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2,0
Veröffentlicht am 4. Januar 2012
Der Titel der Filmreihe ist leicht irreführend. Es sind sind keine unmöglichen Missionen, mit denen sich das IMF ("Impossible Mission Force") konfrontiert sieht. Die Art und Weise, wie sie erfüllt werden, ist eher eine Angelegenheit der Unmöglichkeit, wenigstens aber einer sehr fragwürdigen Wahrscheinlichkeit. Dieses Universum ähnelt zwar dem unseren, lässt aber wesentlich mehr glückliche Zufälle und physikalisch fragwürdige Handlungsergebnisse zu. Ironischerweise bemerkt Ethan Hunt zum Schluss des Films sinngemäss, dass es nicht am Zufall gelegen sondern das Zusammenwirken eines supi funktionierenden Teams sei, dass die Mission zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen ist. Das allerdings halte ich für einen wenig überzeugend vorgebrachten Versuch der Gehirnwäsche oder einen nicht unoriginellen Denkansatz: Das Team besteht aus vollblütigen Glückspilzen. Deren Ausbildung findet in CERN oder einer ähnlichen Einrichtung statt. Nirgendwo wird die Physik - wenigstens vordergründig - derart ad Absurdum geführt. Diese Tatsache kann man dem Film wiederum nur bedingt vorhalten, denn der Titel lässt Ähnliches vermuten. Die Problematik liegt vielmehr darin, dass der Film abgesehen von einigen amüsanten Gadgets - die Leinwand ist mein absoluter Liebling - nur ebendiese kuriosen Missionen und haarsträubenden Tatsachen zu bieten hat. Fazit: Ein sehr kurzweiliges Filmchen für Quantenphysiker und Freunde von Schrödingers Katze.