Dieser Film ist, meiner Meinung nach, ein bisschen zu überbewertet, genauso wie der Vorgänger "Batman Begins". Zu der Story und zu der Umsetzung: Die Story war gut, die Umsetzung eigentlich auch. Der Bösewicht, Joker, ist eine deutliche Steigerung zu dem Bösewicht aus "Batman Begins", Scarecrow. Immer, wenn dieser auftauchte, hatte man schon das Gefühl, dass gleich etwas interessantes passieren wird und das sogar auf einer einigermaßen lustigen Weise. Beispielsweise die Szene, wo er mit Krankenschwesterkleidung aus dem explodierenden Krankenhaus spaziert. Diese Szene ist interessant, natürlich traurig und lustig zugleich. Ich wusste in diesem Moment echt nicht, ob ich schockiert sein oder lachen soll. Das ist eben der Joker. Ein großes Plus. Ob man Harvey Dent, oder TwoFace, als Bösewicht bezeichnen kann, darüber kann man streiten, denn am Ende ist eben nur ein Guter, der Psychospielchen betreibt. Am Anfang schien er mir auch schon fast als Hauptperson in dem Film. Er kam genauso oft, oder sogar öfter vor, als die eigentliche Hauptfigur Christian Bale. Ob ich das jetzt gut oder schlecht finde, kann ich jetzt selber nicht so sagen. Dieser Film ist außerdem top besetzt. Morgan Freeman, Gary Oldman, Michael Caine und nicht zu vergessen Heath Ledger retten den Film erheblich. Fazit: Gut und um einen Stern besser als der mittelmäßige Vorgänger (aus meiner Sicht).