Nach einem schweren Verlust hat der zwölf Jahre alte Spike (Alfie Williams) die sichere Insel seiner einstigen Gemeinschaft verlassen, um sich in der vom Wutvirus heimgesuchten Wildnis alleine durchzuschlagen. Dabei macht er schließlich Bekanntschaft mit dem undurchsichtigen Kult-Anführer Jimmy Crystal (Jack O’Connell), dessen Anhänger und Anhängerinnen in grotesk bunten Trainingsanzügen kurzen Prozess mit den blutlechzenden Infizierten machen. Um seine Überlebenschancen zu steigern, schließt sich Spike der kurzerhand Truppe an, muss jedoch schon bald feststellen, dass diese den Infizierten in Sachen Grausamkeit eigentlich in nichts nachsteht. Zur selben Zeit macht der ehemalige Arzt Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes) eine Entdeckung, die die postapokalyptische Welt noch ein weiteres Mal auf den Kopf stellen könnte...
Zweiter Teil in einer neuen Trilogie zur einst mit „28 Days Later“ begonnenen Zombie-Reihe.
Kein Wunder, dass der dritte Teil bereits grünes Licht bekommen hat
Von Markus Trutt
Was für ein fantastisches Comeback! Nachdem entsprechende Pläne über die Jahre immer wieder im Sande verlaufen waren, hat sich das „Sunshine“-Dreamteam Danny Boyle (Regie) und Alex Garland (Drehbuch) doch noch zusammengefunden, um einen dritten Teil der „28 Days Later“-Zombie-Saga auf die Beine zu stellen: Ihr „28 Years Later“ geriet 2025 zur schonungslosen, stark bebilderten und überraschend emotionalen Fortführung – und war trotzdem nur der Anfang von etwas noch Größerem!Schließlich hatte „Ex Machina“-Mastermind Alex Garland direkt Skripte für eine ganze „28 Years Later“-Trilogie geschrieben. Teil 2 wurde sogar unmittelbar im Anschluss an den Auftakt gedreht, allerdings diesmal nicht von Danny Boyle, sondern von „Hedda“-Regisseurin Nia DaCosta. Obwohl „28 Years Later: The Bone Temple“ den eingeschlagenen Weg konsequent (und sogar noch eine Spur brutaler!) fortführt, ist das Sequel in v
Visuell toll mit einer Geschichte, die mir nahe gegangen ist. Für mich ein spannender, neuer Umgang mit dem sonst oft gleichartig interpretierten Zombie-Thema.
Brodie1979 ..
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4,5
Veröffentlicht am 14. Januar 2026
Der Film erzählt wenig Story und macht statt dessen in der bekannten Welt zwei Schauplätze auf: Ralph Fiennes, der in seinem Knochentempel einen bizarren Kontakt zu einem Infizierten aufbaut und eine Gruppe Jugendlicher, die auf einem Bauernhof ein Massaker unter den Bewohnern anrichten. Damit verbringt man die erste, bluttriefende und unfassbar gewalttätige Hälfte. Im zweiten Teil laufen diese Parts dann aber zusammen, um in einem schrägen ...
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Karsten N.
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4,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2026
"28 Years Later the Bone Temple" ist trotz dürftiger Handlung eine dieser seltenen Fortsetzungen, die nicht nur ihren Vorgänger verbessert, sondern auch gleichzeitig das böseste und gefühlvolle Franchise ist, dass überzeugt. Ein Triumph des reichen thematischen Geschichtenerzählers und der sozialen Reflexion, der das Publikum dazu anregt, nach Antworten zu suchen, anstatt nach Instinkten und Emotionen zu handeln. Es ist teilweise ein ...
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born1
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5,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2026
28 Years Later: The Bone Temple hat mir sehr gut gefallen. Gerade der Handlungsstrang mit den Jimmys war wirklich toll und Ralph Fiennes hat genial gespielt. Ich war von der ersten bis zur letzten Minute von dem Film gefesselt und werde ihn mir sicher noch einmal anschauen.
“28 Years Later: The Bone Temple" hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Fast 20 Jahre Wartezeit auf eine Fortsetzung und dann geht es Schlag auf Schlag
Nur 7 Monate nach dem Kinostart des Vorgängerfilms „28 Years Later“ (2025) erscheint mit „28 Years Later: The Bone Temple“ die nächste Fortsetzung der Zombiehorror-Filmreihe. Das war natürlich nur möglich, da das Reboot des Franchises von Anfang sogar als Trilogie geplant war und die Dreharbeiten von „28 Years Later“ und „28 Years Later: The Bone Temple“ back-to-back stattfanden. Im Vergleich dazu: Der bis dahin letzte Teil erschien 2007!
„28 Days Later“ ohne Danny Boyle auf dem Regiestuhl
Im Gegensatz zum Vorgängerfilm „28 Years Later“ (2025) räumt Regisseurs Danny Boyle den Regieposten für Nia DaCosta („Candyman“). Trotzdem bleibt Boyle als Produzent an der direkten Fortsetzung beteiligt und Drehbuchautor Alex Garland, der bisher alle Teile der Filmreihe mit Ausnahme von „28 Weeks Later“ (2007) schrieb, steuert das Drehbuch bei. DaCosta gab in einem Interview an, dass sie bereits beim Pitch zum Film klarstellte, dass sie Boyle's
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