödlicheren Waffe als den Todesstern. Ihr Ziel, die noch übriggebliebenen Anhänger der Jediritter zu vernichten. Prinzessin Leia (Carrie Fischer) führt als General den Widerstand an. Dabei ist sie wie auch die alten Weggefährten, auf der Suche nach Luke Skywalker (Mark Hamill).
Bei der Suche soll ein neuer Spielkamerad von R2-D2 und C-3PO, mit Namen BB-8 helfen. Er trägt ein Geheimnis in sich auf das die Machthaber der Ersten Ordnung besonders heiß sind. BB-8 fällt bei seiner Flucht vor den Häschern in die Hände von einer jungen toughen Frau mit Namen Rey (Daisy Ridley).
Sie schlägt sich als Schrottsammelerin auf den Planeten Jakku mühsam durchs Leben. Sie und der Deserteur Finn (John Boyega) sind die neuen Helden. Sie treffen auf die alten Helden Han Solo (Harrison Ford) mit Chebacca. Zusammen stemmen sie sich gegen die Übermacht der Ersten Ordnung.
Dabei trifft Han Solo auf seinen Sohn Kylo Ren (Adam Driver), der auf die dunkle Seite der Macht geraten ist und sich mit seinem Vater aussöhnen will. Wird er der dunklen Seite abschwören?
Regisseur J.J. Abrams hat es geschafft das Gefühl der ersten drei Teile wieder zu beleben, wobei der Humor zurückgekehrt ist. Besonders die Dialoge mit Harrison Ford sind hervorzuheben. Er lebt regelrecht auf bei der Rückkehr in seine Rolle des Weltraumpiraten. Überhaupt, die erste und nun alte Crew tut der Story gut.
Das Schlussbild gleitet mit Luke Skywalker und Rey hinüber in Episode Acht.
125 Minuten – ein Film, der die Magie dieser Saga wieder aufleben lässt.