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[...] Das ganze ist angereichert mit allen Standard-Klischees: hübsche laszive Französinnen, heldenhafte Amerikaner, böse Deutsche, die auf unschuldige Zivilisten schießen (aber dafür natürlich umgehend von den heroischen amerikanischen Fliegern abgeschossen werden). Das ist streckenweise so platt und pathetisch, das es weh tut. [...]
Was den Film – ähnlich wie Pearl Habor – trotz der dünnen Story streckenweise sehenswert macht, ...
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[...] Den Actionszenen sieht man an, dass die Produzenten im dritten Teil noch mal einen draufsetzen wollten: Alles ist noch rasanter, noch bunter, noch schneller. Die Kamera stürzt sich mit Spiderman durch die Hochhaus-Schluchten und dreht sich um alle erdenklichen Achsen, überall blitzt und explodiert es. Aber wenn man nicht gerade der Unreal-Tournament Generation angehört, die alle Pixelbewegungen in jeder Millisekunde erfassen kann, ist ...
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[...] Inszeniert vom deutschen Marc Schoelermann, der ansonsten eher Scooter-Videos oder Werbespots produziert, kommt Pathology wie ein morbider Hochglanz-Videoclip daher, mit einem hörenswerten Soundtrack. Neben den beiden Protagonisten Ted und Jake verkörpert vor allem Lauren Lee Smith als morbid-erotische Juliette eine atemberaubende Mischung aus Verletzlichkeit, Skrupellosigkeit und Todessehnsucht. [...] Auch wenn die Geschichte konstruiert ...
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[...] Die verschiedenen Handlungsstränge wirken anfangs sehr verworren, und Almodovar läßt den Zuschauer lange im Unklaren darüber, was real ist und was Illusion. Ich hatte befürchtet, dass diese Ambivalenz bis zum Schluss bestehen bleiben wird, um der Geschichte vermeintliche Tiefe und Doppelbödigkeit zu geben, aber überraschenderweise klärt sich am Ende alles auf und macht Sinn.
[...] Das Indien von Best Exotic Marigold Hotel ist immer ein wenig zu gut ausgeleuchtet und zu postkartenhaft, um glaubwürdig zu wirken. Selbst mitten im chaotischen Verkehrsgewusel in Jaipur hat man niemals wirklich Angst, dass den Protagonisten hier von irgendwoher Unheil droht. Und die vermeintliche Bruchbude des Marigold Hotels sieht so aus, als müsste eigentlich nur mal jemand feucht durchwischen, um den alten Glanz wiederherzustellen. ...
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[...] Die Story ist dabei natürlich nur der Aufhänger dafür, möglichst viele Abba-Hits unterzubringen und das ganze vor malerischer Kulisse einer griechischen Insel abspielen zu lassen. Die Songtexte halten sich dabei sehr nahe am Original und sind nur an wenigen Stellen an die Story angepasst. Man sieht dem gesamten Ensemble die Spielfreude an, mit der sie durch ihre Musicalnummern tanzen und singen. [...]
Insgesamt sehr locker und amüsant ...
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[...] Auf der Habenseite von Burtons Verfilmung sind die grandiosen Bilder. Großes Ausstattungskino, das London des 19. Jahrhunderts sieht genauso aus, wie man sich das Charles-Dickens-mäßig vorstellt: Dunkle Gassen, nasses Kopfsteinpflaster, düstere Hinterhöfe. Dafür gabs denn auch wenig überraschend einen Oscar. Alles ist in ein blau-grau tristes Licht gesetzt, die Grenzen zwischen Realfilm und Trick verschwimmen dabei ganz bewußt. Wenn ...
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[...] Die sich anfangs allzu vorhersehbar abzeichnende Story von Drogenschmuggel und Vierecksbeziehung entwickelt sich dann doch ein wenig anders als gedacht und hält ein paar überraschende Wendungen bereit. Das auch von Anderson verfasste Drehbuch liefert viele Fährten, die sich im nachhinein als falsch erweisen, und läßt den Zuschauer lange im Dunkeln darüber, wo die Reise hingeht. Auch wenns gegen Ende ein wenig abstrus wird und die ...
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[...] Ein Laminiergerät, das durch die Indische Wüste geschleppt wird, eine deutsche Autowerkstatt namens “Luftwaffe Automotive”, ein von Louis Vuitton designtes extravagantes Kofferset, das jede zweite Szene bestimmt, ein Vorfilm im Pariser Hotel mit einer halbnackten Natalie Portman, sowie Gastauftritte von Bill Murray und Anjelica Huston, und fertig ist der einer dieser Filme wie z.B. The Big Lebowsky, die man vermutlich nur bekifft ...
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[...] Auch wenn man bei der Vielzahl der Protagonisten zwischenzeitlich etwas durcheinander kommt, schafft es Regisseur und Autor Ralf Westhoff erstaunlich gut, über die 95 Minuten allen 18 Figuren eine gewissen Tiefe zu geben, die über die scherenschnittartige Kurzcharakterisierung (machohafter Aufreißer, sexsüchtiger Vamp, schüchternes Mauerblümchen) hinausgeht. Die Figuren sind durch die Bank glaubwürdig, auch wenn sie streckenweise ...
