Nach der Stille
Bewerte :
0.5 katastrophal
1 schlecht
1.5 enttäuschend
2 lau
2.5 durchschnittlich
3 solide
3.5 gut
4 stark
4.5 hervorragend
5 Meisterwerk

Inhaltsangabe

Eine Dokumentation, die sich mit der Annäherung zweier Familien auseinandersetzt, die ihre Söhne bei einem Selbstmordattentat am 31. März 2002 in Haifa verloren haben: auf der einen Seite die Eltern des 24-jährigen Attentäters Shadi Tobassi, der die Bombe zündete und somit sich sowie 15 weitere Menschen in den Tod riss; auf der anderen Seite Yaël Armanet-Chernobroda, die verwitwete Frau von dem zu den Opfern gehörenden Israeli Dov Chernobroda.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,0
solide
Nach der Stille
Von Asokan Nirmalarajah
Wenn ein emotionalisierendes Drama in Form einer Dokumentation sich der schwierigen Thematik des Nahostkonfliktes annimmt, ist es klar, dass es nicht nur auf Gegenliebe stoßen wird. Nicht wenige Vertreter der Filmkritiker-Zunft werden das Unterfangen als kitschig und im Zweifelsfall als kontraproduktiv abtun. Im Falle von „Nach der Stille" brach die Empörung jedoch schon innerhalb des Produktionsstabes aus. Die als Fremdenführerin angeworbene und als Co-Regisseurin von „Nach der Stille" gelistete Palästinenserin Manal Abdallah ist außer sich und distanziert sich von ihren Kolleginnen - den deutschen Regiedebütantinnen Stephanie Bürger und Jule Ott. Wie kämen diese nur auf die Idee, wettert die engagierte Studentin, an dem sicherlich bewegenden, aber unterkomplexen Beispiel eines außergewöhnlichen Einzelschicksals den gesamten israelisch-palästinensischen Konflikt sinnbildlich erklären zu
Bild von Nach der Stille Trailer OV 2:19
551 Wiedergaben
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Weitere Details

Produktionsland Deutschland
Produktionsjahr 2011
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen -
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -