Bislang wehrten sich die Mitglieder der legendären Rock-Band Led Zeppelin gegen Dokumentationen über ihre Bandgeschichte. Entsprechend erschienen bis dato neben Konzertfilmen nur nicht-autorisierte Reportagen über die psychedelischen Rocker wie z.B. "Led Zeppelin: Dazed & Confused" (2009). Dies ändert sich mit "Becoming Led Zeppelin": Regisseur Bernard MacMahon genoss nicht nur die volle Unterstützung der Band, sondern konnte die lebenden Mitglieder Jimmy Page, Robert Plant und John Paul Jones sogar als Erzähler für die Doku engagieren. Der 1980 verstorbene John Bonham ist übrigens auch in bisher unveröffentlichten Audioaufnahmen zu hören.
Nachdem Led Zeppelin in Vergangenheit unzählige Anfragen für eine Dokumentation ablehnte, konnte der Dokumentarfilmer Bernard MacMahon gemeinsam mit seiner Co-Autorin und Produzentin Allison McGourty die Band um Guitar-Hero Jimmy Page von sich überzeugen. Als Gründe hierfür gab die Band an, dass sich MacMahon im Gegensatz zu bisherigen Pitches in erster Linie für die Musik der Band und ihren Einfluss interessiert und weniger für ihr Privatleben. Außerdem fand MacMahons bisherige Arbeit in der Reportage-Reihe "American Epic" über die Frühzeit der populären US-amerikanischen Musik großen Anklang bei den Rockern von Led Zeppelin.