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[...] Aber es wäre kein Scorsese-Film, wenn es nicht auch etwas zu meckern gäbe: Der Schnitt ist katastrophal. Das ganze wirkt, als habe jemand blind die Filmrolle zerschnitten und die Teile dann hastig wieder zusammengeklebt. [...] Unglaublich, dass es dafür den Oscar gegeben hat, hier galt vermutlich die Maxime “Hauptsache unkonventionell”. Zum Ausgleich hat Michael Ballhaus für das Mafiaepos extrem stylische Bilder eingefangen, auch ...
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[...] Eine sehr amerikanische Geschichte über ein sehr amerikanisches Thema. Mit einem anderen Hauptdarsteller wäre das vielleicht sogar großes Kino geworden.
[...] Auch für die zahlreichen Kenner des Buches ist die gefühlvolle Inszenierung von Stephen Daldry sehenswert. Der britische Regisseur läßt sich viel Zeit, um die Figuren und die Geschichte zu entwickeln, und wird der Komplexität der Romanvorlage durchaus gerecht. Keine geringe Leistung, die Handlungsebenen und die Fülle unterschiedlicher Themen, zwischen Liebe, historischer Schuld, persönlicher Scham und Vergebung auf zwei Stunden zu ...
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[...] Die ganze Zeit wartet man dann auch auf die übliche Plot-Dramatik, dass der Protagist nach Eroberung seiner großen Liebe einen Fehler macht, der alles gefährdet, dass seine Zeitsprünge alles nur noch schlimmer machen und er lernt, dass man das Schicksal nicht überlisten kann, blablablala.
About Time bricht mit diesen Sehgewohnheiten, erspart sich den üblichen rom-com Spannungsbogen. Die Geschichte kommt ganz ohne wilde Story Twists ...
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[...] Die Ironie an Weingärtners Besserwisser-Kino ist, dass er damit dasselbe macht, was er dem Fernsehen vorwirft: nämlich den Zuschauer für dumm zu verkaufen und ihm mit dem Holzhammer seine Ideologie aufzwingen zu wollen. Als wäre das nicht schon ärgerlich genug, patzt Weingärtner auch handwerklich: Dramaturgie, Schnitt, Tempo – alles wirkt eher wie das Erstlingswerk eines mäßig begabten Filmakademie-Absolventen. Wenn die Handlung ...
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Der Film ist ein sehr spannender Genremix aus Kinderklamotte, Teenie- Liebesdrama, Blaxsploitation-Film a la “Shaft” und klassischem deutschen Klamauk a la Otto der Film. [...] Im Gegensatz zum Helge Schneider Film “Mein Führer”, der statt der ursprünglich geplanten Groteske eher zu Betroffenheitskitsch wurde, weil Regisseur Levi angeblich Angst vor der eigenen Courage hatte, gibt “Leroy” ganz unbekümmert die Rechtsradikalen zum Lachen frei.
[...] Die zugrundeliegende Geschichte hätte genügend Material gegeben für eine spannende mitreissende Handlung, aber der Film verzettelt sich in Details und wirkt streckenweise wie eine lose Aneinanderreihung von Szenen ohne roten Faden. Es ist leider nicht der – wie einige Kritiken bemängelte – sozialistische Rambo geworden, sondern ein ziemlich langatmiges Biopic. [...]
Die Idee des Durchschnittsbürgers, der zum brutalen Rächer wird, ist nicht wirklich neu – in Falling Down hat das z.b. Michael Douglas schon recht überzeugend dargestellt. Und auch für Jodie Foster ist die Rolle des wehrlosen Opfers, das das Heft des Handelns selbst in die Hand nimmt, nicht unbekannt. Schon in David Finchers unterschätztem Panic Room spielte Foster einen ähnlichen Part. Jordan verpackt die schlichte Grundidee in einen ...
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Der Film wird getragen von der brillianten schauspielerischen Leistung von Viggo Mortensen. [...] Eine sehr emotionale Geschichte, packend erzählt und in drastischer Bildsprache umgesetzt. Sehenswert.
Regisseur und Drehbuchautor Martin McDonagh inszeniert die Geschichte zweier Prolls in einer Stadt voller Geschichte und Kultur charmant skurill, und trifft den richtigen Ton zwischen Witz, Ironie und tiefer Ernsthaftigkeit. Die Geschichte wird bestimmt von wunderschönen Bilder des winterlich vorweihnachlichen Brügge, das McDonagh in ein fast surreale Licht taucht: Zwerge in der nächtlichen Stadt, kostümierte Menschen an einem Filmset, ein ...
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Ein Grundproblem ist, dass der Film sich nicht entscheiden kann, subversive Komödie oder rührselige Familienschmonzette zu sein. Beides wäre für sich genommen ja ok, aber diese halbgare Mischung aus beidem ist schlecht verdaulich.
Was den Film so besonders macht ist, dass einige Geschichten zwar nahe an der Kitschgrenze sind bzw. locker darüber hinaus gehen, dafür aber nicht krampfhaft überall ein Happy End herbeigezaubert wird, sondern – wie im richtigen Leben – viele Dinge ungelöst bleiben und nicht jeder Traum erfüllt wird.